Symbolbild Virus-Kurve (Foto: pixabay.com)

Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie
[Update 08.07.2020]

Der Landkreis versorgt die Bürgermeister:innen mit tagesaktuellen Informationen - bezogen auf die Corona-Pandemie - aus dem Landkreis, aus Hessen und manchmal darüber hinaus. Wir geben hier diese Informationen jeweils wieder und ergänzen sie zum Teil:

Hier haben wir mehrere hilfreiche Verweise zu den Seiten des Landes, der IHK und anderen wichtigen Behörden sowie die Nummern von Hilfetelefonen zusammengetragen: www.fischbachtal.de/rathaus/rathausnachrichten/informationen-zum-corona-virus-covid-19-und-hilfetelefone-update-23-03-2020-id_1096/

Die jeweils gültigen Verordnungen für das Land Hessen finden Sie hier in Lesefassungen: www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/verordnungen-und-allgemeinverfuegungen

Was ist wieder erlaubt, was nicht?
Hier finden Sie die Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung, in denen die jeweils geltenden Regeln gut lesbar erklärt sind: wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/was-ist-wieder-erlaubt-was-nicht

 

 

Aktuelle Informationen vom 08.07.2020

Hessen erlässt Präventions- und Eskalationskonzept zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2

Hessens Sozial- und Integrationsminister Kai Klose und Innenminister Peter Beuth haben heute ein landesweites Präventions- und Eskalationskonzept zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus erlassen und darüber die Kommunalen Spitzenverbände informiert. Seit Mitte April erfolgten schrittweise Lockerungen der landesweit angeordneten Schutzmaßnahmen. Damit gewinnt die Möglichkeit, lokal begrenzte Schutzmaßnahmen anordnen zu können, für die örtlichen Behörden an Bedeutung. „Unser Konzept ermöglicht, lokal begrenzte und damit zielgenaue Schutz- und Eskalationsmaßnahmen zu ergreifen. Damit stellen wir sicher, dass ein möglicher erneuter Anstieg der Infektionszahlen schnell eingedämmt werden kann“, erklären Sozialminister Klose und Innenminister Beuth.
 
Sofern in Landkreisen, kreisfreien Städten, Städten oder Orten mit zentralörtlicher Funktion vermehrt Neuinfektionen auftreten, können auf Grundlage der täglichen Meldezahlen zum Infektionsgeschehen (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage in einer Region) weitere Beschränkungen gelten. Sozial- und Integrationsminister Klose: „Bei einem lokalisierten und klar eingrenzbaren Infektionsgeschehen, zum Beispiel in einer Einrichtung, kann das Beschränkungskonzept auch nur die betroffene Einrichtung umfassen. Bei einem verteilten regionalen Ausbruchsgeschehen und unklaren Infektionsketten müssen regionale oder überregionale allgemeine Beschränkungen eingeführt werden. Mit dem Präventions- und Eskalationskonzept können wir schnell und flexibel auf das jeweilige Infektionsgeschehen reagieren.“
 
Innenminister Peter Beuth betont: „Den Kreisen und kreisfreien Städten kommt eine tragende Rolle bei der Bekämpfung der Verbreitung des Corona-Virus zu. Die Landesregierung unterstützt sie dabei nach Kräften. So haben wir – neben vielen weiteren Unterstützungsmaßnahmen für die kommunale Familie – persönliche Schutzausrüstung für die Bedarfsträger vor Ort bereitgestellt. Darüber hinaus haben wir die örtlichen Gesundheitsämter personell verstärkt und von Verwaltungsaufgaben entlastet.“ Diese nimmt derzeit das Regierungspräsidium Darmstadt wahr. „Sollte es zu einem örtlichen oder regionalen Ausbruchsgeschehen kommen, stehen die Helferinnen und Helfer des Hessischen Katastrophenschutzes und die Hessische Polizei bereit, die örtlichen Kräfte zu unterstützen“, stellt Innenminister Beuth klar.
 
Das Eskalationskonzept beinhaltet ein gestuftes Vorgehen zur effektiven Bekämpfung der Pandemie.

Quelle: Presseerklärung des HMSI

 

Fallzahlen Landkreis Darmstadt-Dieburg

08.07.2020

Bestätigte Fälle ( +0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

437

 

20

3

1

413

In den Kreiskliniken in Jugenheim wird derzeit ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen COVID-19 behandelt.

Fallzahlen in Hessen & Deutschland
 
In Hessen gibt es insgesamt 11.012 Fälle (+27), verstorben sind 512 (+0). Stand: 8. Juli, 14 Uhr. 

In Deutschland gibt es 197.341 (+397) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 9.036 (+12) verstorben. Stand: 8. Juli, 14 Uhr. 

QuelleBulletin des HMSI

 

 

Aktuelle Informationen vom 07.07.2020

27. Kultursommer Südhessen - Kultur mal anders erleben!

Seit 20. Juni laufen die Veranstaltungen des 27. Kultursommers Südhessen (KUSS), wenn auch in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie anders als in den Vorjahren: in ganz Südhessen werden Theater, Musik, Literatur, Kabarett und vieles mehr online, im Autokino, Open-Air oder auch Indoor angeboten.
 
Neu ist in diesem Jahr die Videogalerie extra für Kinder und Jugendliche. In der KUSS-Videogalerie heißt es jeden Sonntag um 11 Uhr „Go“ für die Teenager Charlotte und Lando. Mit Bildern, Texten und ihren Stimmen erwecken die beiden Bücherfans phantasievolle Kindergeschichten zum Leben. Mit der YouTube-Serie Lesezeit für Kinder kommt das Achterbähnchen direkt ins Kinderzimmer – so muss kein Kind auf ein regelmäßiges Kulturprogramm verzichten. In der Videogalerie gibt es weitere Filme für Kinder.
 
Auch für Erwachsene gibt es Kultur online. Das Veranstaltungsprogramm gibt es dieses Jahr nur online. Änderungen am Programm sind aufgrund Corona weiterhin möglich. Wegen des begrenzten Platzes bei manchen Veranstaltungen, wird um vorherige Anmeldung gebeten.
Zu Informationszwecken hinsichtlich der jeweiligen Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen der einzelnen Veranstaltung wird empfohlen, sich auch über die Seite des Veranstalters zu informieren. 

 

Hessen hält an Maskenpflicht fest

Hessen hält zur Eindämmung des Coronavirus an der Maskenpflicht fest. Das sagte ein Regierungssprecher heute auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Einschätzung der Lage werde auch weiterhin vom Infektionsgeschehen abhängen. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hatte die Debatte über ein baldiges Ende der coronabedingten Maskenpflicht im Handel losgetreten.

In Hessen gelten seit Montag (6. Juli) gelockerte Corona-Abstandsregeln unter anderem in Geschäften, bei Konzerten und im Kino sowie in Vereins- und Versammlungsräumen. Die Schutzmasken bleiben aber auch weiter ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens im Land.

Quelle: Hessenschau 

 

Fallzahlen Landkreis Darmstadt-Dieburg

06.07.2020

 

 

Bestätigte Fälle ( +0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

435

20

2

1

 

410

In den Kreiskliniken in Jugenheim wird derzeit ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen COVID-19 behandelt.

Fallzahlen in Hessen & Deutschland

 
In Hessen gibt es insgesamt 10.955 Fälle (+16), verstorben sind 512 (+0). Stand: 6. Juli, 14 Uhr. 

In Deutschland gibt es 196.554 (+219) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 9.016 (+4) verstorben. Stand: 6. Juli, 14 Uhr. 

Quelle:Bulletin des HMSI

 

 

Aktuelle Informationen vom 03.07.2020

Kinderbetreuung

Am letzten regulären Schultag vor Beginn der Sommerferien haben sich die Zahlen in der morgen endenden Notbetreuung nicht verändert.
In den beiden Wochen seit Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den Grundschulen wurden an den weiterführenden Schulen und Förderschulen täglich circa 150 Kinder betreut, im regulären Ganztag der Grundschulen waren es rund 500 Kinder.
Für die Zeit nach den Sommerferien hat das Hessische Kultusministerium die Wiederaufnahme des Regelbetriebs für alle Schülerinnen und Schüler in allen Schulformen in Aussicht gestellt. Das gilt auch für die vor- und nachschulische Betreuung. An den 46 Pakt-Schulen des Landkreises werden das 5125 Kinder sein.


Planungssicherheit für die Kommunen schaffen

Heute und morgen beraten Bundestag und Bundesrat über die Kompensation der coronabedingten Gewerbesteuerausfälle sowie über die Erhöhung der Beteiligung des Bundes an den kommunalen SGB II-Wohnkosten um dauerhaft 25 Prozentpunkte pro Jahr. Mittelfristig bedeutet dies jährlich rund 3,4 Mrd. € mehr. Der Deutsche Landkreistag sprach sich anlässlich dessen für Planungssicherheit aus, die es aus Sicht der Kommunen zu erreichen gelte. Präsident Landrat Reinhard Sager sagte: „Das sind wichtige Hilfen für die Kommunen, die wir rechtssicher nach Hause bringen müssen. Dies gilt insbesondere für die erhöhte KdU-Beteiligung des Bundes, die bereits vollumfänglich und nicht erst nach Verkündung im Bundesgesetzblatt im laufenden Jahr greifen soll. Das ist ein wesentlicher Punkt, da die Umsetzung von der diesbezüglichen Grundgesetzänderung abhängt.“ Ebenso sprach er sich mit Blick auf die hälftige Kompensation der Gewerbesteuerausfälle durch den Bund für eine belastbare Grundlage aus: „Die Sonder-Steuerschätzung im September sollte einbezogen werden, um die zu erwartenden Steuerausfälle so genau wie möglich beziffern zu können.“
Für die Erhöhung des KdU-Bundesanteils muss das Grundgesetz geändert werden, damit Landkreise und kreisfreie Städte diese kommunale Aufgabe auch künftig eigenverantwortlich wahrnehmen können und es nicht zu Bundesauftragsverwaltung kommt. Aktuell greift das Umschlagen in Bundesauftragsverwaltung bei 50 %, die Bundesbeteiligung an den SGB II-Wohnkosten liegt bislang unter diesem Prozentsatz. „Deshalb ist es aus Sicht der Landkreise von fundamentaler Bedeutung, diese Grenze im Grundgesetz auf 75 % heraufzusetzen. Dass dies nun gelingt, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen“, so der DLT-Präsident. Damit zeige die Koalition, dass sie verstanden habe und dafür Sorge trage, dass zusätzliche Bundesmittel bei den Landkreisen und kreisfreien Städten ankämen, die kommunale Selbstverwaltung aber nicht beeinträchtigt werde.
„Wir gehen außerdem davon aus, dass die politischen Zusagen auch rechtlich halten, wonach die Landkreise und kreisfreien Städte die erhöhte Bundesbeteiligung auch vollumfänglich bereits für das laufende Jahr erhalten sollen. Das ist von der Gesetzgebung her allerdings anspruchsvoll. Wir brauchen deshalb schnell Rechtssicherheit, die Planungssicherheit verschafft“, so Sager. Die Kommunen würden sich auf die getroffenen Verabredungen verlassen.
Mit Blick auf die Umsetzung des Konjunkturpakets in Bezug auf die hälftige Kompensation der Gewerbesteuerausfälle durch den Bund sagte er außerdem: „Die Steuerausfälle sollten auf der Grundlage der Ergebnisse der Sonder-Steuerschätzung im September berechnet werden. So würde man ein realitätsnäheres Abbild der für 2020 zu erwartenden Gewerbesteuerausfälle erhalten.“
Sager warb abschließend für eine breite Zustimmung zum Gesetzespaket: „Was hier auf dem Tisch liegt, ist für die Landkreise, Städte und Gemeinden von großer Bedeutung. Nicht nur, um gut durch die Pandemie zu kommen, sondern auch, um über eine erhöhte KdU-Bundesbeteiligung die kommunalen Haushalte strukturell und dauerhaft zu stärken und dadurch die kommunale Handlungs- und Investitionsfähigkeit zu verbessern. Das sollte in Anbetracht der beabsichtigten Grundgesetzänderungen nicht nur für die Länder im Bundesrat, sondern auch für die Opposition im Deutschen Bundestag handlungsleitend sein."

Quelle: Deutscher Landkreistag

10.000 Tablets für stationäre Pflege-, Alten- und Behinderteneinrichtungen

Die Corona-Pandemie brachte und bringt zum Teil massive Einschränkungen der Besuchsregelungen in Pflege-, Alten- und Behinderteneinrichtungen mit sich. Seit Mitte März waren keine Besuche mehr in den Einrichtungen möglich. Erst seit letzter Woche sind wieder vermehrt Besuche in den Einrichtungen möglich, aber nur stundenweise und mit Einschränkungen.
Um der Vereinsamung der Bewohnerinnen und Bewohner entgegenzuwirken, stellt die Hessische Landesregierung 10.000 Tablets zur Verfügung. Der Landkreis erhält insgesamt 411 Tablets. Die ersten 37 Tablets hat Landrat Klaus Peter Schellhaas heute Mittag (02.) an die Reas GmbH & Co. KG in Groß-Bieberau ausgehändigt. Die weiteren 374 Tablets gehen an die Pflege-, Alten- und Behinderteneinrichtungen in den 23 Kreiskommunen. Jede der Einrichtungen erhält eine entsprechende Anzahl an Tablets.
„Ich freue mich, dass durch die Tablets den Menschen in den Einrichtungen mehr Möglichkeiten der Kommunikation mit den Angehörigen gegeben werden. Die vergangenen Monate waren gerade für diese Menschen hart: kein beziehungsweise nur sehr eingeschränkter Besuch. Mit den Tablets kann man per Video nicht nur telefonieren, sondern auch seine Angehörigen, Freunde und Bekannte sehen. Natürlich ersetzt die Kommunikation mit dem Tablet nicht den persönlichen Kontakt. Dennoch ist es eine gute Sache für alle“, erläutert Landrat Klaus Peter Schellhaas.
Die ekom21 hat die Tablets aufbereitet, sodass diese voll funktionsfähig an die Einrichtungen verteilt werden können. „Auch wir freuen uns, dass durch die Tablets wieder mehr soziale Kommunikation mit den Menschen in den Einrichtungen möglich ist“, fügt Ulrich Künkel von der ekom21, der bei der Übergabe der Tablets an die Reas dabei war, hinzu.


Fallzahlen in Hessen & Deutschland

In Hessen gibt es insgesamt 10.869 Fälle (+58), verstorben sind 507 (+0). Stand: 2. Juli, 14 Uhr. Es wurde eine Datenkorrektur vorgenommen.

In Deutschland gibt es 195.228 (+503) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.994 (+9) verstorben. Stand: 2. Juli, 14 Uhr.

Quelle: Bulletin des HMSI

 

 

Aktuelle Informationen vom 02.07.2020

Schutzkonzept - Handlungsempfehlungen für Alten- und Pflegeeinrichtungen und besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe

Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie von besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe sind dabei oftmals aufgrund des Vorliegens von Vorerkrankungen eine besonders gefährdete Gruppe. Ihr Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19 ist hoch. Daher ist ein umfassendes Schutzkonzept notwendig.

Die vorliegenden Empfehlungen stellen eine Grundlage für die Erstellung individueller Schutzkonzepte sowie für einen bedarfsgerechten und fachlich zeitgemäßen Standard zur Umsetzung dieser Schutzkonzepte dar. Sie sind als Ergänzung zu den individuellen Hygieneplänen und Handlungsempfehlungen zu sehen und ersetzen nicht die individuelle, situationsangepasste Erstellung eines eigenen Schutzkonzeptes. Zudem bedarf es weiterhin der kritischen Prüfung und Begleitung durch den Hygienebeauftragten vor Ort.

Nach § 36 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz sind stationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter und pflegebedürftiger Menschen verpflichtet, einen eigenen Hygieneplan vorzuhalten. Dieser ist der aktuellen Situation anzupassen. Hierzu verweisen wir auch auf die Veröffentlichung des Robert-Koch-Institutes zu „Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen“ in der jeweils aktuellen Version.

Die einzelnen Maßnahmen sowie das Schutzkonzept stehen zum Download auf der Webseite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Quelle: Pressemitteilung des HMSI

 

Bund kompensiert kommunale Einbußen bei Mehrwertsteuer und Kinderbonus

Heute tritt die vorübergehende Senkung der Umsatzsteuer im Rahmen des Konjunkturpakets in Kraft. Der Deutsche Landkreistag begrüßt die Maßnahme und ist sehr zufrieden damit, dass der Bund die Städte, Landkreise und Gemeinden von den damit verbundenen Steuerausfällen freihält. Gleiches gilt für die Einbußen, die mit dem Kinderbonus verbunden sind. Präsident Landrat Reinhard Sager sagte:
„Damit trägt der Bund einem dringenden Bedürfnis der kommunalen Ebene Rechnung, in der Pandemie nicht mit weiteren Kosten belastet zu werden, und sichert gerade in der aktuellen Zeit deren Handlungs- und Investitionsfähigkeit. Dafür sind wir dankbar.“
 
Es handele sich nicht nur um Maßnahmen von beiläufigem Interesse: „Für die kommunalen Mindereinnahmen aus der Mehrwertsteuersenkung und dem Kinderbonus erhalten die Kommunen insgesamt 911 Mio. €. Im Regierungsentwurf war eine diesbezügliche Kompensation durch den Bund noch nicht vorgesehen. Umso erleichterter sind wir, dass dafür nun Sorge getragen worden ist“, so Sager.
 
Der DLT-Präsident zeigte sich zuversichtlich, dass es den Kommunen gelingen werde, auch in der Krise handlungsfähig zu bleiben und mit ihren Investitionen einen Beitrag zur raschen wirtschaftlichen Erholung leisten zu können. „Was wir bislang an Gesprächsbereitschaft des Bundesgesetzgebers in Richtung der kommunalen Haushalte wahrgenommen haben, ist äußerst positiv. Das wollen wir deutlich zum Ausdruck bringen und anerkennen, dass die Politik die Bedeutung der kommunalen Handlungsfähigkeit gerade in der jetzigen schwierigen Zeit erkennt und sehr aufnahmebereit für unsere Forderungen ist, um die Pandemiesituation auch für die Kommunen so gut wie möglich zu bewältigen. Dieses gemeinsame Ziel eint uns auf allen staatlichen Ebenen.“
 
Die nächste wichtige Etappe werde laut Sager an diesem Freitag beginnen, wenn Bundestag und Bundesrat über die Kompensation der coronabedingten Gewerbesteuerausfälle sowie die Erhöhung der Beteiligung des Bundes an den kommunalen SGB II-Wohnkosten um dauerhaft 4 Mrd. € pro Jahr erstmals beraten werden.

Quelle:Deutscher Landkreistag

 

Corona-Kommunal-Paket hilft hessischen Kommunen

Mit dem Corona-Kommunal-Paket will die Hessische Landesregierung auch weiterhin an der Seite der Kommunen stehen. Im Allgmeinen will Finanzminister Michael Boddenberg die Kommunalfinanzierung vor Ort planbarer und bürokratieärmer gestalten. 

Quelle: Hessisches Ministerium der Finanzen

 

Fallzahlen Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

01.07.2020

Bestätigte Fälle (+0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

434

20

4

1

407

In den Kreiskliniken in Jugenheim wird derzeit ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen COVID-19 behandelt.

 

Fallzahlen in Hessen & Deutschland
 
In Hessen gibt es insgesamt 10.811 Fälle (+16), verstorben sind 507 (-1). Stand: 1. Juli, 14 Uhr. Es wurde eine Datenkorrektur vorgenommen. 

In Deutschland gibt es 194.725 (+466) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.985 (+12) verstorben. Stand: 1. Juli, 14 Uhr. 

QuelleBulletin des HMSI

 

 

Aktuelle Informationen vom 01.07.2020

5-Tage-Woche für Hessens Schulen im neuen Schuljahr

Kultusminister Alexander Lorz prognostizierte in einer Pressemitteilung die Rückkehr zu einem geregelten Klassen- und Kurssystem ohne Begrenzung der Gruppengröße nach den Sommerferien. Entsprechende Leitlinien wurden in den vergangenen Wochen von Schulleitungen aller Schulformen, Vertretern des Landeselternbeirats, der Landesschülervertretung, der Staatlichen Schulämter, des Hauptpersonalrats der Lehrerinnen und Lehrer und Mitarbeitenden des Kultusministeriums erarbeitet. 

Quelle: Kultusministerium

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

30.06.2020

Bestätigte Fälle ( +1 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

434

20

4

1

 

405

In den Kreiskliniken in Jugenheim wird derzeit ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen COVID-19 behandelt.

Fallzahlen in Hessen & Deutschland

In Hessen gibt es insgesamt 10.795 Fälle (+33), verstorben sind 508 (+2). Stand: 30. Juni, 14 Uhr. 

In Deutschland gibt es 194.259 (+498) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.973 (+12) verstorben. Stand: 30. Juni, 14 Uhr. 

QuelleBulletin des HMSI

 

 

Aktuelle Informationen vom 30.06.2020

Längere Regelstudienzeit wegen Corona-Einschränkungen

Die Regelstudienzeit aller Studierenden, die im Sommersemester 2020 an hessischen Hochschulen eingeschrieben sind, wird um ein Semester verlängert. Auf die Höchstdauer befristeter Beschäftigungsverhältnisse soll das Semester ebenfalls nicht angerechnet werden. Auch Nachteile beim BAföG werden dadurch vermieden.  

Quelle: Wissenschaftsministerium

 

Verschärfte Einreisebestimmungen: Griechenland

Wer nach Griechenland in den Urlaub reist, muss sich 48 Stunden vor der Ankunft elektronisch anmelden, um einen QR-Code zu erhalten. Dieser muss bei Einreise vorgezeigt werden und entscheidet darüber, ob nach der Ankunft ein Corona-Test gemacht werden muss. Bis zur Auswertung des Tests muss mit einer Quarantäne gerechnet werden. Auch das Auswärtige Amt informiert hierüber. Aufgrund der dynamischen Lage sollten sich grundsätzlich alle Reisenden stetig über die vor Ort herrschenden Einreisebedingungen informieren. 

Quelle: MOPO

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

29.06.2020

Bestätigte Fälle ( +0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

433

 

20

4

1

 

404

In den Kreiskliniken in Jugenheim wird derzeit ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen COVID-19 behandelt.

 

Fallzahlen in Hessen & Deutschland

In Hessen gibt es insgesamt 10.762 Fälle (+1), verstorben sind 506 (+0). Stand: 29. Juni, 14 Uhr. 

In Deutschland gibt es 193.761 (+262) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.961 (+4) verstorben. Stand: 29. Juni, 14 Uhr. 

QuelleBulletin des HMSI

 

 

Aktuelle Informationen vom 29.06.2020

Corona-Fall an KiTa in Weiterstad

Darmstadt-Dieburg – An einer KiTa in Weiterstadt ist ein Kind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Gemeldet hat den Fall das Gesundheitsamt Darmstadt/Darmstadt-Dieburg, das in Folge das weitere Vorgehen zwischen dem Weiterstädter Bürgermeister Ralf Möller, der KiTa-Leitung sowie Landrat Klaus Peter Schellhaas abgestimmt hat.

Das Kind war zuletzt Anfang der Woche in der Einrichtung. „Im Rahmen der weiteren Kontaktnachverfolgung in der Gruppe des positiv getesteten Kindes werden nun die Eltern der übrigen 12 Kinder sowie 4 Betreuer informiert“, erläutert Sebastian Pflugbeil, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes und für den Landkreis zuständig. Allen Personen wird nun vorsorglich eine Quarantäne angeordnet bis kein Ansteckungsverdacht mehr besteht.

Im Kindergarten Wirbelwind werden derzeit 96 Kinder in 4 Gruppen betreut. Da die Gruppentrennung im Rahmen des Gesundheits- und Hygienekonzepts konsequent eingehalten wird, besteht derzeit kein Grund, die gesamte Einrichtung zu schließen. „Wir haben aktuell noch keine Hinweise auf ein Ausbruchsgeschehen, sondern reden noch über einen Einzelfall“, so Pflugbeil weiter.

„Die Maßnahmen, die in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt, der Stadt, der KiTa-Leitung und dem Krisenstab des Landkreises getroffen wurden, sind absolut richtig und angemessen“, so Landrat Klaus Peter Schellhaas. “Wir haben auch hier schnell gehandelt und sind zuversichtlich, dass wir eine Ausbreitung minimieren können.“

 

Nächster Insta-Talk

Am kommenden Montag gibt es im Rahmen des Insta-Talks einen weiteren Einblick hinter die Kulissen. Mit Herz, Humor und Mundart: Gesprächspartner von Landrat Klaus Peter Schellhaas sind diesmal Felix und Roland Hotz, die Betreiber der Comedy Hall und Gründer des Kikeriki-Theaters. Der interaktive Talk findet statt am Montag, 29. Juni ab 18 Uhr bei @pitschellhaas auf INSTAGRAM.

 

DADINA: Fahrkartenverkauf in den Bussen läuft wieder an

Durch die Nachrüstung mit Schutzscheiben ist ab dem morgigen Montag (29.6.) ein Fahrkartenverkauf in den Busunternehmen der Region weitestgehend wieder möglich. Auch der Einstieg an der Vordertür ist dann wieder möglich - das gilt ebenso für die Straßenbahnen der HEAG mobilo. 

Quelle: DADINA

 

Beherbergungsverbot: Lesefassung

Zum hessischen Beherbergungsverbot für Reisende aus Risikogebieten liegt nunmehr die Änderungsverordnung vor. Die Lesefassung der geänderten Verordnung ist hier hinterlegt. 

Quelle: HLT

 

Kreiskliniken

In den Kreiskliniken in Jugenheim auf Intensiv wird ein Patient stationär wegen COVID-19 behandelt.

Fallzahlen in Hessen & Deutschland

In Hessen gibt es insgesamt 10.761 Fälle (+30), verstorben sind 506 (+0). Stand: 28. Juni, 14 Uhr. 

In Deutschland gibt es 193.499 (+256) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.957 (+3) verstorben. Stand: 28. Juni, 14 Uhr. 

QuelleBulletin des HMSI

 

 

Aktuelle Informationen vom 26.06.2020

Nächster Insta-Talk

Am kommenden Montag gibt es im Rahmen des Insta-Talks einen weiteren Einblick hinter die Kulissen. Mit Herz, Humor und Mundart: Gesprächspartner von Landrat Klaus Peter Schellhaas sind diesmal Felix und Roland Hotz, die Betreiber der Comedy Hall und Gründer des Kikeriki-Theaters. Der interaktive Talk findet statt am Montag, 29. Juni ab 18 Uhr bei @pitschellhaas auf INSTAGRAM.

 

DADINA: Bus und Straßenbahnen fahren regulär (kein Nachtverkehr)

Die DADINA meldet, dass die Bus- und Straßenbahnlinien der Unternehmen HEAG mobilo, Jungermann, FS Omnibus und Spahn und Roth den regulären Schultagsfahrplan bedienen. Nachtfahrten auf allen Linien sowie Verstärkerfahrten auf der Linie K entfallen weiterhin. Der AirLiner verbleibt im Stundentakt. Die DADINA verweist explizit auf die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV zu tragen. 

Quelle: DADINA

 

Kreiskliniken

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt wird derzeit ein Patient behandelt, in Jugenheim auf Intensiv wird ein Patient stationär wegen COVID-19 behandelt.

Fallzahlen in Hessen & Deutschland

In Hessen gibt es insgesamt 10.707 Fälle (+41), verstorben sind 505 (+0). Stand: 26. Juni, 14 Uhr. 

In Deutschland gibt es 192.556 (+477) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.948 (+21) verstorben. Stand: 26. Juni, 14 Uhr. 

QuelleBulletin des HMSI

 

 

Aktuelle Informationen vom 25.06.2020

Vorsicht beim Reisen: innerdeutsch

Für Menschen aus Corona-Hotspots könnten eventuell auch die innerdeutschen Urlaubspläne gefährdet sein. Schleswig-Holstein verpflichtet Reisende innerhalb Deutschlands zu einer 14-tägigen Quarantäne, wenn Sie sich in einem Hotspot mit mehr als 50 Corona-Neuinfektionen pro Woche aufgehalten haben.

In Bayern, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern gilt ein Beherbergungsverbot für Menschen aus solchen Gebieten. Ausnahmen könnten bei Nachweis eines aktuellen, negativen Corona-Tests gemacht werden. 

Reisenden aus den betreffenden Hotspots wurde ein Corona-Test vor Antritt einer Urlaubsreise nahegelegt. Allen Reisenden wird nahegelegt, sich vor Antritt ein genaues Bild über die Einreise- und Rückkehrbestimmungen vor Ort zu machen. 

Quelle: Welt 

 

Vorsicht beim Reisen: Ausland

Eine Verpflichtung zur Absonderung kann jene Urlaubsrückkehrer in Deutschland treffen, die sich in einem vom RKI definierten Risikogebiet aufgehalten haben. Die Liste der entsprechenden Gebiete wird vom RKI fortlaufend aktualisiert. Dort finden sich eine Karte der Covid-Inzidenzen sowie Regelungen für Einreisende nach Deutschland. Allen Reisenden wird nahegelegt, sich vor Antritt ein genaues Bild über die Einreise- und Rückkehrbestimmungen vor Ort zu machen. 

Quelle: RKI

 

CoKoBeV-Auslegung für die Kinder- und Jugendarbeit

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration macht auf die hier hinterlegten Auslegungshinweise zur Kinder- und Jugendarbeit aufmerksam. 

Quelle: HMSI

 

Fallzahlen für den #LaDaDi

 

24.06.2020

 

 

Bestätigte Fälle ( - 1 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

429

20

3

1

 

402

Die gestern übermittelte Neuinfektion fällt wieder aus der Statistik. Fälschlicherweise wurde ein Fall übermittelt, der die Falldefinition des RKI nicht erfüllt. 

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit zwei Patienten behandelt, in Jugenheim auf Intensiv wird ein Patient stationär wegen COVID-19 behandelt.

Fallzahlen in Hessen & Deutschland

In Hessen gibt es insgesamt 10.645 Fälle (+32), verstorben sind 503 (+2). Stand: 24. Juni, 14 Uhr. 

In Deutschland gibt es 191.449 (+587) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.914 (+19) verstorben. Stand: 24. Juni, 14 Uhr. 

QuelleBulletin des HMSI

 

 

Aktuelle Informationen vom 24.06.2020

Kinderbetreuung

Mit der gestrigen Wiederaufnahme des Regelbetriebs an den hessischen Grundschulen wird dort auch wieder das an der Schule bestehende Betreuungsangebot vorgehalten. Allerdings nehmen nur 10% bis 30% der dazu im Februar angemeldeten Schülerinnen und Schüler das Angebot wahr. 

An den weiterführenden Schulen, wo nach wie vor Präsenzunterricht und unterrichtsersetzende Angebote wechseln, wird die Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen weiterhin angeboten. Das gilt analog für die Sekundarstufe I der Förderschulen. Heute wurden an 15 weiterführenden Schulen 103 Kinder in 23 Gruppen betreut, an den Förderschulen waren es 60 Kinder in 10 Gruppen in 7 öffentlichen Einrichtungen und 18 Kinder in 9 Gruppen in 2 privaten.

 

Fallzahlen für den #LaDaDi

23.06.2020

Bestätigte Fälle (+ 3 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

430

20

3

1

401

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt wird derzeit ein Patient behandelt, in Jugenheim auf Intensiv wird ebenfalls ein Patient stationär wegen COVID-19 behandelt.

Fallzahlen in Hessen & Deutschland

In Hessen gibt es insgesamt 10.613 Fälle (+35), verstorben sind 501 (+0). Stand: 23. Juni, 14 Uhr. 

In Deutschland gibt es 190.862 (+503) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.895 (+10) verstorben. Stand: 23. Juni, 14 Uhr. 

QuelleBulletin des HMSI

 

 

Aktuelle Informationen vom 23.06.2020

Aktualisierte Auslegungshinweise zur CoKoBeV

Das Hessische Wirtschaftsministerium hat aktualisierte Auslegungshinweise zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung übersandt. Hier verlinkt sind sowohl die Originalfassung als auch die Fassung mit den Änderungen in markierter Form. 

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

 

Fallzahlen für den #LaDaDi

 

22.06.2020

 

 

Bestätigte Fälle (+ 0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

427

20

1

0

400

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit 3 Patienten behandelt, in Jugenheim auf Intensiv wird ein Patient stationär wegen COVID-19 behandelt.

Fallzahlen in Hessen & Deutschland

In Hessen gibt es insgesamt 10.578 Fälle (+3) verstorben sind 501 (+1) Stand: 22. Juni, 14 Uhr. 

In Deutschland gibt es 190.359 (+537) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.885 (+3) verstorben. Stand: 22. Juni, 14 Uhr. 

QuelleBulletin des HMSI

 

 

Aktuelle Informationen vom 22.06.2020

Linienbusse werden mit Trennscheiben nachgerüstet

Hessen rüstet Linienbusse mit Trennscheiben nach, um Fahrerinnen und Fahrer besser zu schützen. Somit soll der Fahrkartenverkauf sowie Einstieg über die vordere Tür wieder möglich werden. Gefördert wird der lokale und regionale Busverkehr im Verbundgebiet von RMV, NVV und VRN. Die Verkehrsverbünde halten entsprechende Antragsformulare vor.

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

 

Fallzahlen für den #LaDaDi

 

21.06.2020

 

 

Bestätigte Fälle (+ 0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

427

20

1

0

399 + x

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt wird derzeit 1 Patient behandelt, in Jugenheim auf Intensiv wird derzeit niemand stationär wegen COVID-19 behandelt.

Fallzahlen in Hessen & Deutschland

In Hessen gibt es insgesamt 10.575 Fälle (+19) verstorben sind 500 (+0) Stand: 21. Juni, 14 Uhr. 

In Deutschland gibt es 189.822 (+687) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.882 (+0) verstorben. Stand: 21. Juni, 14 Uhr. 

QuelleBulletin des HMSI

 

 

Aktuelle Informationen vom 19.06.2020

Regeln für Beerdigungen
Die jeweiligen Bestatter haben dafür Sorge zu tragen, dass sich die Teilnehmer bereits beim Betreten des Grundstücks in eine entsprechende Liste eintragen. Sachgerechte Festlegungen hinsichtlich der Höchstzahl an Teilnehmenden obliegen den Verantwortlichen der entsprechenden Liegenschaft (z.B. Friedhof, also Kommune). Bei Nutzung von Trauerhallen ist auf die Umsetzung des Hygienekonzepts und die Einhaltung des Mindestabstands zu achten und die Teilnehmeranzahl entsprechend zu begrenzen. Es wird dringend empfohlen, auf Chorgesang und anderes gemeinsames Singen zu verzichten und innen wie außen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Quelle: Verwaltungsstab & Gesundheitsamt
 

Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der MinisterpräsidentInnen
In der Bekämpfung der Pandemie ziehen Kanzlerin und Länderchefs ein Fazit. In 2 Beschlüssen werden allgemeinverbindliche Schritte und Empfehlungen vorgestellt, wie das Infektionsgeschehen weiterhin auf niedrigem Niveau gehalten und die Folgen der Pandemie abgefedert werden können. Die Beschlüsse finden Sie hier und hier.

Quelle: HLT
 

Hygieneempfehlungen in der Kinderbetreuung
Da die Kinderbetreuung in den Regelbetrieb übergeht, übersendet das Hessische Ministerium für Soziales und Integration überarbeitete Hygieneempfehlungen sowie einen Elternbrief.

Quelle: HMSI
 

Desinfektionsmittel
Das Land Hessen verteilt rund 300.000 Liter Hand- und Flächendesinfektionsmittel an Bedarfsträger u.a. der Altenpflege, Jugendhilfe und Rettungsdienste. In der Vergangenheit hatte das Land Hessen bereits 180.000 Liter verteilt. Weitere 170.000 Liter stehen noch aus. Die Gesamtbestellmenge belief sich somit auf 650.000 Liter Desinfektionsmittel. Die kommunalen Verteilzentren werden vor der Lieferung eine Ankündigung durch das Hessische Innenministerium erhalten. Der Erlass ist hier hinterlegt. 
 

Vierzehnte Verordnung veröffentlicht
Die Vierzehnte Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Coronavirus enthält unter anderem Neuregelungen zum Besuch von Alten-, Pflege-, und Behinderteneinrichtungen und zur maximalen Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen (künftig ab 250 Teilnehmer). Die Verordnung ist gültig ab 22. Juni. Hier die aktualisierten, konsolidierten Lesefassungen der Zweiten Verordnung, Fünften Verordnung und der CoKoBeV. Eine Zusammenfassung findet sich in der Pressemitteilung. Die wichtigsten Punkte: 

Pflegeeinrichtungen: 
  • Das Besuchsrecht in Alten- und Pflegeeinrichtungen wird ab dem 22. Juni 2020 gelockert und die Anzahl von einem Besuch pro Woche auf drei Besuche erhöht. Menschen mit Behinderung, die in einer stationären Einrichtung betreut werden, können ab diesem Tag von einer Person pro Tag besucht werden.
  • Es bestehen weiterhin Besuchsverbote für Personen mit Atemwegsinfektionen sowie die bisherigen Abstands- und Hygieneregelungen. Besucherinnen und Besucher sollten sich vor ihrem Besuch in den Einrichtungen anmelden, da sie registriert werden müssen. 
  • Alle Einrichtungen müssen ihr individuelles Schutzkonzept der Betreuungs- und Pflegeaufsicht übermitteln, welches nach Maßgabe der aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Handlungsempfehlungen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration erstellt wird. 
  • Die Einrichtungsleitung kann unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens, der räumlichen und persönlichen Ausstattung sowie der Verfügbarkeit von ausreichender persönlicher Schutzkleidung eine Beschränkung von Besuchen auf einen Besuch von mindestens einer Stunde pro Woche für jede Bewohnerin und jeden Bewohner aussprechen. Eine solche Beschränkung ist der zuständigen Betreuungs- und Pflegeaufsicht vorab unter der Angabe von Gründen zur Genehmigung vorzulegen. 
  • Die teilstationären Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen für Menschen mit Behinderungen werden ebenfalls wieder geöffnet. Es gelten weiterhin Besuchsverbote für Personen mit Atemwegsinfektionen sowie die bisherigen Abstands- und Hygieneregelungen. Sofern die Einrichtung mit einer stationären Pflegeeinrichtung verbunden ist, ist jedoch nur eine Notbetreuung möglich. 
  • Die Seniorenbegegnungsstätten können wieder öffnen. Veranstaltungen von Seniorinnen und Senioren können unter Einhaltung bestimmter Abstands- und Hygieneregeln (insbesondere kein gemeinsames Singen) mit bis zu 100 Personen wieder stattfinden. 
Hier hinterlegt sind das aktualisierte Schutzkonzept sowie ein Musterschutzkonzept.

Einzelhandel, Veranstaltungen, Sonntagsöffnung:
  • Einzelhandelsgeschäfte: Dort sinkt die Einlassbeschränkung für den Publikumsverkehr von einer Person je 20 m² zugänglicher Grundfläche auf eine Person je 10 m². 
  • Veranstaltungen wie Theatervorstellungen, Konzerte und Feste, mussten bislang bei mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Genehmigung der örtlichen Behörden einholen. Diese Obergrenze steigt auf 250. Voraussetzung ist wie bisher ausreichend Fläche pro Person, die Erfassung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und ein Hygienekonzept.
  • Die pandemiebegründete generelle Möglichkeit, Geschäfte an Sonntagen von 13-18 Uhr zu öffnen, entfällt. Es gelten wieder die allgemeinen Bestimmungen des Ladenöffnungsgesetzes. 
 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg
 
 
In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt wird derzeit 1 Patient behandelt, in Jugenheim auf Intensiv wird derzeit niemand stationär wegen COVID-19 behandelt.
 

Fallzahlen in Hessen & Deutschland
 
In Hessen gibt es insgesamt 10.440 Fälle (+54) verstorben sind 498 (+2) Stand: 18. Juni, 14 Uhr. 

In Deutschland gibt es 187.764 (+580) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.856 (+26) verstorben. Stand: 18. Juni, 14 Uhr. 

Quelle:  Bulletin des HMSI

 

 

Aktuelle Informationen vom 18.06.2020

RKI fügt Risikogebiete hinzu

Das Robert Koch-Institut hat die Liste der Risikogebiete heute stark erweitert. Dies sind Regionen, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht. Da weitergehende Datenanalysen derzeit laufen, könnten weitere Risikogebiete kurzfristig ausgewiesen werden. Wer aus diesen Gebieten nach Deutschland einreist, könnte verpflichtenden Absonderungsmaßnahmen begegnen.

Quelle

 

Kultusministerium veröffentlicht Leitfaden zu Einschulungsfeiern

In mehreren Schreiben hat das Kultusministerium Hessen den Ansprechpartnern der Schulträger einen Leitfaden zur Gestaltung von Einschulungsfeiern für die Erstklässlerinnen und Erstklässler im Schuljahr 2020/21 übersandt. Ergänzt wurde der Leitfaden durch einen Hygieneplan nebst Anlagen.

Quelle: Hessisches Kultusministerium

 

HMSI informiert zur COVID-19 Belegungszahl in hessischen Krankenhäusern

In einer Pressemitteilung informiert das Hessische Ministerium für Soziales und Integration über die Belegungszahl in hessischen Krankenhäusern durch Covid-19-Patienten. Stand 17.6. liegt die Gesamtzahl der COVID-19-Patienten bei 281, davon sind 39 Personen beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig. Derzeit gibt es 810 freie Beatmungsbetten in hessischen Krankenhäusern. Die Pressemeldung ist hier einsehbar.

Quelle: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

 

Kampagnenstart „Sicher für Sie da“

Patientinnen und Patienten können Arztpraxen und Kliniken ohne Angst vor einer Ansteckung aufsuchen – das ist die Botschaft einer heute gestarteten Kampagne. Sie basiert auf einer Initiative der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH), der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG) sowie dem HMSI. Die Pressemeldung sowie die begleitenden Kampagnenmotive sind unter den Links hinterlegt.

Quelle: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

 

Kinderbetreuung

Hier gibt es keine nennenswerten Veränderungen zu den gestrigen Zahlen: 904 Kinder, die in 124 Gruppen an 52 Grundschulen des Landkreises betreut wurden, davon 79 in der Frühbetreuung, 647 bis 14:30 Uhr und 214 Kinder bis 17:00 Uhr.

 

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat eine FAQ-Liste zur Corona-Warn-App veröffentlicht.

 

Fallzahlen Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

17.06.2020

 

 

Bestätigte Fälle (+ 0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

427

20

2

1

396

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit 3 Patienten behandelt, in Jugenheim auf Intensiv wird derzeit niemand stationär wegen COVID-19 behandelt.

 

Hessen & Deutschland

In Hessen gibt es insgesamt 10.386 Fälle (+15) verstorben sind 496 (+1) Stand: 17. Juni, 14 Uhr.

In Deutschland gibt es 187.184 (+345) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.830 (+30) verstorben. Stand: 17. Juni, 14 Uhr.

Quelle

 

 

Aktuelle Informationen vom 17.06.2020

Appell von MP Bouffier zur Corona-App

Ministerpräsident Volker Bouffier informiert in einer Pressemitteilung der Hessischen Landesregierung zusammen mit Gesundheitsminister Kai Klose und Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus über die neue Corona-Warn-App. Bouffier appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, Gebrauch von der App zu machen, denn sie leiste wertvolle Hilfe dabei, die Infektionsketten schneller zu durchbrechen. Die App ist verfügbar für Android und Apple. Auch in den Medien wird die Entwicklung überwiegend positiv aufgenommen (Beispiel: WELT). Der deutsche Landkreistag kommentiert etwas verhaltener:

Corona-App: keine Wunderwaffe, dennoch nützlich
Der Deutsche Landkreistag unterstützt das mit der heute vorgestellten Corona-App verfolgte Ziel, Infektionsketten noch schneller und breiter unterbrechen zu können. Präsident Landrat Reinhard Sager sagte: „Wir gehen weiter davon aus, dass eine Nutzungsquote von 60 % notwendig ist, um einen positiven Effekt zu erzielen. Nur dann kann die App einen echten Beitrag leisten und die weitere Eindämmung im täglichen Leben erleichtern. Uns allen muss aber auch klar sein, dass sie nur ein ergänzendes Instrument ist und dass es nach wie vor entscheidend auf die Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter zur Durchbrechung von Infektionsketten ankommt.“

Aus Sicht des kommunalen Spitzenverbandes sei von großer Bedeutung, dass die Warn-App und die damit in Verbindung stehenden Abläufe die Arbeit der Gesundheitsämter unterstütze und diese nicht vor neue Schwierigkeiten stelle. „Insofern muss dieser Aspekt unbedingt mitgedacht werden, wenn es etwa darum geht, das Prozedere weiter zu verfeinern oder die Software mit Updates zu versorgen. Die Verzahnung mit den Gesundheitsämtern ist deshalb wichtig, damit die händische Nachverfolgung zumindest ein Stück weit entlastet wird.“

Gelinge dies nicht, würden die Gesundheitsämter im schlimmsten Fall als letzte informiert werden und sähen sich gleichzeitig einer Fülle von Anrufen besorgter Bürger gegenüber, die Warnmeldungen auf ihren Handys erhalten hätten. „Eine wichtige Aufgabe der Gesundheitsämter ist es auch, die benachrichtigten Personen einer Infektionskette zu beruhigen und Unterstützung bei den nächsten Schritten anzubieten“, so Sager. Dies werde vor allem dann bedeutsam werden, wenn es im Herbst zu einer zweiten Corona-Welle im Herbst kommen sollte.

Quelle: Deutscher Landkreistag

 

Corona-Spezial (Informationen aus der KfB)

In einer 9-seitigen Präsentation informiert die Kreisagentur für Beschäftigung über das aktuelle Antragsaufkommen sowie die Entwicklung der Zahl der Leistungsberechtigten und Bedarfsgemeinschaften seit März. Eine weitere Grafik verdeutlicht außerdem die Entwicklung der Notbetreuung im Landkreis Darmstadt-Dieburg.  

Quelle: Kreisagentur für Beschäftigung (KfB)

 

Kinderbetreuung

Drei Tage vor Ende der Notbetreuung am 22.06.20 haben sich die Teilnehmerzahlen weitgehend stabilisiert. An den weiterführenden Schulen und den Förderschulen, unabhängig ob öffentlich oder privat, gab es schon seit Tagen kaum mehr Veränderungen. Die Zahl der zu betreuenden Kinder an den Grundschulen wächst konstant pro Schultag um wenige Kinder, heute waren es 904 Kinder, die in 124 Gruppen an 52 Grundschulen des Landkreises betreut wurden, davon 79 in der Frühbetreuung, 647 bis 14:30 Uhr und 214 Kinder bis 17:00 Uhr.

 

Fallzahlen Landkreis Darmstadt-Dieburg

16.06.202

Bestätigte Fälle (+ 1 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

427

20

2

1

396

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit 2 Patienten behandelt, in Jugenheim auf Intensiv wird derzeit niemand stationär wegen COVID-19 behandelt.

 

Hessen & Deutschland

In Hessen gibt es insgesamt 10.371 Fälle (+47) verstorben sind 495 (+4) Stand: 16. Juni, 14 Uhr.

In Deutschland gibt es 186.839 (+378) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.800 (+9) verstorben. Stand: 16. Juni, 14 Uhr.

Quelle

 

Aktuelle Informationen vom 16.06.2020

Deutschland investiert in Impfstoffhersteller

Die Bundesregierung steigt über die Förderbank KfW mit einem 300-Millionen-Euro-Invest bei dem Impfstoffhersteller CureVac ein und wird dort dann einen Anteil von 23 Prozent halten. Die biopharmazeutische Firma gehört zum Portfolio des SAP-Mitgründers Dietmar Hopp und arbeitet an einem Impfstoff gegen das Corona-Virus. Durch die Beteiligung hofft die Bundesregierung, laufende Entwicklungen in dieser Schlüsselindustrie zu beschleunigen. 

Quelle

 

Neue Auslegungshinweise

Das Hessische Wirtschaftsministerium hat Auslegungshinweise zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (CoKoBev) veröffentlicht. Aktuelle Änderungen sind gelb markiert. Die dazugehörige Anlage haben wir hier hinterlegt

Quelle: Hessisches Wirtschaftsministerium

 

Risikogebiete

Das Robert Koch-Institut hat am heutigen Tag Staaten ausgewiesen, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht. Da weitergehende Datenanalysen derzeit laufen, könnten weitere Risikogebiete kurzfristig ausgewiesen werden. Wer aus diesen Gebieten nach Deutschland einreist, könnte verpflichtenden Absonderungsmaßnahmen begegnen.

Quelle

 

Corona-App

Eine neue App soll helfen, die Kontaktpersonen von Covid-Infizierten Personen schnell und anonym zu benachrichtigen. Die datenschutzkonforme App setzt eine freiwillige Nutzung voraus und tauscht temporär mit anderen Geräten mittels der Blue-Tooth-Low-Energy-Technik verschlüsselte Informationen. Sie wurde von SAP und der Telekom entwickelt. Bei der Entwicklung standen die Fraunhofer-Gesellschaft und das Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit CISPA beratend zur Seite. Planmäßig soll die App bis zur Präsentation am morgigen Dienstag (10.30 Uhr) zum Download zur Verfügung stehen.

Quelle

 

Fallzahlen Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

15.06.2020

 

 

Bestätigte Fälle (+ 0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

426

20

1

0

395

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

3

5

57

108

49

16

238

weiblich

4

4

42

93

31

14

188

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt wird derzeit 1 Patient behandelt, in Jugenheim auf Intensiv ist es ebenfalls nur eine Person, die stationär wegen COVID-19 behandelt wird.

 

Hessen & Deutschland

In Hessen gibt es insgesamt 10.324 Fälle (+0) verstorben sind 491 (+0) Stand: 15. Juni, 14 Uhr. ACHTUNG: der heutige Bulletin zum Coronavirus enthält aufgrund technischer Schwierigkeiten heute keine validen Zahlen für Hessen.

In Deutschland gibt es 186.461 (+192) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.791 (+4) verstorben. Stand: 15. Juni, 14 Uhr.

Quelle:Bulletin des HMSI 

 

 

Aktuelle Informationen vom 10.06.2020

Bordelle bleiben weiterhin geschlossen

Im Anhang senden wir Ihnen die Pressemeldung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs Kassel.

Corona-Sondervermögen – Zusammenfassung der Pressekonferenz

In einer Pressekonferenz heute Mittag haben Finanzminister Boddenberg und Ministerpräsident Bouffier weitere Finanzhilfen in Höhe von rund 12 Milliarden Euro vorgestellt. Anbei die Vorstellung des „Gute-Zukunft-Sicherungsgesetz“ und des 2. Nachtragshaushalts 2020.

Ministerpräsident Volker Bouffier sieht Hessen in der größten Wirtschaftskrise seit dem Krieg. Man müsse mit größten Anstrengungen darauf antworten, sagte Bouffier am Dienstag auf einer Pressekonferenz zum milliardenschweren Corona-Sondervermögen. Die Anzahl an Kurzarbeitern sei etwa zehn Mal so hoch wie in der Finanzkrise. Es gehe nicht nur um Schadensbeseitigung, sondern auch um die Weichenstellung für eine gute Zukunft. „Wir wollen und können auch diese Krise in eine Chance verwandeln." Hessen müsse den Unternehmen, Start-Ups, aber auch Städten und Kommunen helfen. Einen starken Akzent müsse man auch auf die Digitalisierung setzen. „Ich bin überzeugt, dass das Sondervermögen in Höhe von 12 Milliarden Euro Hessen nicht überfordert." Das Schuldenprogramm ist laut Bouffier auf drei Jahre angelegt, um Planungssicherheit zu gewährleisten. 

 

Corona-Sondervermögen soll vor allem Steuerverluste ausgleichen

Finanzminister Michael Boddenberg gab auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Wiesbaden bekannt, wofür das Corona-Sondervermögen in Höhe von 12 Milliarden Euro verwendet werden soll. So sind allein 5 Milliarden Euro für den Ausgleich von Steuermindereinnahmen des Landes vorgesehen. Weitere 2,5 Milliarden Euro sollen bei den Kommunen unter anderem Ausfälle bei der Gewerbesteuer kompensieren. Der Coronafonds sieht außerdem 1,5 Milliarden Euro für Hessens Wirtschaft vor, etwa eine Beteiligung an Unternehmen über einen Hessenfonds. Das Geld soll zudem unter anderem für den Klimaschutz, ein Nothilfeprogramm für Studenten, den geplanten Bonus für Pflegekräfte und für Schul-Laptops bereit stehen.

Der Coronafonds wird mit geliehenem Geld gespeist. Das Vorhaben ist daher mit einer Kreditermächtigung verknüpft, für die Schwarz-Grün wegen Hessens Schuldenbremse eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Landtag braucht und auf Stimmen aus der Opposition angewiesen ist.

Quelle: hessenschau

 

Kultusminister Lorz will Schul-Regelbetrieb prüfen

Der Zeitraum vor den Sommerferien könnte sich als experimentelle Phase für die Überprüfung von Verhaltensregeln eignen.

Hessens Kultusminister Alexander Lorz will deshalb den Regelbetrieb an Schulen in den zwei Wochen vor den Sommerferien „ernsthaft prüfen". „Ich finde diese Idee sehr spannend und denke aktuell darüber nach", sagte der CDU-Politiker der Frankfurter Rundschau. Hintergrund sind Vorschläge von Medizinern, die zwei Wochen vor den Ferien als Testphase zu nutzen, um Erfahrungen zu sammeln und die Ferien als Sicherheitspuffer zu nutzen. Wenn renommierte Mediziner dies für möglich halten, „dann sollten wir das ernsthaft prüfen".

 

Gewisse Einschränkungen bleiben nichtsdestotrotz

„Allerdings möchte ich betonen, dass auch der erhoffte Regelbetrieb nach den Sommerferien nicht der gleiche sein wird wie vor Corona", sagte Lorz der Zeitung. Wahrscheinlich werde zumindest das erste Schulhalbjahr noch von gewissen Einschränkungen geprägt sein, selbst wenn Abstandsregeln aufgegeben und die Gruppengrößen wieder auf den regulären Stand gebracht würden.

Quelle: dpa

 

Schutzwirkung von Masken durch weitere Studie bestätigt

In einer vergleichenden Untersuchung des Infektionsverlaufs in mehreren Städten wurde die Wirksamkeit von Stoffmasken bestätigt. Vor allem durch die Hemmung des Luftstroms dämmen diese die Übertragung infektiöser Partikel ein. Vorbild und Vergleichsobjekt war die Stadt Jena, die die Maskenpflicht beim Einkaufen und im ÖPNV bereits am 6. April eingeführt hatte.

Quelle: Tagesschau ( https://www.tagesschau.de/inland/corona-masken-schutz-studie-101.html  )

 

Kinderbetreuung

Heute wurden an den Schulen des Landkreises 1036 Schülerinnen und Schüler (SuS) in 163 Gruppen betreut: 902 SuS in 125 Gruppen an 52 Grundschulen, 55 SuS in 15 Gruppen an 11 weiterführenden Schulen

sowie 52 SuS in neun Gruppen an den öffentlichen und 27 SuS in 14 Gruppen an zwei privaten Förderschulen.

 

Fallzahlen Landkreis Darmstadt-Dieburg

10.06.2020

Bestätigte Fälle (+ 0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

425

20

6

2

388

 

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

3

5

57

108

48

16

237

weiblich

4

4

42

93

31

14

188

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit zwei Menschen behandelt. In Jugenheim auf Intensiv sind es ebenfalls zwei Menschen, die stationär behandelt werden.

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 10.237 Fälle (+30) verstorben sind 484 (+0) Stand: 9. Juni, 14 Uhr.

Quelle: https://soziales.hessen.de/sites/default/files/media/2020_06_09_bulletin_coronavirus_barrierefrei_0.pdf

Deutschland            

In Deutschland gibt es 184.543 (+350) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.711 (+37) verstorben. Stand: 9. Juni, 14 Uhr.

Quelle: https://soziales.hessen.de/sites/default/files/media/2020_06_09_bulletin_coronavirus_barrierefrei_0.pdf

 

 

Aktuelle Informationen vom 09.06.2020

Angebote von Reisebusveranstaltern wieder erlaubt

Dürfen Reisebusveranstalter wieder fahren? Das HMSI stellt klar, dass gem. § 1 Abs. 2 Nr. 8 das Verbot des Aufenthalts im öffentlichen Raum mit mehr als einer weiteren Person oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes nicht für Ausflugsfahrten und Fernziel-Reisen gem. § 46 Abs. 2 Nr. 2 Personenbeförderungsgesetz gilt.

Quelle: HLT

 

Land hält Regelungen für Straußwirtschaften für ausreichend

Die Anregung eines Landkreises nach einer Ausweitung des Zeitraums der Genehmigung von Straußwirtschaften von 4 Monaten für die Jahre 2020/2021 wurde vom HMSI ablehnend beschieden. Das Ministerium betont, das HGastG ließe keine abweichenden Regelungen zu. Zudem können durch die seit Mitte Mai in Kraft getretenen Lockerungen Straußwirtschaften, welche zunächst geschlossen bleiben mussten, unter den in den §§ 3 bzw. 4 CoKoBeV genannten Voraussetzungen wieder öffnen. Von der Vorschrift in § 5 HGastG könne daher auch in diesem Jahr noch erschöpfend Gebrauch gemacht werden, so dass die zulässige Dauer für ausreichend gehalten wird.

Quelle: HLT

 

Aktualisierte Handlungsempfehlungen und Piktogramme für Pflegeeinrichtungen etc. (siehe Anlage)

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat Piktogramme erstellen lassen, die die Hygiene- und Schutzregeln in den Einrichtungen auch bildlich unterstützen. Um Weiterleitung wird gebeten.

Die Dokumente werden bewusst im Word- und nicht im PDF-Format übersandt, sodass die einzelnen Dateien den jeweiligen Bedürfnissen bzw. Verwendungszwecken der Einrichtungen angepasst und Piktogramme auch einzeln weiterverwendet werden können. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration besitzt die zeitlich und räumlich unbegrenzten Nutzungsrechte und gestattet den weiteren Gebrauch durch die Einrichtungen zum Zwecke der Eindämmung der Pandemie hiermit ausdrücklich. Aktualisierte Handlungsempfehlungen für Alten- und Pflegeeinrichtungen und besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe finden sich auf der HSMI-Homepage:

Quelle: HLT bzw. https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/corona-hessen/alten-pflege-handlungs-empfehlungen/handlungsempfehlungen-fuer-die-alten-pflege

 

Kinderbetreuung

Am heutigen 08.06., zu Beginn der 2. Woche, in der alle Schülerinnen und Schüler stundenweise Präsenzunterricht haben, wurde in der Notbetreuung erstmals die Zahl 1000 überschritten.

1001 SuS wurden an den Schulen des Landkreises in 169 Gruppen betreut. Dabei geht der Zuwachs gegenüber Freitag ausschließlich auf das Konto der Grundschulen: Hier wurden an 52 Schulen 867 SuS in 130 Gruppen betreut.

An den weiterführenden Schulen sowie den Förderschulen hat sich der Bedarf nicht erhöht. Die Nachfrage nach vor- und nachschulischer Betreuung gliedert sich wie folgt:

76 Kinder besuchten die Frühbetreuung, 614 Kinder das Angebot bis 14:30 Uhr  und 234 (gegenüber 153 am 05.06.!) das Angebot bis 17:00 Uhr.

 

Fallzahlen Landkreis Darmstadt-Dieburg

08.06.2020

Bestätigte Fälle (+ 0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

425

20

6

2

385

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

3

5

57

108

48

16

237

weiblich

4

4

42

93

31

14

188

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden aktuell 2 Menschen behandelt. In Jugenheim auf Intensiv sind es 2 Menschen, die stationär behandelt werden.

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 10.207 Fälle (+4) verstorben sind 484 (+0) Stand: 8. Juni, 14 Uhr.

Quelle: https://www.hessen.de/sites/default/files/media/2020_06_08_bulletin_coronavirus.pdf

Deutschland            

In Deutschland gibt es 184.193 (+214) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.674 (+6) verstorben. Stand: 8. Juni, 14 Uhr.

Quelle: https://www.hessen.de/sites/default/files/media/2020_06_08_bulletin_coronavirus.pdf

 

 

Aktuelle Informationen vom 08.06.2020

Trends beim Reisen zeichnen sich ab

Viele haben ihre Reisen gebucht und sind entschlossen, sie anzutreten. Die Ferienzeit naht, doch manche Fragen bleiben offen. In mehreren Artikeln widmet sich der Spiegel den Themen einer Lufthansa-Rückholgarantie, sowie einer möglicherweise kommenden Maskenpflicht am Flughafen und fragt, wie sicher die Atemluft im Flugzeug ist:

Quelle: Maskenpflicht am Flughafen

Quelle: Lufthansa mit Rückholgarantie?

Quelle: Sichere Atemluft im Flieger?

 

Fallzahlen Landkreis Darmstadt-Dieburg

07.06.2020

Bestätigte Fälle (+ 1 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

425

20

6

2

383 + x

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

3

5

57

108

48

16

237

weiblich

4

4

42

93

31

14

188

 

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden aktuell 3 Menschen behandelt. In Jugenheim auf Intensiv sind es 2 Menschen, die stationär behandelt werden.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 10.203 Fälle (+32) verstorben sind 484 (+1) Stand: 7. Juni, 14 Uhr.

Quelle

 

Deutschland            

In Deutschland gibt es 183.979 (+301) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.668 (+22) verstorben. Stand: 7. Juni, 14 Uhr.

Quelle

 
 
 

Aktuelle Informationen vom 05.06.2020

Corona-Fall an Bachgauschule in Babenhausen

An der Bachgauschule (Oberstufengymnasium) in Babenhausen ist eine Schülerin positiv auf das Corona-Virus getestet worden. In enger Absprache mit den Beteiligten wurde für heute Nachmittag (04.) eine Telefonkonferenz, an der das Gesundheitsamt, die Schulleitung, das Staatliche Schulamt, der Babenhäuser Bürgermeister sowie der Landrat, teilgenommen haben, einberufen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Im Rahmen der weiteren Kontaktnachverfolgung der positiv getesteten Schülerin, werden alle Mitschüler und die Lehrkräfte, die an dem Tag in der Klasse unterrichtet haben, auf das Virus getestet. Die Kontaktnachverfolgung fällt in den Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Darmstadt/Darmstadt-Dieburg und des Gesundheitsamtes Aschaffenburg. Die positiv getestete Person lebt nicht im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Auch ein Teil der Mitschülerinnen und Mitschüler gehen zwar in Babenhausen zur Schule, leben aber im benachbarten Bayern, weswegen beide Gesundheitsämter daran beteiligt sind.

Der gesamte Klassenverbund ist in Quarantäne, ebenso die Lehrkräfte, die dort unterrichtet haben. Unabhängig von den Testergebnissen bleiben die Mitschüler und die Lehrkräfte der positiv getesteten Person in Quarantäne bis kein Ansteckungsverdacht mehr besteht. Der bisherige Schulbetrieb geht wie gewohnt weiter. Da es sich um einen Fall handelt und der Unterricht unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt wird, besteht derzeit kein Grund, die Schule zu schließen.

„Die Maßnahmen, die in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt, dem Staatlichen Schulamt, der Schulleitung und dem Krisenstab des Landkreises getroffen wurden, sind absolut richtig und angemessen. Die Schulen haben ein Hygienekonzept, das unter anderem vorsieht, dass die Klassengröße halbiert ist und Abstand zueinander gehalten wird. Dadurch kann schon ein Infektionsrisiko minimiert werden. Das schnelle Handeln und agieren sowie die enge Abstimmung aller Beteiligten tragen ebenso dazu bei, eine Ausbreitung des Corona-Virus zu minimieren“, so Landrat Klaus Peter Schellhaas.

 

Arbeitsmarkt im Mai – Zahlen durch Corona-Krise weiter gestiegen

Bezirk Darmstadt

Arbeitslosenzahl im Mai: 22.821 (+ 1.481)

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich (Mai 2019): + 3.954

Arbeitslosenquote im Mai: 5,0 Prozent

Arbeitslosigkeit
Im Mai ist die Arbeitslosigkeit in Südhessen weiter gestiegen. Kurzarbeitergeld und Liquiditätshilfen sind zwar entscheidend, um die verheerenden Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft abzupuffern, aber nicht immer sind diese Hilfen ausreichend. Derartig massive Ausfälle stellen die Wirtschaft vor bisher noch nie gekannte Herausforderungen. „Wir rechnen damit, dass die angespannte Situation mittelfristig anhält. Damit geht nicht nur die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften, besonders in den Bereichen Hotel- und Gaststättengewerbe, der Reisebranche und dem Kulturbereich zurück, sondern auch Entlassungen bis hin zu Geschäftsaufgaben sind die weiteren Folgen“, so Birgit Förster, Vorsitzende der Agentur für Arbeit Darmstadt.

Im Mai waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Darmstadt 22.821 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen um 1.481 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen liegt bei 5,0 Prozent. Im Vorjahr waren 4,1 Prozent.

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen
Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III), also im beschäftigungsnahen Bereich, nahm die Zahl der Arbeitslosen um 810 (Bestand 9.569 Personen) zu. In der Grundsicherung (SGB II) kam es zu einem Anstieg von 671 Personen (13.252 Personen).

Männer und Frauen
Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Männer um 807 (+6,8 Prozent, Bestand 12.603). Im Vergleich zum Vorjahr kam es zu einem Anstieg von2.246 Männern (+21,7 Prozent). Bei den Frauen lag die Arbeitslosenzahl im Mai bei 10.218 Hier kam es in diesem Monat zu einem Anstieg von 674 (+7,1 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr kam es zu einem Anstieg von 1.708 Frauen (+20,1 Prozent).

Jugendliche unter 25 Jahre
Im Agenturbezirk waren in diesem Monat 2.268 Jugendliche unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat ist im Mai die Jugendarbeitslosigkeit um 168 (+8,0 Prozent) gestiegen. Der Anteil der 15- bis unter 25-Jährigen beträgt 9,9 Prozent. Die spezifische Arbeitslosenquote für diese Altersgruppe liegt bei 4,7 Prozent.

Ältere Arbeitslose
Im Mai waren 7.352 Arbeitslose 50 Jahre und älter. Hier kam es zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit in dieser Altersgruppe von 329 Personen (+4,7 Prozent)

Ausländer
Im aktuellen Berichtsmonat waren 8.751 Ausländer im Bezirk der Agentur für Arbeit Darmstadt arbeitslos gemeldet (Vormonat: 8.202, +6,7 Prozent).

Gesonderte Betrachtung der Landkreise

Landkreis Darmstadt-Dieburg:
Im Mai waren im Landkreis Darmstadt-Dieburg 8.542 (Vormonat 7.974) Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen um 568 (+7,1 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat (Bestand: 7.019) stieg die Arbeitslosenzahl um 1.523 Personen (+21,7 Prozent). Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen lag bei 5,1 Prozent. Im Vorjahr waren es 4,2 Prozent.

Landkreis Bergstraße:
Im Mai waren im Landkreis Bergstraße 6.111 (Vormonat:5.729 Menschen) arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen um 382 Personen (+6,7 Prozent) gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat (Bestand:5.024) stieg die Arbeitslosenzahl um 1.087 Personen (+21,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen lag bei 4,1 Prozent. Im Vorjahr waren es 3,4 Prozent.

Kreisfreie Stadt Darmstadt:
Im Mai waren in Darmstadt 5.553 (Vormonat 5.109) Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen um 444 (+8,7 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat (Bestand:4.522) stieg die Arbeitslosenzahl um 1.031 Personen (+22,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen lag bei 6,2 Prozent. Im Vorjahr waren es 5,1 Prozent.

Odenwaldkreis:
Im Mai waren im Odenwaldkreis 2.615 (Vormonat: 2.528) Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen um 87 (+3,4 Prozent) Personen gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat (Bestand:2.302) stieg die Arbeitslosenzahl um 313 Personen (+13,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen bei 4,9 Prozent. Im Vorjahr waren es 4,4 Prozent

Gemeldete Stellen (ungefördert)

Im Monat Mai wurden zwar mehr neue Arbeitsstellen gemeldet als noch im April. Die Zugänge liegen jedoch insgesamt deutlich unter dem Niveau der Vorjahre. Die südhessischen Betriebe und Verwaltungen meldeten im Mai 904 neu zu besetzende sozialversicherungspflichtige Stellen; 308 (+51,7 Prozent) mehr im Vergleich zum Vormonat und 416 (-31,5 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Insgesamt waren im Mai 4.688 offene Stellen im Bestand, also 436 (-8,5 Prozent) weniger als noch vor einem Monat und 1.356 (-22,4 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Ausbildungsmarkt

Die Zahl der Bewerber, die für den Herbst 2020 eine duale Ausbildung anstreben und sich von Oktober 2019 bis Mai 2020 bei der Ausbildungsvermittlung gemeldet haben, ist mit 4.090 Bewerbern um 334 im Vorjahresvergleich gesunken (-7,5 Prozent).  Die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen ist ebenfalls gesunken und zwar um 643 auf 3.390(-15,9 Prozent).

Kurzarbeit auf sehr hohem Niveau

Bis zum 27.05.2020 haben für die Monate März, April und Mai 7.638 Betriebe mit insgesamt 77.719 Personen bei der Agentur für Arbeit Darmstadt Kurzarbeit angezeigt. In den Arbeitsagenturen gehen weiterhin Anzeigen zur Kurzarbeit ein, die Kurve flacht aber deutlich ab. Die Daten basieren auf Sonderauswertungen der Bundesagentur für Arbeit und bilden nicht die amtliche Statistik ab.

 

Das steckt im Konjunkturpaket – Beschlüsse von Union und SPD

Finanzhilfen in Höhe von 130 Milliarden Euro in 2020 und 2021
Mehrwertsteuer vorübergehend gesenkt, Eltern mit 300-Euro-Bonus pro Kind entlastet, Sozialabgaben gedeckelt: Das GroKo-Paket umfasst 57 Punkte. Dazu zählt auch eine Auto-Kaufprämie, aber nicht für Verbrenner. Die wichtigsten Beschlüsse im Überblick:

Senkung der Mehrwertsteuer
Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember wird der Mehrwertsteuersatz von 19 auf 16 Prozent und der ermäßigte Satz von sieben Prozent auf fünf Prozent gesenkt. Der ermäßigte Satz gilt für Waren des täglichen Bedarfs, etwa für Lebensmittel. Damit soll der Binnenkonsum gestärkt werden. Der Schritt kostet rund 20 Milliarden Euro. Nach den Worten des CSU-Vorsitzenden Markus Söder ist die Senkung das „Herzstück" des Pakets.

Familien und Kitas
Familien bekommen mehr Geld. Geplant ist ein einmaliger Kinderbonus von 300 Euro pro Kind für jedes kindergeldberechtigte Kind. Der Bonus muss versteuert werden, er wird aber nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Für Erweiterungen, Umbauten oder Neubauten von Kitas und Krippen soll es eine Milliarde Euro zusätzlich geben, auch, um die Hygienesituation zu verbessern.

Autofahrer und Autobranche
Die Große Koalition entschied sich gegen eine Kaufprämie für abgasarme Benziner und Dieselautos - Pläne dafür waren heftig umstritten. Die SPD-Spitze war dagegen. Die Nachfrage nach Benzinern und Dieselautos solle mit der niedrigeren Mehrwertsteuer angekurbelt werden, wie Söder deutlich machte. Die Spitzen von Union und SPD beschlossen allerdings deutlich höhere Prämien für Elektroautos.

Die Förderung des Bundes für die bestehende „Umweltprämie" soll befristet bis Ende 2021 für E-Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis von bis zu 40.000 Euro von 3000 auf 6000 Euro steigen. Dazu kommt eine Förderung der Hersteller. Die Koalition plant außerdem, zusätzlich 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau des Ladenetzes für E-Autos zu stecken sowie für die Förderung von Forschung und Entwicklung etwa bei der Batteriezellfertigung. Für Zukunftsinvestitionen der Hersteller und der Zulieferindustrie soll für die Jahre 2020 und 2021 ein „Bonus-Programm" in Höhe von zwei Milliarden Euro aufgelegt werden. Die Autobranche befindet sich in einem Umbruch hin zu alternativen Antrieben, dazu kommt der digitale Wandel.

Stromkunden
Bürger und Unternehmen sollen bei den Stromkosten entlastet werden. Dafür soll die EEG-Umlage zur Förderung von Ökostrom-Anlagen ab 2021 durch Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt abgesenkt werden. Die Umlage droht vor dem Hintergrund der Corona-Krise stark anzusteigen. Sie soll nun 2021 bei 6,5 Cent pro Kilowattstunde liegen und 2022 bei 6 Cent - derzeit liegt die Umlage, die Bürger über die Stromrechnung bezahlen, bei 6,76 Cent. Ohne Gegensteuern dürfte sie Experten zufolge im kommenden Jahr aber deutlich höher liegen.

Bahn und Nahverkehr
Die Deutsche Bahn bekommt wegen Einnahmeausfällen in der Corona-Krise milliardenschwere Finanzhilfen. Der Bund will dem bundeseigenen Konzern weiteres Eigenkapital in Höhe von fünf Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Geplant sind außerdem Hilfen von 2,5 Milliarden Euro für den Öffentlichen Nahverkehr.

Kommunen
Den Kommunen drohen hohe Steuerausfälle, weil vor allem die Gewerbesteuer als wichtigste Einnahmequelle einbricht. Ausfälle bei den Gewerbesteuereinnahmen sollen von Bund und Ländern zusammen ausgeglichen werden. Der Bund will knapp sechs Milliarden Euro übernehmen. Ziel: Die Kommunen sollen handlungsfähig bleiben und weiter investieren können - dies ist wichtig etwa für die Bauwirtschaft und das Handwerk. Eine Übernahme von Altschulden durch den Bund soll es nicht geben, Finanzminister Olaf Scholz (SPD) scheiterte mit seinen Plänen am Widerstand der Union.

Sozialabgaben
Infolge der Corona-Krise steigen die Ausgaben in allen Sozialversicherungen. Um eine Steigerung der Lohnnebenkosten zu verhindern, plant die Koalition eine „Sozialgarantie 2021". Die Sozialversicherungsbeiträge sollen bei maximal 40 Prozent stabilisiert werden, durch milliardenschwere Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt. Die Kosten der „Sozialgarantie 2021" werden für 2020 mit 5,3 Milliarden Euro beziffert - für 2021 sind sie laut Koalition noch nicht absehbar. Die Maßnahme soll die Nettoeinkommen der Arbeitnehmer schützen und Arbeitgebern Verlässlichkeit bringen.

Unternehmen
Besonders belastete Branchen und Betriebe bekommen eine zusätzliche Unterstützung in Milliardenhöhe. Geplant sind „Überbrückungshilfen" im Umfang von maximal 25 Milliarden Euro. Ziel ist es, eine Pleitewelle bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zu verhindern, deren Umsätze weggebrochen sind. Die Überbrückungshilfe soll für die Monate Juni bis August gewährt werden. Sie soll für Branchen wie das Hotel- und Gaststättengewerbe, Clubs und Bars, Reisebüros, Schausteller, aber auch Profisportvereine der unteren Ligen gelten. Erstattet werden sollen fixe Betriebskosten bis zu einem Betrag von 150.000 Euro für drei Monate.

Geplant ist auch ein Programm zur Milderung der Corona-Auswirkungen im Kulturbereich, und zwar in Höhe von einer Milliarde Euro. Geplant sind daneben steuerliche Entlastungen für Firmen. So wird der sogenannte steuerliche Verlustrücktrag erweitert. Betriebe können damit aktuelle krisenbedingte Verluste schon im laufenden Jahr mit Gewinnen aus dem Vorjahr verrechnen - das soll die Liquidität stärken. Damit Unternehmen mehr investieren, will die Koalition außerdem Abschreibungsregeln verbessern.

Außerdem solle das Körperschaftsteuerrecht modernisiert werden. Geplant sind auch stärkere Investitionen in Zukunftstechnologien. Dafür soll ein Zukunftspaket in Höhe von über 50 Milliarden für die nächsten Jahre aufgelegt werden. Als erste Maßnahme daraus soll etwa die steuerliche Forschungszulage erweitert werden. Die Mittel für Künstliche Intelligenz sollen deutlich erhöht werden. Der Ausbau des superschnellen neuen Mobilfunkstandards 5G soll beschleunigt werden. Deutschland soll zudem bei modernster Wasserstofftechnik Vorreiter werden.

 

Fallzahlen Landkreis Darmstadt-Dieburg

04.06.2020

Bestätigte Fälle (+ 2 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

421

19

12

4

380

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

3

4

56

108

48

16

233

weiblich

4

3

42

92

31

14

186

 

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden aktuell sechs Menschen behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es fünf Menschen, die stationär behandelt werden.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 10.129 Fälle (+49) verstorben sind 482 (+2).

 

Deutschland            

In Deutschland gibt es 182.764 (+394) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.581 (+30) verstorben.

 

 

Aktuelle Informationen vom 04.06.2020

Mund-Nasen-Masken für Kinder

Was sollten Eltern beachten, wie können Sie Kinder mit den Masken vertraut machen und welche Regelungen für Kinder gilt in welchem Bundesland? Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung widmet sich dem Thema der Mund-Nasen-Masken für Kinder und fasst Wissenswertes für Eltern in einer übersichtlichen Seite zusammen: www.infektionsschutz.de/coronavirus/verhaltensregeln/mund-nasen-bedeckungen-fuer-kinder.html

 

Entschädigungen nach Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen nach §56 Abs. 1 und §56 Abs. 1a des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) schützt die Bevölkerung in Deutschland. Es bietet zudem finanzielle Entschädigungen für Menschen, die von den Schutzmaßnahmen betroffen sind. Das gilt auch für die gegenwärtige Corona-Pandemie. Wer Anspruch auf Entschädigung nach dem IfSG hat und mehr Informationen dazu gibt es unter https://ifsg-online.de/index.html.

 

Corona-Antikörpertests – Nutzen und Risiken

Seit einigen Wochen gibt es Antikörpertests gegen das Corona-Virus (SARS-CoV-2), die Immunität nach durchgemachter Corona-Infektion und damit auch die Durchseuchung der Bevölkerung anzeigen sollen. Was ist von diesen Tests zu halten, soll man sie einsetzen, und wie sind ihre Ergebnisse zu interpretieren?

Antikörpertests dienen bekanntlich nicht der Frühdiagnose der Corona-Infektion; hier ist der sehr zuverlässige PCR-Test Standard. Da sich SARS-CoV-2-Antikörper erst circa 14 Tage nach Krankheitsbeginn deutlich ausgebildet haben, würde ein früherer Einsatz eines Antikörpertests höchst wahrscheinlich ein falsch-negatives Ergebnis produzieren. Der Antikörpertest sagt auch nichts über eine eventuell noch bestehende Infektiosität des Patienten aus. Hohe Erwartungen an Corona-Antikörpertests haben nicht nur die Menschen, die wissen wollen, ob sie ihre Großeltern im Pflegeheim endlich wieder besuchen dürfen, besonders auch die Mediziner und Pflegekräfte in ihrem täglichen Kampf gegen die Infektion. Auch Politik und Wirtschaft erhoffen sich von ihnen die notwendigen epidemiologischen Daten, die ihnen erlauben, das soziale und wirtschaftliche Leben wieder aufzutauen. Denn solange kein Impfstoff und kein Medikament gegen die Corona-Pandemie auf dem Markt ist, kann bekanntlich nur eine Durchseuchung der Bevölkerung (geschätzt bei 60-70 Prozent) das Infektionsgeschehen stoppen.

Aktuell sind Antikörpertests in Bezug auf das neue Coronavirus aber noch mit viel Unsicherheit behaftet. So sind die meisten Schnelltests noch nicht validiert. Unklar ist bislang auch noch, ob und wie lange man immun ist.

Infos: www.hausarzt.digital/medizin/immunologie/corona-antikoerpertests-nutzen-und-risiken-67031.html

 

Presseerklärung des HMSI zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Infektionen in Hessen

Hessens Sozial- und Integrationsminister Kai Klose informierte zur aktuellen Situation der SARS-CoV-2 Infektionen: „Es treten immer wieder Infektionsherde auf, die zeigen, dass das Virus weiterhin aktiv und gefährlich ist. Ich appelliere deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger, die Infektionsgefahr weiterhin ernst zu nehmen und sich und alle anderen vor Ansteckung zu schützen.“
Klose verwies auf den Mindestabstand von 1,5 Metern und Hygieneempfehlungen wie häufiges Händewaschen und die Nies-Husten-Etikette. „Tragen Sie bitte einen Mund-Nasen-Schutz überall dort, wo er vorgeschrieben ist oder die Möglichkeit besteht, dass der Mindestabstand nicht gewahrt werden kann. Setzen Sie sich telefonisch mit Ihrer Arztpraxis in Verbindung, wenn Sie unter Beschwerden wie zum Beispiel Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Geschmacksstörungen leiden. Damit leisten Sie einen aktiven Beitrag im Kampf gegen das Virus“, betonte der Minister.
Hessen übernimmt Verdienstausfall für Beschäftigte
Für Eltern, die wegen geschlossener Schulen und Kitas zu Hause bleiben und deshalb Einkommenseinbußen hinnehmen mussten, ersetzt das Land Hessen diesen Verdienstausfall, der bislang von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern vorgeleistet wurde.
Die Zahlungen werden den Arbeitgebern vom Land ersetzt, Selbständige erhalten eine Direktzahlung. Aufwendungen zur sozialen Absicherung werden ebenfalls übernommen. Ende Mai hat der Deutsche Bundestag die Bezugszeit für einen Verdienstausfall wegen der Schließung von sechs auf zehn, bei Alleinerziehenden sogar auf zwanzig Wochen verlängert. Für die Zeit der Schließung von Schulen und Kitas erhält das Elternteil, das zu Hause geblieben ist oder bleibt, aufgrund der bundesgesetzlichen Entscheidung für Zeiträume ab dem 30. März eine Entschädigung. In den ersten sechs Wochen beträgt sie 67 Prozent des entgehenden Netto-Entgelts. Außerdem werden in beiden Fällen Aufwendungen für die fortbestehende soziale Absicherung in der Kranken- und Rentenversicherung übernommen. Der Anspruch kann eingeschränkt werden, wenn Überstunden oder Urlaub für die Kindererziehung genommen wurde oder hätte genommen werden können.
Für die Anträge ist hessenweit das Regierungspräsidium Darmstadt zuständig. Anträge auf Ersatz des Verdienstausfalls können unter ifsg-online.de gestellt werden.
SAFE-KiDS Studie
Im Rahmen des Pressebriefings stellte Klose außerdem eine bevorstehende Studie zum Coronavirus vor: „Die Erforschung von SARS-CoV-2 ist grundlegend für den künftigen Umgang mit dem Virus. Hessen kooperiert deshalb mit Forscherinnen und Forschern des Universitätsklinikums Frankfurt, um mehr darüber zu erfahren, wie sich das Virus ausbreitet und Infektionen verlaufen – insbesondere bei Kindern.“
Es ist derzeit noch ungewiss, welchen Anteil Kinder an der Verbreitung des Virus haben. Infektionen verlaufen bei ihnen meist mild oder asymptomatisch. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration startet deshalb gemeinsam mit dem Institut für medizinische Virologie der Goethe Universität Frankfurt die „SAFE-KiDS Studie“. Für die Studie sind aktuell Landeszuwendungen in Höhe von mehr als 270.000 Euro veranschlagt. „SAFE-KiDS erhebt Daten zum Auftreten von SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen und vergleicht sie mit der Ausbreitung des Virus in der entsprechenden Region, um mehr über die Beteiligung kleiner Kinder an der Infektionsausbreitung zu erfahren.
Professor Dr. med. Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt, erklärte zum Studiendesign: „Die SAFE-KIDS Studie soll ab Mitte Juni starten. Es wurden hierfür 60 Kitas in ganz Hessen ausgewählt und die Kita-Träger zur Teilnahme eingeladen. Den Kindern und ihren Betreuern werden wöchentliche Testungen auf SARS-CoV-2, den Erreger der Krankheit COVID-19, angeboten. Die Studienteilnahme ist natürlich freiwillig. Wir wollen untersuchen, ob es in den KiTa-Gruppen zu Infektionen mit dem Virus kommt und ob wir mit dieser Methode eventuelle Ausbrüche schneller erkennen können. Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele der angesprochenen Kitas an der Studie teilnähmen.“

Quelle: https://soziales.hessen.de/presse/pressemitteilung/pressebriefing-zur-eindaemmung-der-sars-cov-2-infektionen-hessen-1

 

Überblick der Belegungszahl COVID-19 in Krankenhäusern

Mit Stand vom 2. Juni, sind in den hessischen Krankenhäusern 10.852 Betten frei (stationäre Betten inklusive der Beatmungs- und Intensiv-Überwachungsbetten). Dies sind 89 Betten weniger als beim letzten Briefing (Stand: 26. Mai: 10.941). Die Gesamtzahl der COVID-19-Patientinnen und -Patienten in den hessischen Krankenhäusern liegt bei 417, davon sind 72 Personen beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig. Derzeit gibt es 851 freie Beatmungsbetten in hessischen Krankenhäusern.

 

Kinderbetreuung

An den Schulen des Landkreises wurden heute 952 Schülerinnen und Schüler (SuS) in 166 Gruppen betreut: 826 SuS in 128 Gruppen an 52 Grundschulen, 54 SuS in 15 Gruppen an elf weiterführenden Schulen sowie 45 SuS in neun Gruppen an den öffentlichen und 27 SuS in 14 Gruppen an den privaten Förderschulen.

 

Fallzahlen Landkreis Darmstadt-Dieburg

03.06.2020

Bestätigte Fälle (+ 0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

419

19

7

2

371

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

3

3

55

108

48

16

233

weiblich

4

3

42

92

31

14

186

 

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden aktuell fünf Menschen behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es sechs Menschen, die stationär behandelt werden.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 10.080 Fälle (+20) verstorben sind 480 (+0). Stand: 3. Juni, 14 Uhr.

Quelle

 

Deutschland            

In Deutschland gibt es 182.370 (+342) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.551 (+29) verstorben. Stand: 3. Juni, 14 Uhr.

Quelle

 

 

 

Aktuelle Informationen vom 03.06.2020

Corona-Fall an Grundschule in Alsbach-Hähnlein

An einer Grundschule in Alsbach-Hähnlein ist ein Schüler positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das Kind war zuletzt Anfang vergangener Woche in der Schule. Besucht hat das Kind nur den Präsenzunterricht und keine Betreuung. Gemeldet hat den Fall das Gesundheitsamt Darmstadt/Darmstadt-Dieburg, das nach Bekanntwerden des Testergebnisses nicht nur die Schulleitung der Hähnleiner Schule informierte, sondern auch Landrat Klaus Peter Schellhaas und den Krisenstab des Kreises. In enger Absprache mit den Beteiligten wurde für heute Mittag (02.) eine Telefonkonferenz, an der das Gesundheitsamt, die Schulleitung, das Staatliche Schulamt, der Alsbach-Hähnleiner Bürgermeister sowie der Landrat, der Schuldezernent und die Beigeordnete für die Betreuung an den Schulen teilgenommen haben, einberufen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Im Rahmen der weiteren Kontaktnachverfolgung des positiv getesteten Kindes, werden alle Klassenkameradinnen und Kameraden sowie die Lehrerinnen, die an dem Tag in der Klasse unterrichtet haben, auf das Virus getestet. „Alle identifizierten Kontaktpersonen werden zeitnah getestet “, erläutert Sebastian Pflugbeil, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes und für den Landkreis zuständig. „Wir haben es aktuell mit einem positiven Fall an einer Grundschule zu tun, dies ist noch kein Ausbruchsgeschehen“, so Pflugbeil weiter.

Die Testergebnisse werden voraussichtlich am Donnerstag erwartet. Der gesamte Klassenverbund ist seit heute in Quarantäne, ebenso die Lehrkräfte, die dort unterrichtet haben. Unabhängig von den Testergebnissen bleiben die Mitschüler und die Lehrkräfte des positiv getesteten Kindes in Quarantäne bis kein Ansteckungsverdacht mehr besteht. Der bisherige Schulbetrieb geht wie gewohnt weiter. Da es sich um einen Fall handelt und der Unterricht unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt wird, besteht derzeit kein Grund, die Schule zu schließen.

„Die Maßnahmen, die in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt, dem Staatlichen Schulamt, der Schulleitung und dem Krisenstab des Landkreises getroffen wurden, sind absolut richtig und angemessen. Die Schulen haben ein Hygienekonzept, das unter anderem vorsieht, dass die Klassengröße halbiert ist und Abstand zueinander gehalten wird. Dadurch kann schon ein Infektionsrisiko minimiert werden. Das schnelle Handeln und Agieren sowie die enge Abstimmung aller Beteiligten tragen ebenso dazu bei, eine Ausbreitung des Corona-Virus zu minimieren“, so Landrat Klaus Peter Schellhaas. „Wir haben die schulfreie Zeit genutzt und waren gut vorbereitet für den Schulstart. Wir haben regelmäßige gemeinsame Telefonkonferenzen mit der Stadt Darmstadt und dem Staatlichen Schulamt und dabei steht die Sicherheit an den Schulen immer im Mittelpunkt. In dieser Runde haben wir die Empfehlungen des Gesundheitsamts Darmstadt zur Umsetzung beschlossen. Die dort festgesetzte Reinigung ist besser als die Vorgaben des Hygienekonzepts des Landes Hessen, denn in Darmstadt und Darmstadt-Dieburg werden alle Kontaktflächen außer dem Fußboden einmal täglich mit Flächendesinfektionsmitteln gereinigt“, fügt der Schuldezernent und Erste Kreisbeigeordnete Robert Ahrnt hinzu.

 

Kinderbetreuung

Insgesamt wurden 931 Schülerinnen und Schüler (SuS) in 170 Gruppen betreut, davon 808 SuS in 132 Gruppen an 52 Grundschulen, 54 SuS in 15 Gruppen an elf weiterführenden Schulen sowie 45 SuS in neun Gruppen an den öffentlichen und 22 SuS in 14 Gruppen an den privaten Förderschulen.

 

Krankschreibung per Telefon seit 1. Juni 2020 nicht mehr möglich

Noch bis Ende Mai konnten Ärzt:innen Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege per Telefon krankschreiben. Diese Ausnahmeregelung endete und die Patienten müssen sich ab 1. Juni wieder persönlich in der Praxis vorstellen.
Mehr Infos auf der Seite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): www.kbv.de/html/1150_46158.php

 

Sozialschutz-Paket II in Kraft
Am 28. Mai ist das Gesetz zu sozialen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (Sozialschutz-Paket II) des Bundes in Krtaft getreten. Darin werden u.a. das Kurzarbeitergeld erhöht, die Hinzuverdienstmöglichkeiten für Beschäftigte in Kurzarbeit ausgeweitet und die Bezugszeit von Arbeitslosengeld verlängert. Mit dem Sozialschutz-Paket II sind die betroffenen Menschen besser abgesichert.
Mehr Infos auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/Sozialschutz-Paket/sozialschutz-paket.html

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

02.06.2020

Bestätigte Fälle (+ 0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

419

19

7

2

371

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

3

3

55

108

48

16

233

weiblich

4

3

42

92

31

14

186

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden aktuell neun Menschen behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es sechs Menschen, die stationär behandelt werden.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 10.060 Fälle (+13) verstorben sind 480 (+0). Stand: 2. Juni, 14 Uhr.

Quelle

 

Deutschland            

In Deutschland gibt es 182.028 (+213) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.522 (+11) verstorben. Stand: 2. Juni, 14 Uhr.

Quelle

 

 

 

Aktuelle Informationen vom 02.06.2020

Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren und der Rettungsdienste im Landkreis Darmstadt-Dieburg seit Beginn der Corona-Pandemie

Ein Diagramm mit der Entwicklung der Einsätze im Monat Mai können Sie hier ansehen (pdf).

Zusammenfassend ist festzustellen, dass seit der Einführung der Meldepflicht an der Einsätze bezüglich COVID-19 an das HMSI zum 17. März durch die Zentrale Leitstelle, folgende Einsatzvorfälle bearbeitet wurden:

·       672 telefonische Beratungen zu SARS-COV-2

·       442 Rettungsdiensteinsätze mit COVID-Verdacht

·       42 Rettungsdiensteinsätze mit COVID positiv

 

·       39.475 Telefongespräche über Notruf 112 / 19222

·       7.486 Rettungsdiensteinsätze

·       9.260 Gesamteinsätze in der Zentralen Leitstelle

 

Kinderbetreuung

Den Elternbrief des HMSI zum eingeschränkten Regelbetrieb habt die Kreisverwaltung für Sie hier hinterlegt

 

Teilweise Lockerungen nach Pfingsten

Manche Bundesländer führen nach Pfingsten zusätzliche Lockerungen ein. Was ist wo erlaubt? Folgender Artikel kann bei der Orientierung helfen.

Quelle

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

01.06.2020

Bestätigte Fälle (+ 0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

419

19

12

4

365 + x

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

3

3

55

108

48

16

233

weiblich

4

3

42

92

31

14

186

 

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden aktuell 2 Menschen behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es 6 Menschen, die stationär behandelt werden.

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 10.047 Fälle (+14) verstorben sind 480 (+3). Stand: 1. Juni, 14 Uhr.

Quelle

Deutschland            

In Deutschland gibt es 181.815 (+333) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.511 (+11) verstorben. Stand: 1. Juni, 14 Uhr.

Quelle

 

Aktuelle Informationen vom 30.05.2020

Bundeselternrat hält Rückkehr aller Schüler für ausgeschlossen

In der Diskussion über eine weitere Öffnung der Schulen sieht der Bundeselternrat mittelfristig keine Möglichkeit für eine Rückkehr von allen Schülern in voller Klassenstärke. „Unterricht in voller Klassenstärke wird in den Schulen aufgrund der Platzverhältnisse in den Schulen nicht möglich sein und ist realitätsfremd", sagt der Bundesvorsitzende Stephan Wassmuth. Man erwarte aber, dass alle Schulen nach den Sommerferien möglichst Präsenzunterricht anbieten. „Wo dies nicht umsetzbar ist, ist qualifizierter Fernunterricht ein wichtiges Instrument zur Unterstützung."

 

Unterstützung für Restaurants: Mehrwertsteuersenkung ab Juli auf Speisen

Restaurants müssen in Deutschland ab Anfang Juli befristet für ein Jahr auf Speisen nur einen verringerten Mehrwertsteuersatz abführen. Der Bundestag stimmte heute (28.) mehrheitlich dem Gesetzentwurf der Regierung zu, mit den Stimmen der Großen Koalition sowie der FDP-Fraktion. Der Steuersatz sinkt damit von 19 auf sieben Prozent. Wirte sollen so eine Chance erhalten, ihre monatelangen Ausfälle in der Coronaviruskrise teilweise wieder zu kompensieren. Der Mehrwertsteuersatz auf Getränke wird allerdings nicht gesenkt. Die AfD stimmte gegen den Gesetzentwurf der Regierung, Linke und Grünen enthielten sich in zweiter und dritter Beratung im Bundestag der Stimme. 

 

Kinderbetreuung

Heute wurden an den Schulen des Landkreises 814 Schülerinnen und Schüler (SuS) in 176 Gruppen betreut, davon 712 SuS in 136 Gruppen an 52 Grundschulen. 52 SuS in 15 Gruppen an elf weiterführenden Schulen sowie 38 SuS in elf Gruppen an sechs öffentlichen und 23 SuS in 14 Gruppen an zwei privaten Förderschulen.

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

28.05.202

Bestätigte Fälle (+ 1 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

413

18

10

3

363

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

3

2

54

105

48

16

228

weiblich

4

3

42

91

31

14

185

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit sechs Menschen stationär behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es auch sechs Personen.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 9.915 Fälle (+55) verstorben sind 471 (+5).

 

Deutschland            

In Deutschland gibt es 179.717 (+353) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.411 (+62) verstorben.

 

Aktuelle Informationen vom 29.05.2020

Warnung vor Bagger- und Steinbruchseen

Das Regierungspräsidium Darmstadt warnt davor, angesichts der weiter geschlossenen Freibäder und Badeseen auf nicht-öffentliche Gewässer auszuweichen. Die Lust auf einen Sprung ins kühle Nass sei nachvollziehbar, heißt es in einer Mitteilung vom Freitag. Das Schwimmen in unbeaufsichtigten Gewässern sei aber lebensgefährlich. Das Regierungspräsidium appelliert deshalb weiter an Vernunft und Geduld. Die Liste der freigegeben und demnach ungefährlichen hessischen Badeseen finden Sie auf https://badeseen.hlnug.de/. Spoiler: Derzeit steht dort leider noch eine große Null.

Quelle: hessenschau

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

29.05.2020

 

 

Bestätigte Fälle (+ 2 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

415

 

18

10

3

 

365

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

3

2

55

106

48

16

230

weiblich

4

3

42

91

31

14

185

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 9.962 Fälle (+47) verstorben sind 476 (+5). Stand: 29. Mai, 14 Uhr.

Quelle

Deutschland            

In Deutschland gibt es 180.458 (+741) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.450 (+39) verstorben. Stand: 29. Mai, 14 Uhr.

Quelle

 
 

Aktuelle Informationen vom 28.05.2020

Eingeschränkter Regelbetrieb in den hessischen Kindertageseinrichtungen
Sozial- und Integrationsminister Kai Klose: „Örtliche Flexibilität eröffnet Kommunen Gestaltungsspielraum, um möglichst vielen Kindern möglichst viel Betreuung einräumen zu können“

Ab dem 2. Juni gehen die hessischen Kindertagesstätten in den „eingeschränkten Regelbetrieb“ über. Nach der am Montag von der Landesregierung beschlossenen Verordnungsänderung hat das Hessische Sozial- und Integrationsministerium den Kommunen gestern die erbetene Hygieneempfehlung zum Schutz von Kindern und Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen übersandt. Sie dient den Trägern als Richtschnur und soll sie darüber informieren, was bei einem Kita-Betrieb während der Corona-Pandemie zu beachten ist. Die Hygieneempfehlung ist auch auf der Homepage des Sozial- und Integrationsministeriums zu finden: „Aktuell arbeiten die Träger der Kindertageseinrichtungen intensiv daran, den Kita-Betrieb wieder hochzufahren, auch wenn er gegenwärtig nur eingeschränkt stattfinden kann, weil das Virus noch immer da ist. Die Hessische Landesregierung hat den Kommunen die Optionen gegeben, die sie auch eingefordert haben. Diese örtliche Flexibilität eröffnet den Kommunen Gestaltungsspielraum, um möglichst vielen Kindern möglichst viel gute Bildung und Betreuung einräumen zu können. Deshalb haben wir auch keine Betreuungsgrenzen in Form von Gruppengrößen oder Raumregelungen festgelegt. Mit der Hygieneempfehlung unterstützen wir sie und geben ihnen eine Handlungsanleitung für den Kita-Alltag während der Pandemie“, erklärte Sozial- und Integrationsminister Kai Klose. 

Die Hessische Landesregierung hat sich mit den Kommunen auf den Weg in die eingeschränkte Regelbetreuung verständigt. In der heutigen Debatte im Hessischen Landtag hob der Sozial- und Integrationsminister die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit hervor. „Wir gehen diesen Schritt Hand in Hand mit den Kommunen. Es ist ein Weg, der vor Ort ein Höchstmaß an Flexibilität und Gestaltungsspielraum ermöglicht, eben weil die Situation so unterschiedlich ist. Unsere Verordnung beruht deshalb auf dem Konzept der kommunalen Familie. Gemeinsam mit ihnen wollen wir die beste Betreuung vor Ort, die unter den Bedingungen, die uns diese Pandemie aufzwingt, möglich ist“, erklärte der Sozial- und Integrationsminister.

In seiner Rede betonte Klose ebenso die Leistung der Eltern während der Pandemie, die herausragend sei. „Wir sehen und wissen, dass die Folgen dieser Pandemie Eltern vor erhebliche Probleme gestellt haben und dass daraus auch Frust, Ärger und Enttäuschung entstanden sind. Seit zehn Wochen meistern die Eltern in Hessen und der gesamten Republik eine Herkulesaufgabe. Dafür will ich noch einmal allen Familien, genau so aber auch den Erzieher*innen, die die Notbetreuung gewährleisten, ausdrücklich danken“, erklärte Klose.

Die Hygieneempfehlung sowie Fragen und Antworten zum eingeschränkten Regelbetrieb in den Kindertagesstätten finden Sie auf der Homepage des Sozial- und Integrationsministeriums unter:

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/corona-hessen/eingeschraenkter-regelbetrieb-ab-dem-2-juni

In Fischbachtal: In einer Sitzung des KiTa-Ausschusses am 02. Juni wird u.a. über Fragen der Öffnung der KiTa sowie die im Raum stehende Anfrage zum Entfall der Sommerferien bzw. der damit einhergehenden dreiwöchigen Schließungszeit der KiTa gesprochen.
Die Umstellung von der Notbetreuung zum eingeschränkten Regelbetrieb soll in Fischbachtal am 8. Juni vollzogen werden. Bis dahin sind diverse Vorbereitungen und Absprachen zu treffen.

 

DEHOGA wendet sich an Bund und Land – Auch die Unterstützung der Gastronomie vor Ort ist gefragt!

„Zwischenzeitlich finden wir in allen Bereichen des Gastgewerbes und des Tourismus eine mehr als angespannte und überaus schwierige wirtschaftliche Situation vor. Ein Re-Start in Gastronomie und Hotellerie von 0 auf 100 war und ist noch immer nicht realisierbar, da sind wir uns sicherlich einig. Die Betriebe, die nun aus dem Stillstand erwachen, können mit den geringen Umsätzen den Kostenapparat und die zusätzlichen Rückzahlungen aus Stundungen und Überbrückungskrediten nicht stemmen.

Hier fordern wir dringend Rettungsfonds von Bund und Land.

Aber auch kommunale Unterstützungen sind hilfreich. Uns ist bekannt, dass einige hessische Kommunen ihre gastgewerblichen Unternehmer/innen bereits mit dem Erlass von Sondernutzungsgebühren für die Außenflächen unterstützen. Wir möchten Sie hiermit darauf hinweisen, dass die Stadt Frankfurt a.M. auf gemeinsames Drängen des DEHOGA vor Ort und der IHK Frankfurt den gastgewerblichen Unternehmen seit 15.05.2020 ohne Antrag und ohne zusätzliche Gebühren erlaubt, in Eigenregie, aber natürlich mit Augenmaß und unter Berücksichtigung einiger notwendiger Punkte, ihre Außengastronomieflächen selbstständig zu erweitern, um Abstände einhalten zu können und trotzdem nicht zu viel Platz-Kapazität zu verlieren. Letzte Woche hat auch die Stadt Darmstadt eine Unterstützung auf Grundlage der Frankfurter Initiative zugesagt.
Wir würden es begrüßen, wenn Sie die Maßnahme dieser unbürokratischen Erweiterung der Außengastronomieflächen Ihren Bürgermeistern ebenfalls als Anregung zur kurzfristigen Unterstützung der Betriebe vor Ort weiterleiten würden. Im Anhang senden wir Ihnen das entsprechende Merkblatt aus Frankfurt zu. Weiterhin eine aktuelle Pressemitteilung unseres Bundesverbandes.“

Hier sind mehr Informationen des DEHOGA Bundesverbandes: www.dehoga-corona.de

Hier sind sehr praktische Informationen und Hinweise zur Wiedereröffnung der Gaststätten von DEHOGA Hessen: www.dehoga-hessen.de/branchenthemen/corona-krise-wiedereroeffnung-des-gastgewerbes/

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

27.05.2020

Bestätigte Fälle
(+ 2 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

412

18

13

4

361

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

3

2

54

105

48

16

228

weiblich

4

3

42

90

31

14

184

 

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit sechs Menschen stationär behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es auch sechs Personen.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 9.860 Fälle (+56) verstorben sind 466 (+4).

 

Deutschland            

In Deutschland gibt es 179.364 (+362) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.349 (+47) verstorben.

 

 

Aktuelle Informationen vom 27.05.2020

Es gibt eine neue Verordnung: Zwölfte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus, die am 28. Mai in Kraft tritt und vorerst bis 5. Juli gilt. 

5m²-Regelung in der Gastronomie soll aufgehoben werden

Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums hat bestätigt, dass die Flächen-Regelung in Gaststätten ab 28. Mair aufgehoben werden soll. Seit der Öffnung der Gaststätten galt in Hessen, dass pro fünf Quadratmeter Fläche nur ein Gast im Restaurant sein darf. Das stieß bei vielen Gastronomen auf heftige Kritik. Die übrigen Hygieneregeln sollen weiter gelten.

 

Hessisches Corona-Kabinett verabschiedet weitere Lockerungen

Das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung hat jetzt weitere Anpassungen der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus verabschiedet. Pressemeldung dazu.

 

Sozialminister Kai Klose: „Infektionsgeschehen wie in Frankfurt mahnen uns: Das Infektionsrisiko besteht weiter“

Auch in Hessen treten Schritt für Schritt weitere Lockerungen der Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus in Kraft. Dennoch: „Infektionsgeschehen wie in Frankfurt im Umfeld einer freien baptistischen Gemeinde mahnen uns: Das Infektionsrisiko besteht weiter. Es ist nach wie vor wichtig, wachsam zu bleiben und nicht leichtsinnig zu werden. Unser bester gemeinschaftlicher Schutz ist das Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln", erklärte Sozialminister Kai Klose.

 

Überblick der Belegungszahl COVID-19 in Krankenhäusern

Mit Stand vom 25. Mai, sind in den hessischen Krankenhäusern 10.941 Betten frei (stationäre Betten inklusive der Beatmungs- und Intensiv-Überwachungsbetten). Dies sind 1.100 Betten mehr als beim letzten Briefing (Stand: 19. Mai, 11 Uhr: 9.841). Die Gesamtzahl der COVID-19 Patientinnen und -Patienten in den hessischen Krankenhäusern liegt bei 450, davon sind 112 Personen beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig. Derzeit gibt es 804 freie Beatmungsbetten in hessischen Krankenhäusern.

 

„Geringe Infektionsrate im Rhein-Main-Gebiet“ – Antikörperstudie veröffentlicht

Seit Ausbruch der Pandemie gibt es täglich veröffentlichte Fallzahlen, die Aufschluss über die Verbreitung der Infektionen hierzulande und in der Welt geben. Nach wie vor unbekannt ist allerdings die Anzahl derjenigen, die diese Erkrankung bereits unerkannt durchgemacht haben. Aus diesem Grund hat ein Konsortium eine Studie initiiert, die in einer größeren Gruppe die Anzahl der bislang unbekannten Fälle bestimmte. Hierzu wurden 1.000 gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Infraserv Höchst durch einen Nasen-Rachen-Abstrich für den Nachweis einer akuten Infektion sowie Blutproben derselben Gruppe auf das Vorliegen einer früher durchgemachten Infektion getestet. Das Resultat: Bei einem Teilnehmer wurde eine akute SARS-CoV-2 Infektion nachgewiesen und bei weiteren fünf Personen waren die Serumproben Antikörper positiv, was als Nachweis einer bereits abgelaufenen Infektion gewertet wird. Zwei der so genannten seropositiven Personen wussten bereits vorher, dass sie die Erkrankung durchgemacht hatten. Somit ergab die Studie, das vier von sechs positiv getesteten Teilnehmern nichts von ihrer Infektion wussten.

Das Konsortium besteht aus der Medizinischen Virologie des Universitätsklinikums Frankfurt am Main, dem Institut für Virologie der Philipps-Universität Marburg, dem DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen, dem Arbeitsmedizinischen Zentrum der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG Frankfurt am Main und dem Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main. „Diese Studie gibt Hinweise darauf, wie viele Menschen eine SARS-CoV-2 Infektion haben oder hatten, ohne es selbst bemerkt zu haben. Unsere Ergebnisse sprechen für eine geringere Infektionsrate in der Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet. Im Vergleich zu Studien aus anderen Regionen in Deutschland wie zum Beispiel im Landkreis Heinsberg zeigt sich, wie lokal unterschiedlich die Durchseuchung in Deutschland ist“, erklärte Prof. Sandra Ciesek, Direktorin der Medizinischen Virologie des Universitätsklinikums Frankfurt am Main. „Es ist ganz entscheidend, durchgemachte Infektionen durch die schon bekannten Coronaviren und durch das neue SARS-CoV-2 zu unterscheiden. Eben das zeigen die Ergebnisse der Studie", ergänzte Prof. Stephan Becker vom Institut für Virologie der Philipps-Universität Marburg. "Entsprechende Folgeuntersuchungen sind sinnvoll, um ein komplettes Bild des Verteilungsmusters zu erhalten", sagte Prof. René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt am Main. „Ich möchte mich ausdrücklich bei all den 1.000 Mitarbeitern bedanken, die sich nach unserem Aufruf freiwillig gemeldet und dazu beigetragen haben, dass wir weitere wissenschaftliche Ergebnisse zur Bewertung der Corona-Pandemie bekommen. Mein Dank geht natürlich auch an unser Team des Arbeitsmedizinischen Zentrums, das an 5 Werktagen bei 1.000 Personen jeweils einen Nasen-Rachenabstrich und eine Blutentnahme durchgeführt hat. Das war eine tolle Leistung“, so Dr. Martin Kern, Leiter Arbeits- und Gesundheitsschutz bei der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG.

 

Informatives zu Corona aus dem In- und Ausland

Die Bundesregierung will die Reisewarnung für 31 europäische Staaten schon ab 15. Juni aufheben, vorausgesetzt die Entwicklung der Pandemie lässt das zu. Die seit Mitte März bestehende Reisewarnung würde dann durch die schwächeren Reisehinweise ersetzt, hieß es am Dienstag in Regierungskreisen. Ein entsprechendes Papier sei in der Abstimmung zwischen den Ministerien. Zu den 31 Staaten gehören die 26 EU-Partner sowie Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein.

Der Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen fordert, Bordelle wieder zu öffnen. Eine weitere Schließung der Bordelle und ein Verbot der Prostitution seien durch nichts gerechtfertigt, heißt es in einem Offenen Brief an 16 Bundestagsabgeordnete, die jüngst ein generelles Sexkaufverbot gefordert hatten. Die Adressaten sind dazu eingeladen, ein Bordell zu besuchen. „Sie können sich einen Eindruck über die Abläufe in den verschiedenen Segmenten verschaffen und mit Sexarbeiter*innen in den Dialog treten", heißt es in dem Schreiben.

In Deutschland haben sich im März so viele Menschen krank gemeldet wie seit 20 Jahren nicht mehr. Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe und beziehen sich dabei auf Zahlen der Techniker Krankenkasse. Demnach lag der Anteil der krank geschriebenen Beschäftigten bei 6,84 Prozent. Vor einem Jahr waren es 5,3 Prozent. Als Grund für die Krankschreibungen wurden laut TK überwiegend Erkältungskrankheiten angegeben.

In Frankreich könnte schon in wenigen Tagen eine Corona-App zur Verfügung stehen. Die Datenschutzbehörde CNIL hat das Go für die "StopCovid"-App gegeben. Das Gesetzesvorhaben entspreche den rechtlichen Bestimmungen zum Schutz der Privatsphäre. Die App soll unter anderem mithilfe von Bluetooth-Signalen erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind. Das Parlament muss der Einführung noch zustimmen.

Quelle: hessenschau

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

26.05.2020

Bestätigte Fälle (+ 3 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

410

17

15

7

354

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

2

2

54

105

48

16

227

weiblich

3

3

42

90

31

14

183

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit sieben Menschen stationär behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es fünf Personen.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 9.804 Fälle (+34) verstorben sind 462 (+2). Stand: 26. Mai, 14 Uhr.

Quelle

 

Deutschland            

In Deutschland gibt es 179.002 (+432) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.302 (+45) verstorben. Stand: 26. Mai, 14 Uhr.

Quelle

 

 

Aktuelle Informationen vom 26.05.2020

Der Hessische Landkreistag (HLT) stellt klar: Gesundheitsamt ist die zuständige Behörde zur Gestattung von Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmenden

Für Zusammenkünfte und Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmenden sieht § 1 Abs. 2 Nr. 4 b der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung vor, dass diese von der zuständigen Behörde bei Gewährleistung der kontinuierlichen Überwachung der Einhaltung der übrigen Voraussetzungen ausnahmsweise gestattet werden kann. Dieses Erfordernis betrifft sowohl öffentliche als auch private Veranstaltungen, § 1 Abs. 4.

Für den Vollzug der Verordnung sieht § 7 die Eil-  bzw. Ersatzzuständigkeit der örtlichen Ordnungsbehörden lediglich vor, "um eine bestehende Gefahrensituation abwenden zu können". Ansonsten bleibt es bei der Regelzuständigkeit der Gesundheitsämter. Für Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern ist die Gestattung bei der zuständigen Behörde vor Beginn der Veranstaltung einzuholen. Das HMSI hat hierzu auf Initiative des Hessischen Städtetages klargestellt, dass die Gesundheitsämter für die Schließung der Einrichtungen zuständig sind und Ausnahmegenehmigungen für Veranstaltungen deshalb nur durch die Gesundheitsämter erteilt werden können.

 

Regelungen zu Planungs- und Ge­nehmi­gungs­ver­fahren in Corona-Zeiten

Mit diesem befristeten „Planungssicherstellungsgesetz“ soll gewährleistet werden, dass Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie besondere Entscheidungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung auch unter den erschwerten Bedingungen während der Pandemie ordnungsgemäß durchgeführt werden können. Dazu werden laut Vorlage „formwahrende Alternativen für Verfahrensschritte in Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie in besonderen Entscheidungsverfahren“ zur Verfügung gestellt, bei denen sonst die Verfahrensberechtigten zur Wahrnehmung ihrer Beteiligungsrechte physisch anwesend sein und sich zum Teil in großer Zahl zusammenfinden müssten.

Soweit es um die Bekanntmachung von Unterlagen und anderen Informationen geht, sollen diese den Angaben zufolge über das Internet zugänglich gemacht werden. „Als Ersatz für zwingend durchzuführende Erörterungstermine, mündliche Verhandlungen oder Antragskonferenzen wird das Instrument einer Online-Konsultation eingeführt“, heißt es im Gesetzentwurf weiter. Auch eine Telefon- oder Videokonferenz kann durchgeführt werden. Entsprechende Erleichterungen gibt es für mündliche Verhandlungen und Antragskonferenzen.

Mehr auf der Internetseite des Bundestages: www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2020/kw20-de-planungssicherstellungsgesetz-695086

 

Urlaubsregelungen im In- und Ausland

Der Sommer rückt näher und damit die Ferienzeit. Trotzdem verbleiben große Unsicherheiten hinsichtlich des nach wie vor dynamischen Infektionsgeschehens, der geltenden Reise-Regularien und der Vorschriften in den einzelnen Reisezielen. Diese sind selbst in den deutschen Bundesländern nicht einheitlich und unterscheiden sich auch im Ausland stark voneinander. Etwas Orientierung bietet die WELT mit einer Übersicht der geltenden Regelungen in Österreich, Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland, der Türkei und der Schweiz. Innerdeutsche Tourismusregelungen in einer übersichtlichen Tabelle bietet die FAZ. Potenzielle Urlauber sollten in jedem Fall die Regelungen auf ihre Aktualität überprüfen und die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes beherzigen.

Quelle 1: www.faz.net/aktuell/wirtschaft/neue-lockerungen-was-die-bundeslaender-urlaubern-erlauben-16784811.html

Quelle 2: www.welt.de/reise/nah/article208109673/Griechenland-Urlaub-2020-Ist-Reisen-moeglich-Welche-Corona-Regeln-gelten.html 

Quelle 3: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise/reisewarnungen

 

Insta-Talk mit Sebastian Pflugbeil vom Gesundheitsamt

In einer weiteren, interaktiven Talkrunde ist Sebastian Pflugbeil (stv. Amtsleiter des Gesundheitsamts Darmstadt) zu Gast auf dem Instagram-Kanal von Landrat Klaus Peter Schellhaas. Grafiken mit speziellem Zuschnitt für soziale Medien sind im Anhang enthalten und dürfen gerne genutzt und weiterverteilt werden. Die Gesprächsrunde beginnt um 18 Uhr auf Instagram bei @pitschellhaas.

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

25.05.2020

 

 

Bestätigte Fälle (+ 0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

407

17

17

6

352

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

1

2

54

104

48

16

225

weiblich

3

3

42

89

31

14

182

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 9.770 Fälle (+8) verstorben sind 460 (+0). Stand: 25. Mai, 14 Uhr. Erstmals seit Beginn der Pandemie gibt es keinen Todesfall in Hessen.

Quelle

 

Deutschland            

In Deutschland gibt es 178.570 (+289) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.257 (+10) verstorben. Stand: 25. Mai, 14 Uhr.

Quelle

 

 

Aktuelle Informationen vom 25.05.2020

Betrugsversuche über Briefe und E-Mails

Seit einigen Tagen werden E-Mails und Briefe versandt, die angeblich von der „Bundesstelle für Seuchenschutz“ stammen und mit denen die Empfänger aufgefordert werden, sich einem COVID-19-Test zu unterziehen. Der Test soll als Nachnahme-Päckchen für ca. 100 Euro zugesandt werden. Das Schreiben erweckt den Eindruck, als drohten dem Empfänger Strafen, wenn er den Test nicht unverzüglich durchführt. Die Schreiben sind Fälschungen. Eine „Bundesstelle für Seuchenschutz“ existiert nicht. Das Hessen Cyber Competence Center warnt vor diesem Betrugsversucht und fordert dazu auf, speziell ältere Familienmitglieder oder Nachbarn über diese Betrugsmethode zu informieren.

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

24.05.2020

 

 

Bestätigte Fälle

(+ 2 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

407

17

17

6

342 + x

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

1

2

54

104

48

16

225

weiblich

3

3

42

89

31

14

182

 

Kreiskliniken

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit 4 Menschen stationär behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es 8 Menschen.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 9.762 Fälle (+92) verstorben sind 460 (+2).

 

Deutschland            

In Deutschland gibt es 178.281 (+431) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8.247 (+31) verstorben.

 

 

Aktuelle Informationen vom 22.05.2020

Belegungsanzahl COVID-19 in hessischen Krankenhäusern

Mit Stand vom 19. Mai sind in den hessischen Krankenhäusern 9.841 Betten frei (stationäre Betten inklusive der Beatmungs- und Intensiv-Überwachungsbetten). Das sind 575 Betten weniger als noch am Dienstag, 12.05.2020 (10.416). Die Gesamtzahl der COVID-19 Patientinnen und -Patienten in den hessischen Krankenhäusern liegt bei 572, davon sind 110 Personen beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Betten mit Beatmung liegt bei 2.210 (Bestand aller Plankrankenhäuser in Hessen). Derzeit gibt es 853 freie Beatmungsbetten in hessischen Krankenhäusern.

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

21.05.2020

 

 

Bestätigte Fälle

(+ 2

zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

399

17

28

6

337 + x

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

0

2

53

102

48

16

221

weiblich

2

3

41

88

30

14

178

 

Kreiskliniken

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit 3 Menschen stationär behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es 8 Menschen.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 9574 Fälle (+91) verstorben sind 451 (+5).

 

Deutschland            

In Deutschland gibt es 176.752  (+745) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8147 (+57) verstorben.

 

 

Aktuelle Informationen vom 21.05.2020

Frei- und Hallenbäder öffnen für den Vereinssport

Ab dem 1. Juni 2020 können Schwimmbäder in Hessen unter Beachtung der im Sport vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln für Schwimmvereine und -kurse wieder öffnen.  Dies hat das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung beschlossen.

Innen- und Sportminister Peter Beuth erklärte hierzu: „Der Schwimm- und Tauchsport in Hessen musste viele Wochen ruhen. Gerade für Vereinsschwimmer, die mehrmals die Woche trainieren, war dies eine lange Zeit. Aufgrund der niedrigen Infektionszahlen und der guten Hygienekonzepte der Schwimmbadverbände und -betreiber ist es nunmehr verantwortbar, unsere Frei- und Hallenbäder für den Vereinssport wieder zu öffnen. Der Trainingsbetrieb des Vereinssports sowie zahlreiche Kursangebote können für Vereinsmitglieder unter Beachtung der für den Sport vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln wieder aufgenommen werden. Bis Mitte Juni wird die Landesregierung entscheiden, ab wann wieder alle Bürgerinnen und Bürger zum Schwimmen gehen können. Unser Ziel ist es, dass die Schwimmbäder und Badeseen für den Publikumsverkehr in diesem Sommer wieder öffnen können. Der Besuch unserer Frei- und Hallenbäder sowie der Badeseen wird dann aber leider noch kein unbeschwertes Vergnügen.“

Die Öffnung von Schwimmstätten in Hessen erfolgt stufenweise. Bereits jetzt sind Frei- und Hallenbäder der Bundes- und Landeszentren für Bundeskaderathleten sowie zur Durchführung des Sportabiturs unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln geöffnet. Ab dem 1. Juni 2020 können Schwimmvereine und Schwimmkurse angeboten werden. In einem weiteren Schritt sollen Schwimmstätten in Hessen für den allgemeinen Sportbetrieb unter strengen Hygienekonzepten mit reduzierten Besucherzahlen geöffnet werden. Sauna- und Wellnessbereiche und ähnliche Angebote müssen geschlossen bleiben.

Um die Ausbreitung des hochansteckenden Virus SARS-CoV-2 einzudämmen und Risikogruppen zu schützen war es notwendig, Schwimmstätten und Badeseen in Hessen zu schließen. Da sich die ersten Erfolge auch dieser Maßnahmen zeigen, sind nun Lockerungen möglich. Dabei muss stets das Infektionsgeschehen berücksichtigt werden. Es ist möglich, dass Lockerungen deshalb wieder rückgängig gemacht werden müssen.

 

Hohe Nachfrage an Blutkonserven – Engpässe drohen
Aufruf des hessischen Gesundheitsministers

Die Zahl der akuten SARS-CoV-2-Infektionen flacht aktuell ab und die Krankenhäuser bereiten sich auf eine Regelversorgung vor. Dies trägt zu einer steigenden Nachfrage an Blutkonserven bei: „Jede Woche werden in Hessen zur Patientenversorgung mehrere tausend Blutspenden benötigt – jeder kann, z.B. als Unfallopfer, auf Blutspenden angewiesen sein. Ich bitte deshalb alle Hessinnen und Hessen, jetzt Blut zu spenden und so dazu beizutragen, dass kein Versorgungsengpass entsteht“, erklärt Kai Klose, Minister für Soziales und Integration, heute in Wiesbaden.

„Blut zu spenden rettet Leben. Deshalb ist es auch unter den aktuellen Einschränkungen von Veranstaltungen erlaubt, Blutspenden zu gehen. Blutprodukte sind auch in Krisenzeiten notwendig, um Schwerkranken und Unfallopfern helfen zu können“, betont Klose. „Vor diesem Hintergrund sollte auch die Bundesärztekammer ihre Haltung, ganze Gruppen unabhängig vom individuellen Verhalten faktisch von der Blutspende auszuschließen, dringend überdenken.“

Erstspender können bis zum vollendeten 65. Lebensjahr Blut spenden. Das maximale Spenderalter für Blutspender ist das vollendete 73. Lebensjahr. Blut spenden darf aktuell nicht, wer in den letzten vier Wochen aus dem Ausland zurückgekehrt ist. Spendenwillige mit Kontakt zu einer Person, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde, können für vier Wochen nach dem letzten Kontakt kein Blut spenden. Personen, die an COVID-19 erkrankt waren, werden für vier Wochen nach Ausheilung von der Blutspende zurückgestellt.

Personen, die Blut spenden möchten, sollten online einen Termin vereinbaren, um den vorgegebenen Schutzmaßnahmen gerecht werden zu können. Der DRK-Blutspendedienst versorgt über 90 Prozent der Patienten in den hessischen Kliniken mit Blut- und Blutbestandteilkonserven. Informationen über Blutspendetermine sind kostenlos unter der DRK-Info-Hotline 0800/11 949 11 erhältlich oder im Internet unter https://www.blutspende.de/blutspendetermine/.

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

20.05.2020

 

 

Bestätigte Fälle

(+ 7

zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

397

17

21

7

337

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

0

2

53

102

48

16

221

weiblich

1

3

40

87

30

15

176

 

Kreiskliniken

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit sieben Menschen stationär behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es acht Menschen.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 9483 Fälle (+115) verstorben sind 446 (+6).

 

Deutschland            

In Deutschland gibt es 176.007  (+797) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8090 (+83) verstorben.

 

 

Aktuelle Informationen vom 20.05.2020

Kindertagespflege öffnet
Ab dem 25. Mai dürfen Kinder wieder ihre Kindertagespflege besuchen. Sie wird vor allem von Eltern mit Kindern unter drei Jahren genutzt: „Mit den beschlossenen Lockerungen entlasten wir die Eltern weiter und sorgen wieder für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Kinder können wieder ihre Spielkameradinnen und Spielkameraden sehen und werden in der Kindertagespflege wieder umfassend betreut und gefördert“, erklärte Sozialminister Kai Klose heute in Wiesbaden.

Außerdem hat die Hessische Landesregierung eine Härtefallregelung für diejenigen Familien geschaffen, für die der Wegfall des Betreuungsangebotes in den Einrichtungen der Kindertagesbetreuung eine besondere Härte im Alltag darstellt. „Wir helfen damit den Familien und Kindern, bei denen die Betreuung zu Hause nur sehr eingeschränkt funktionieren kann“, so Kai Klose. Die Entscheidung, ob die Härtefallregelung greift, trifft das Jugendamt. Ebenso dürfen ab dem 25. Mai Kinder mit Behinderung in die Notbetreuung. „Es freut mich sehr, dass Kinder mit Behinderung nun ebenfalls wieder in ihrer Einrichtung oder Tagespflege betreut werden und wir ihnen ein Angebot machen können", führte Klose weiter aus.

 

Lockerungen bei Ein- und Rückreise
Die Hessische Landesregierung hat außerdem Lockerungen bei den Quarantäne-Bestimmungen für Ein- und Rückreisende beschlossen. Der Beschluss orientiert sich an einer gemeinsamen Entschließung des Bundes und der Länder. Demnach ist eine Ein- oder Rückreise aus einem EU-Mitgliedsstaat, einem Schengen-assoziierten Staat oder Großbritannien sowie Nordirland nach Hessen wieder möglich, ohne sich danach in Quarantäne begeben zu müssen. „Allerdings gilt: Wer aus einer Region einreist, in der die Neuinfizierten-Zahl mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage aufweist, muss sich in Quarantäne begeben. Die entsprechenden Länder werden im Lagebericht der Bundesregierung ausgewiesen und vom Robert Koch-Institut veröffentlicht“, ergänzte Klose. Ansonsten gilt die Pflicht, sich in Quarantäne zu begeben, nur noch für Reisende aus Drittstaaten – zunächst bis zum 15. Juni. Eine Quarantäne ist entbehrlich, wenn der Ein- oder Rückreisende nachweisen kann, dass er nicht an COVID-19-infiziert ist oder das Robert Koch-Institut aufgrund der dortigen epidemiologischen Lage die Entbehrlichkeit von Schutzmaßnahmen in Bezug auf Ein- und Rückreisende ausdrücklich festgestellt hat.

 

Frühförderstellen
Das Kabinett hat am Montag zudem weitere Entscheidungen getroffen. So dürfen heilpädagogische Frühförderstellen mit Einzelangeboten ab dem 25. Mai wieder öffnen. Künftig besteht eine Meldepflicht an das jeweils zuständige Gesundheitsamt für Betriebe, die mehrere Saisonarbeitskräfte in Gemeinschaftsunterkünften unterbringen.

 

Kinderbetreuung
Heute wurden an den Schulen des Landkreises 795 Schülerinnen und Schüler (SuS) in 179 Gruppen betreut: 686 SuS an         52 Grundschulen/-stufen in 140 Gruppen, 51 SuS in 15 Gruppen an elf weiterführenden Schulen und 37 SuS in elf Gruppen in sechs öffentlichen sowie 21 SuS in 13 Gruppen an zwei privaten Förderschulen.

 

Heuneburgschule Fischbachtal
Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen sind seit Montag wieder für vier Stunden in der Schule. Zuvor hat der Landkreis in Zusammenarbeit mit der Schulleitung die entsprechenden Hygienemaßnahmen umgesetzt und die Schülerinnen und Schüler (SuS) und Eltern informiert. Die SuS haben die Regelungen in den ersten beiden Tagen gut angenommen. Für die weiteren Schüler wird ein eingeschränkter Präsenzunterricht frühestens zum 02. Juni an einzelnen Tagen umgesetzt werden.

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

19.05.2020

Bestätigte Fälle (+ 0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

390

17

17

6

332

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

0

2

52

101

48

16

219

weiblich

0

3

37

86

30

15

171


Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 9368 Fälle (+31), verstorben sind 442 (+3). Stand: 19. Mai, 14 Uhr.
Quelle

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden aktuell acht Menschen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. In Jugenheim sind es neun Menschen auf Intensiv.


Deutschland
In Deutschland gibt es 175.210 (+513) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 8007 (+72) verstorben. Stand: 19. Mai, 14 Uhr.
Quelle

 

Aktuelle Informationen vom 19.05.2020

Keine Erfassung der Daten bei Lieferung und Abholung von Speisen

In Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration wird mitgeteilt, dass die Datenerfassung der Gäste nach § 4 Abs. 2 Nr. 3 CoKoBeV nur bei der Bewirtung bzw. Verzehr vor Ort (gilt im Innen- und Außenbereich) erfolgen muss. Bei der Abholung und Lieferung der Speisen und Getränke ist das – entgegen den Ausführungen in den aktualisierten Auslegungshinweisen vom 14. Mai – derzeit nicht erforderlich.

 

Maskenpflicht und Verzehr auf Wochenmärkten

Das HMSI hat klargestellt, dass gemäß § 3 Abs. 2 der CoKoBe-VO auf Wochenmärkten Mund-Nasen-Masken-Pflicht herrscht. Der Wochenmarkt könnte räumlich abgegrenzt werden, so dass klar ist, in welchem Bereich MNB-Pflicht herrscht. Personen, die auf dem Wochenmarkt erworbene Speisen sofort verzehren wollen, könnten sich dann aus dem Bereich entfernen, um ihre Speisen zu essen (Stichwort Bratwurststand o. Ä.). Auf dem Wochenmarkt können keine Ausnahmen für Verköstigungen wie etwa durch Weinhändler gewährt werden.

 

Kinderbetreuung

Am heutigen ersten Schultag der 4. Klassen und anderer Jahrgänge an den weiterführenden Schulen haben sich die Zahlen in der Notbetreuung trotzdem sprunghaft, um mehr als 100 Kinder, erhöht: An 52 Grundschulen wurden 659 Schülerinnen und Schüler in 140 Gruppen betreut, 50 Schülerinnen und Schüler in 15 Gruppen an elf weiterführenden Schulen sowie 34 Schülerinnen und Schüler in 12 Gruppen an sechs öffentlichen und 21 Schülerinnen und Schüler in 13 Gruppen an zwei privaten Förderschulen.
Kinderbetreuung in der Kindertagesstätte Fischbachtal:  Für diese Woche (Mo - Mi) sind für die Notbetreuung in der KiTa Wiesenpfadflöhe durchschnittlich zwölf Kinder angemeldet. Davon sind zwei Krippenkinder (U3). Die Betreuung findet daher in zwei Gruppen statt. Am "Brücken"-Freitag (22.) findet auch eine Betreuung mit einer Gruppe statt.

 

Neue Arbeitsplätze in den Kreishäusern Darmstadt und Dieburg

Der Verwaltungsstab des Landkreises Darmstadt-Dieburg hatte bereits Anfang März auf die Corona-Krise reagiert. Gespräche und Abstimmungen mit Kundinnen und Kunden werden seither telefonisch oder elektronisch angeboten. Besuche in den Kreishäusern waren unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln für unaufschiebbare Angelegenheiten weiterhin möglich. Der Kundenkontakt wurde jedoch auf ein Minimum reduziert, um die Bediensteten der Verwaltung, aber auch die Kundinnen und Kunden zu schützen.

Die Kreisverwaltung hat in den letzten Wochen rund 500 weitere Homeoffice-Arbeitsplätze geschaffen: waren es vor Beginn der Pandemie Anfang März rund 190, sind es jetzt 700. Und es werden weitere dazugekommen. So konnten alle Anliegen auch in dieser außergewöhnlichen Zeit geklärt werden. Es war auch in der Zeit des Lockdowns möglich, seinen PKW zuzulassen, Führerscheine wurden mit der Post versendet, Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch Zwei (SGB II) und Zwölf (SGB XII) wurden ausgezahlt.

Nicht nur Bund und Land, sondern auch die Kreisverwaltung hat die Maßnahmen zur Verbreitung des Corona-Virus gelockert. In den vergangenen Wochen sind in den Foyers der Kreishäuser in Darmstadt und in Dieburg Dialog-Arbeitsplätze entstanden. An diesen Plätzen sind im Kreishaus Darmstadt ab sofort Termine möglich. Im Kreishaus in Dieburg können ab kommenden Montag, 25. Mai, Termine vereinbart werden. Geschützt sind diese Arbeitsplätze mit einem Spuckschutz aus Plexiglas, zudem gibt es eine Wegeführung und der Mindestabstand von 1,5 Metern wird eingehalten. Kundinnen und Kunden müssen beim Betreten der Kreishäuser einen Mundschutz tragen. Termine müssen vorab telefonisch oder per E-Mail mit der Sachbearbeitung vereinbart werden.

„Auch wenn wieder mehr Termine angeboten werden und hierfür extra Möglichkeiten geschaffen wurden, möchte ich darum bitten, dass nur in dringenden Fällen und nur dann, wenn ein persönlicher Termin notwendig ist, Termine vereinbart werden. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass sich vieles telefonisch oder per E-Mail klären lässt. Wir müssen weiterhin alles tun, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen“, erläutert Landrat Klaus Peter Schellhaas.

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

18.05.2020

Bestätigte Fälle (+ 0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

390

17

18

6

332

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

0

2

52

101

48

16

219

weiblich

0

3

37

86

30

15

171

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 9337 Fälle (+20) verstorben sind 439 (+4). Stand: 18. Mai, 14 Uhr.

Quelle

Deutschland            

In Deutschland gibt es 174.697  (+342) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7935 (+21) verstorben. Stand: 18. Mai, 14 Uhr.

Quelle

 

 

Aktuelle Informationen vom 18.05.2020

RKI-Chef Lothar Wieler lehnt Impfpflicht ab

Lothar Wieler, der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) sprach sich in Schwerin gegen eine Impflicht als Maßnahme gegen das Corona-Virus aus. Solle ein sicherer Impfstoff zur Verfügung stehen, so Wieler, seien die Menschen auch ohne Pflicht klug genug zu wissen, dass sie mit einer Impfung ihre Gesundheit fördern würden. Das RKI sehe daher keine Veranlassung, weiter über eine Impfpflicht nachzudenken.  

www.deutschlandfunk.de/covid-19-rki-chef-wieler-lehnt-pflicht-zur-impfung-gegen.1939.de.html?drn:news_id=1131326

 

Mund-Nase-Bedeckung und beschlagene Brille?

Für viele Brillenträger wird das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zum Ärgernis, da die Brille häufig beschlägt. Auf die Maske zu verzichten, ist natürlich keine Lösung, da ihre Wirksamkeit kürzlich durch eine Studie aus Hongkong bewiesen wurde: Hier konnte die Übertragungsrate durch den Einsatz von Masken um 60% reduziert werden. Abhilfe für beschlagene Brillengläser schafft möglicherweise dieser Artikel, in dem einige Tipps erläutert werden:

www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/so-beschlaegt-die-brille-trotz-maske-nicht

Artikel zur Maskenstudie: www.welt.de/vermischtes/live206935325/Corona-Studie-Forscher-weisen-Wirksamkeit-von-OP-Masken-an-Hamstern-nach.html

  

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

17.05.2020

Bestätigte Fälle

(+ 2

zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

390

 

17

19

6

 

322 + x

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

0

2

52

101

48

16

219

weiblich

0

3

37

86

30

15

171

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden 6 Menschen behandelt, in Jugenheim sind 8 auf Intensiv.

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 9317 Fälle (+56) verstorben sind 435 (+3). Stand: 17. Mai, 14 Uhr.

Quelle

Deutschland            

In Deutschland gibt es 174.355  (+583) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7914 (+33) verstorben. Stand: 17. Mai, 14 Uhr.

Quelle

 

 

Aktuelle Informationen vom 16.05.2020

SGB II-Mehrkosten der Kreise ausgleichen

Da sich die Corona-Krise schwer auf den Arbeitsmarkt niederschlägt, kommen laut DLT-Präsident Landrat Reinhard Sager Mehrkosten auf den Bund (7,5 Mrd. Euro) und auf die Landkreise und kreisfreien Städte (2 Mrd. Euro) zu. Bund und Länder fordert Sager auf, eine finanzielle Kompensation vorzuhalten, um die Kommunen nicht zu stark zu belasten. Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 1,2 Mio. zusätzliche Haushalte SGB II-Leistungen in Anspruch nehmen werden.

Quelle

 

Aktualisierung der Anlage zu den Auslegungshinweisen zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (Stand 15.5.2020)

Das Hessische Wirtschaftsministerium weist auf eine aktualisierte Fassung der Auslegungshinweise, betreffend die Mund-Nase-Bedeckung, hin: Gesichtsvisiere sind nun erlaubt, nicht aber Motorradhelme, da diese gegen das Vermummungsverbot verstoßen. Hier verlinkt haben wir die aktuelle Fassung der Auslegungshinweise, ebenso wie die dazugehörige Anlage.

Quelle: HLT

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

16.05.2020

Bestätigte Fälle

(+ 4

zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

388

 

17

20

7

 

322 + x

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

gesamt

männlich

0

2

48

102

48

17

217

weiblich

0

3

37

86

30

15

171

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden 10 Menschen behandelt, in Jugenheim sind 8 auf Intensiv.

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 9261 Fälle (+57) verstorben sind 432 (+3). Stand: 16. Mai, 14 Uhr.

Quelle


Deutschland            

In Deutschland gibt es 173.772  (+620) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7881 (+57) verstorben. Stand: 16. Mai, 14 Uhr.

Quelle

 

Aktuelle Informationen vom 15.05.2020 (abends):

Pressemeldung des Landkreises zum Vatertag (Stand: 15.05.2020)

Corona-Virus kennt keine Feiertage
Abstandsgebot und Hygieneregeln auch am Vatertag einhalten

Kommenden Donnerstag, 21. Mai, steht der nächste Feiertag an: Himmelfahrt oder auch Vatertag genannt. Seit der Lockerung der Maßnahmen ist wieder mehr möglich. Restaurants, Bars und Kneipen haben seit 15. Mai unter strengen Auflagen wieder geöffnet. Sport ist seit 9. Mai wieder möglich. Friseure, Kosmetikstudios, Nagelstudios und die Geschäfte haben seit Anfang des Monats geöffnet. Im öffentlichen Raum darf man sich wieder mit Menschen eines weiteren Hausstandes treffen, gemeinsam etwas unternehmen und essen gehen. Unter Einhaltung der Abstandsregeln und der Hygieneregeln darf man zu Hause wieder Besuch empfangen. Der Schulbetrieb wurde sukzessive wieder aufgenommen, ab 2. Juni könnten die Kinderbetreuungseinrichtungen eingeschränkt wieder öffnen und immer mehr Menschen kehren aus dem Homeoffice an den Arbeitsplatz zurück. Wir haben uns ein Stück weit wieder dem normalen
Alltag genähert.

Damit wir die wiedergewonnenen Freiheiten weiterhin genießen können, ist es wichtig, dass die Abstandsregeln und die Hygieneregeln eingehalten werden. Und das gilt auch an Feiertagen, an dem es die meisten Menschen rauszieht, um gemeinsam mit anderen etwas zu unternehmen. Es spricht nichts dagegen, sich am Feiertag draußen aufzuhalten, in einen Biergarten zu gehen oder eine Radtour zu machen. Wichtig ist, dass man auch an solchen Tagen Abstand zu anderen hält, dass man die Hygieneregeln einhält.

„Die Infektionszahlen in Deutschland, Hessen und dem Landkreis sind derzeit moderat. Damit das so bleibt, appelliere ich an alle, vernünftig mit den Lockerungen umzugehen. Wir müssen weiterhin Abstand halten und die Hygieneregeln einhalten. Lasst uns gemeinsam weiter daran arbeiten, dass wir Stück für Stück zur Normalität zurückkehren können. Das braucht alles seine Zeit, aber wir sind auf einem guten Weg und dabei dürfen wir nicht nachlässig werden", so Klaus Peter Schellhaas.

 

Presseerklärung des hessischen Wirtschaftsministerium zu den aktuellen Lockerungen:

Corona-Krise - Ab heute Lockerungen in vielen Bereichen unter Auflagen

Am heutigen Freitag, 15. Mai, dürfen viele hessische Betriebe wieder öffnen: Unter der Voraussetzung, dass geltende Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, können:

* Restaurants,
* Cafés,
* Bars,
* Kneipen,
* Mensen,
* Hotels und andere Übernachtungsangebote wie Airbnb, Jugendherbergen oder Ferienwohnungen,
* Campingplätze,
* Fitnessstudios,
* Freizeitparks,
* Kanuverleih,
* Spielbanken/Spielhallen
wieder öffnen.

Zu den wichtigsten Hygieneregeln gehört, dass immer ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss. Ausnahme: Wenn Menschen, die in einem Hausstand leben, mit anderen aus maximal einem weiteren Hausstand unterwegs sind, gilt die Abstandsregel nicht. In Übernachtungsbetrieben und gastronomischen Betrieben ist das Personal im Gastraum sowie in der Küche verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Zudem darf nur eine begrenzte Zahl an Gästen im Innen- und Außenbereich einer Gaststätte oder eines Cafés sitzen, es müssen fünf Quadratmeter pro Gast eingeplant werden. Darüber hinaus müssen die Betriebe auf die Abstands- und Hygieneregeln hinweisen. Für Fitnessstudios und Übernachtungsbetriebe gelten ein paar zusätzliche Regeln: So dürfen Dusch- und Waschräume und Saunen sowie Schwimmbäder nicht öffnen. Außerdem müssen in Fitnessstudios ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden und es darf nur kontaktfreier Sport stattfinden.

„Von heute an ist es also wieder erlaubt, sich mit Freunden oder einer Familie, die zusammenlebt, in einem Restaurant oder einer Bar zu treffen. Sie können dabei ganz normal an einem Tisch sitzen - aber
natürlich Abstand zu den anderen Gästen halten sowie ihren Namen, Adresse und Telefonnummer hinterlassen", sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. „Viele Gewerbetreibende, die im März ihr Geschäft schließen mussten, können ab heute wieder aktiv sein und damit wieder Einnahmen erzielen. Mir ist sehr bewusst, dass die Beschränkung der Anzahl der Gäste bezogen auf die Fläche viele Gastronomen weiterhin stark einschränkt. Gleichzeitig weise ich darauf hin, dass in Hessen seit heute zum Teil deutlich mehr Öffnungen möglich sind als anderswo.
Touristische Übernachtungen sind in den meisten anderen Ländern noch nicht erlaubt. Wir haben in Hessen auch keine Unterscheidung zwischen Innen- und Außengastronomie, auch Bars und Kneipen dürfen bei Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen. Es wird keine Sperrstunde vorgeschrieben, die Wirtinnen und Wirte entscheiden selber, wann sie ihre Gaststätte oder ihre Kneipe abends wieder schließen. Diskotheken und Tanzlokale bleiben allerdings geschlossen. Wir sind uns sicher, dass sich die Unternehmerinnen und Unternehmer ihrer Verantwortung gegenüber den Gästen und Kunden bewusst sind. Nun ist es an den Bürgerinnen und Bürgern, mit den Öffnungen verantwortungsbewusst umzugehen. Wir werden genau beobachten, wie sich die Situation in den nächsten Tagen entwickelt und dann die Regelung - wie alle Maßnahmen, die in den vergangenen Wochen beschlossen wurden - auf den Prüfstand stellen."

Tanzstunden können in kleinen Gruppen und unter Einhaltung der Abstandsregeln wahrgenommen werden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im gleichen Hausstand leben oder, wenn sie nicht zusammenleben, Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partner oder Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten sind, dürfen auch miteinander tanzen, ohne den Mindestabstand. Übernachtungsbetriebe dürfen wieder Touristen
beherbergen, ob im Hotel, in der Jugendherberge oder einer Ferienwohnung. Auch hier gilt, dass diejenigen, die in einem Hausstand leben, mit Freunden oder einer Familie, die zusammen in einem weiteren Hausstand lebt, ein Zimmer oder eine Ferienwohnung gemeinsam mieten dürfen.

„Der Restaurantbesuch und das Trainieren im Fitnessstudio werden anders sein als noch im Februar oder März dieses Jahres. Jede und jeder trägt Verantwortung, dass das Virus sich nicht wieder stärker ausbreitet. Das ist nicht einfach, aber notwendig. Und die Lockerungen sind trotz der Hygiene- und Abstandsregeln auch ein Schritt zurück in einen Alltag, wie wir ihn alle gewohnt waren", sagte der Wirtschaftsminister.

Eilantrag zurückgenommen
Neben den Schüler/innen an den weiterführenden Schulen dürfen am Montag, wie von der Landesregierung geplant, auch die Viertklässler/innen in ihre Klassenräume zurückkehren. Eine Schülerin, die zum zweiten Mal vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof dagegen geklagt hatte, hat ihre Klage am Freitag zurückgezogen.
Pressemeldung dazu im Anhang.

 

Aktuelle Informationen vom 15.05.2020 (vormittags):

Der Landkreis DaDi ein Plakat für die Gastrobetriebe entworfen, das gerne verwendet werden darf.

Es gibt eine geänderte Lesefassung der Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung, CoKoBeV) vom 7. Mai, die heute modifiziert wurde. Die wesentlichen Anpassungen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) sind:

  • Keine Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen des eigenen Hausstandes (nicht neu) und eines weiteren Hausstandes (neu) im öffentliche Raum
  • In einigen Ziffern wurde klarstellend aufgenommen, dass auch Mitglieder eines weiteren Hausstandes dabei sein können (beispielsweise bei dem Betrieb von Spielbanken und Spielhallen, § 2 Abs. 4 Ziffer 2).
  • Der Gaststättenbesuch ist erweitert worden um Personen eines weiteren Hausstandes (§ 4 Abs. 2 Ziffer 2).
  • Gastronomiebetriebe müssen Name und Adresse der Gäste im Innen- und Außenbereich aufnehmen und diese vier Wochen aufbewahren
  • An einigen Stellen sind die Anforderungen an die Besucherlisten sowie die ausgeschlossenen Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung ausformuliert worden
  • In der Kirche und bei Trauerfeiern ist der Mindestabstand von 1,5 Metern zu einem weiteren Hausstand einzuhalten
  • „Mehrgenerationenhäuser, soweit diese nicht dem Wohnen dienen“ sind nach § 2 Abs. 1 Ziffer 4 nicht mehr für den Publikumsverkehr verboten
  • Nach § 2 Abs. 6 ist ab dem 15. Mai der Betrieb von Freizeitparks unter den näher definierten Voraussetzungen zulässig.

Kinderbetreuung

Am heutigen Donnerstag wurden an den Schulen des Landkreises 682 Schülerinnen und Schüler in 169 Gruppen betreut, und zwar 580 Schülerinnen und Schüler in 133 Gruppen an 52 Grundschulen, 49 Schülerinnen und Schüler in 14 Gruppen an zehn weiterführenden Schulen, 35 Kinder in elf Gruppen an sechs öffentlichen Förderschulen und 18 Kinder in elf Gruppen an zwei privaten Förderschulen.

Pressemeldung des HMSI zur Wiedereröffnung der Kindergärten und Betreuungseinrichtungen

Kinderbetreuung: Hessen startet am 2. Juni mit eingeschränkter Regelbetreuung – und ermöglicht bereits jetzt familiäre Betreuungsgemeinschaften

Die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung werden ab dem 2. Juni wieder eine eingeschränkte Regelbetreuung aufnehmen. Dies betrifft Krippen, Kindertagesstätten, Kindertagespflege und Horte. „Ziel ist, dass jedes Kind noch vor den Sommerferien seine Kita oder Tagespflegeperson besuchen kann“, erklärt Kai Klose, Sozial- und Integrationsminister. „Um die eingeschränkte Regelbetreuung umzusetzen, wird in jedem Fall rechtzeitig eine entsprechende Verordnung auf den Weg gebracht. Dazu finden bereits Gespräche mit den Trägern der Kinderbetreuung statt, um sich über die Bedingungen des eingeschränkten Regelbetriebs zu verständigen.“

Auch diese nächste Phase der Betreuung findet unter den Bedingungen des Infektionsschutzgesetzes statt. Hygiene- und Schutzmaßnahmen müssen berücksichtigt werden, weshalb der Regelbetrieb eingeschränkt ist und nicht alle Kinder im vor Corona gewohnten Umfang betreut werden können. „Unser gemeinsames Ziel in den Gesprächen mit den Trägern der Kinderbetreuung ist, Kinder und Familien so gut wie möglich zu unterstützen.“

„Diese Pandemie ist gerade für Familien eine sehr belastende Zeit. Wir wissen das, daher gilt ihnen unser besonderes Augenmerk“, erklärt Klose. „So wurde bereits zum 20. April allen berufstätigen Alleinerziehenden ermöglicht, ihr Kind betreuen zu lassen. Seit dem 4. Mai 2020 sind die Spielplätze in Hessen wieder geöffnet. Seit dem 9. Mai 2020 sind familiäre Betreuungsgemeinschaften von bis zu drei Familien möglich, die sich gegenseitig bei der Betreuung ihrer Kinder unterstützen können.“

Um die Ausbreitung des hochansteckenden Virus SARS-CoV-2 einzudämmen und Risikogruppen zu schützen war es notwendig, für die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung befristet ein Betretungsverbot auszusprechen und nur eine Notbetreuung zuzulassen. Da sich die ersten Erfolge auch dieser Maßnahmen zeigen, sind nun Lockerungen möglich. Dabei muss stets das Infektionsgeschehen beachtet werden. Es ist möglich, dass Lockerungen deshalb wieder rückgängig gemacht werden müssen.

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

14.05.2020

Bestätigte Fälle (+ 5 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

382

16

15

5

318

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

2

48

102

48

17

0

217

weiblich

0

3

34

85

29

14

0

165

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden 7 Menschen behandelt, in Jugenheim sind 8 auf Intensiv.

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 9169 Fälle (+82) verstorben sind 423 (+4). Stand: 14. Mai, 14 Uhr.

Quelle

Deutschland            

In Deutschland gibt es 172.239  (+933) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7723 (+89) verstorben. Stand: 14. Mai, 14 Uhr.

Quelle

 

 

Aktuelle Informationen vom 14.05.2020:

Kann das neuartige Coronavirus über Lebensmittel und Gegenstände übertragen werden?

Nach dem Ausbruch der Atemwegserkrankung COVID-19 durch eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) und der daraus resultierenden Epidemie in verschiedenen Regionen Chinas breitet sich das Virus derzeit weltweit aus. Verunsicherte Verbraucherinnen und Verbraucher haben beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) angefragt, ob das Virus auch über Lebensmittel, importierte Produkte wie Kinderspielzeug, Mobiltelefone, Gegenstände wie Türklinken, Werkzeuge etc. sowie Geschirr und Besteck auf den Menschen übertragen werden kann. Vor diesem Hintergrund hat das BfR die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema zusammengefasst:
www.bfr.bund.de/de/kann_das_neuartige_coronavirus_ueber_lebensmittel_und_gegenstaende_uebertragen_werden_-244062.html

 

Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern sind zulässig, wenn…

Dazu steht in der Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung – CoKoBev)) vom 7. Mai in § 1 Abs. 2 Ziffer 4b „…die Teilnehmerzahl 100 nicht übersteigt oder die zuständige Behörde ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl bei Gewährleistung der kontinuierlichen Überwachung der Einhaltung der Voraussetzungen gestattet.“

Die zuständige Behörde ist die Kommune, in der die Veranstaltung mit mehr als 100 Teilnehmern stattfinden soll. Das Gesundheitsamt erteilt nach Infektionsschutzgesetz Erlaubnisse oder Verbote für Veranstaltungen, das ist auch außerhalb von Corona so. Sollten in der aktuellen Lage Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern durchgeführt werden, prüfen die Kommune und das Gesundheitsamt, ob die Abstands- und Hygieneregeln sowie die weiteren Vorschriften, die sich aus CoKoBev und dem Infektionsschutzgesetz ergeben, bei Veranstaltungen eingehalten werden können.

 

Buffet erlaubt?  

In der CoKoBev findet sich nichts dazu, dass Restaurants oder Gaststätten (zum Beispiel Gaststätten, die zu einem Bürgerhaus oder Ähnlichem gehören), Speisen nicht in Form eines Buffets anbieten dürfen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. (Dehoga) empfiehlt allerdings auf Buffets zu verzichten, da hier die Einhaltung der Abstandsregel nur schwer umsetzbar ist und da mitunter die ein oder andere Speise mit den Fingern vom Buffet genommen wird: https://www.fnp.de/frankfurt/corona-lockerungen-hessen-restaurant-kino-museum-oeffnung-regeln-frankfurt-zr-13758366.html
Hier sind die Leitlineien und Handlungsempfehlungen des Hotel- und Gastronomieverband DEHOGA Hessen zur Wiedereröffnung nachzulesen: www.dehoga-hessen.de/branchenthemen/corona-krise-wiedereroeffnung-des-gastgewerbes

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

13.05.2020

Bestätigte Fälle (+ 6 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

377

16

10

3

313

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

2

48

99

48

17

0

214

weiblich

0

3

33

85

28

14

0

163

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden acht Menschen behandelt, in Jugenheim sind neun auf Intensiv.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 9087 Fälle (+56) verstorben sind 419 (+4). Stand: 13. Mai, 14 Uhr.

Quelle

 

Deutschland            

In Deutschland gibt es 171.306  (+798) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7634 (+101) verstorben. Stand: 13. Mai, 14 Uhr.

Quelle

 

 

Aktuelle Informationen vom 13.05.2020:

Plexiglas-Visiere sind keine Mund-Nasen-Bedeckung

Zum Einkaufen, beim Tanken oder beim Arzt braucht es eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske). Das Land Hessen hat am Freitag, 8. Mai, klargestellt, dass Gesichtsvisiere aus Plexiglas nicht genügen, um der Maskenpflicht gerecht zu werden: Plexiglas-Masken sind kein Ersatz für Alltagsmasken! Gemäß der Verordnung des Landes sind Gesichtsvisiere keine Mund-Nasen-Bedeckung. Das Tragen einer Plexiglas-Maske wird rein rechtlich als Nicht-Tragen einer Maske angesehen und kann beispielsweise bei der Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs mit einer Geldbuße geahndet werden. Ebenso verhält es sich, wenn man mit einer solchen „Maske“ in einen Supermarkt möchte. Auch Friseure dürfen demnach bei der Arbeit kein Gesichtsvisier tragen, es sei denn sie tragen darunter eine Nasen-Mund-Maske. Gleiches gilt für alle, die bei der Arbeit eine Maske tragen müssen (Kosmetikerinnen, Nageldesignerinnen usw.).

 

Eilverfahren vor dem Verwaltungsgerichtshof gegen Wiederaufnahme des Schulbetriebes der 4. Klassen anhängig

Im 8. Senat des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs ist erneut ein sog. Normenkontroll-Eilverfahren gegen die derzeit gültige Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus anhängig: Die Antragstellerin ist eine Grundschülerin aus Frankfurt am Main.
Mit ihrem Eilantrag möchte sie erreichen, dass die ab dem 18. Mai 2020 startende Schulpflicht von Schülerinnen und Schülern der 4. Jahrgangsstufe der Grundschulen in Hessen vorläufig außer Vollzug gesetzt wird. Zur Begründung ihres Antrags beruft sie sich auf Belange des Infektions- und des Gesundheitsschutzes, die in Zeiten der Corona-Pandemie nicht hinreichend gewährleistet seien. Antragsgegner ist das Land Hessen, vertreten durch die Staatskanzlei.
Über den Ausgang des Verfahrens wird unverzüglich nach Zustellung der Entscheidung an die Beteiligten eine weitere Presse-Information erfolgen. Derzeit kann ein näherer Termin insoweit nicht genannt werden.

 

Proben und Aufführungen von Chören und Orchestern möglich

Chöre und Orchester dürfen unter Beachtung der Vorschriften (siehe Regelung dazu in der Zehnten Verordnung zur Bekämpfung des Coron-Virus) zu Proben und Aufführungen zusammenkommen. Zwar ist der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine, mit einer weiteren Person oder gemeinsam mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Für diverse Lebensbereiche gelten diese Beschränkungen jedoch nicht bzw. mit abweichenden Vorgaben zu der Anzahl der Teilnehmer.
Großzügigere Handhabungen sind nur in Bereichen möglich, in denen Verantwortliche weitergehende Schutzmaßnahmen ergreifen sowie die Einhaltung sicherstellen und überwachen müssen. Dies ist beispielsweise bei Zusammenkünften und Veranstaltungen im Bereich der Kulturangebote (sowohl Veranstaltungen als auch Einrichtungen), aber auch bei der Vereinsarbeit der Fall. Das gemeinsame Proben kann in den Bereich der Kultur sowie unter den Oberbegriff der Vereinsarbeit eingeordnet werden, für die einige Lockerungen nach den Anwendungshinweisen gelten.
Konkret wird es auf die hygienischen Bedingungen im Einzelfall sowie den Umgang mit der aktuell gestärkten Eigenverantwortlichkeit der lokalen Akteure ankommen. Aktivitäten wie Sprechen und Singen spielen beim Infektionsgeschehen eine besondere Rolle. Lautes Sprechen und Singen sollte aufgrund der verstärkten Tröpfchenbildung, die auch über größere Distanzen verbreitet werden können, vermieden werden. Den Beteiligten sollte also bewusst sein, dass das potentielle Verbreitungsrisiko gerade in diesem Kontext besonders hoch sein kann.

Kurz gefasst: Das Singen im Chor ist trotz höherem Infektionsrisiko durch lautes Sprechen und Singen erlaubt, wenn auch mit dem gebotenen Abstand und der Einhaltung der Hygieneregeln. Die Raumgröße regelt die Anzahl der Teilnehmer in einem Raum. Ist da Raum groß, können mehr Menschen gemeinsam proben, als in kleinen Räumen.

 

Schwimmbäder: Training von Rettungsschwimmern erlaubt, Schwimmkurse hingegen nicht

Die Nutzung von Schwimmbädern etc. ist nur für den Publikumsverkehr verboten. Das HMSI hat hierzu heute klargestellt: „Sollten Beschäftigte des jeweiligen Schwimmbadbetreibers entsprechend fortgebildet werden, dürfte es sich nicht um Publikumsverkehr handeln. Bei Personen, die nicht hierunter fallen, dürfte es sich jedoch um Publikum im Sinne der Verordnung handeln, so dass diese Personen nicht an den Lehrgängen teilnehmen könnten.“

 

Besuchsregelung in Pflegeeinrichtungen - unterschiedliche Angehörige dürfen besuchen

Zu den Besuchsregelungen in Pflegeeinrichtungen nach der 2. Verordnung, § 1 Abs. 3 a, hat das HMSI klargestellt: Bei der Auslegung der Besuchsregelung wird von „einem“ Angehörigen gesprochen. Dies ist dahingehend zu verstehen, dass lediglich eine Person pro Woche den Untergebrachten besuchen kann, dies im wöchentlichen Wechsel aber auch unterschiedliche Angehörige sein können.

 

Klarstellung: Zahntechniker können in der Notbetreuung berücksichtigt werden

Dentalprodukte zählen zu den Medizinprodukten und die Zahntechniker fallen damit nach § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 13 2. Corona-VO i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 2 BSI-KritisV zu dem Personenkreis, der grundsätzlich einen Zugang zur Notbetreuung hat. Bei der Zugangsberechtigung ist allerdings ein gesonderter Nachweis des Arbeitgebers notwendig, aus dem hervorgeht, dass die Anwesenheit des Erziehungsberechtigten am Arbeitsplatz zwingend erforderlich ist.

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

12.05.2020

Bestätigte Fälle (+ 0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

371

16

6

2

310

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

2

47

98

48

17

0

212

weiblich

0

2

32

82

28

14

1

159

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden vier Menschen behandelt, in Jugenheim sind es zehn auf Intensiv.

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 9031 Fälle (+18) verstorben sind 415 (+3). Stand: 12. Mai, 14 Uhr.

Quelle

Deutschland            

In Deutschland gibt es 170.508  (+933) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7533 (+116) verstorben. Stand: 12. Mai, 14 Uhr.

Quelle

 

 

Aktuelle Informationen vom 12.05.2020:

Erneuerte Auslegungshinweise zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung

Die Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) wurden redaktionell überarbeitet (es wurden Zwischenüberschriften eingefügt) sowie die Passage zu den Versammlungen konkretisiert.
Die Neuerungen sind online unter wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/was-ist-wieder-erlaubt-was-nicht abrufbar.

Ergänzende Klarstellungen zur Öffnung von Gaststätten zu „Gästelisten" und „erlaubten Gästen"

Das hessische Wirtschaftsministerium stellt klar:
I. Zu den Regelungen für die Gastronomie - § 4 Abs. 2 CoKoBeV sowie Ziffer 4 der Auslegungshinweise:
1. Diskrepanz zwischen § 4 Abs. 2 Nr. 3 CoKoBeV sowie Ziffer 4 der Auslegungshinweise (S. 12):
Ab dem 15.05.2020 dürfen Gaststätten gemäß § 4 Abs. 2 CoKoBeV auch Speisen und Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle anbieten, sofern u.a. bei der Bewirtung in geschlossenen Räumen Name, Anschrift und Telefonnummer der Gäste zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von dem Betriebsinhaber erfasst werden (§ 4 Abs. 2 Nr. 3 CoKoBeV). Den entsprechend der Verordnung aktualisierten Auslegungshinweisen zum 9.5.20 ist jedoch über die Formulierung in der Verordnung hinaus zu entnehmen, dass die Datenerfassung sowohl bei der Bewirtung in geschlossenen Räumen als auch im Außenbereich zu erfolgen habe. Diese Diskrepanz zwischen dem Text der Verordnung sowie dem Text der Auslegungshinweise ist nicht gewollt. In Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration teilen wir mit, dass die Unterscheidung zwischen Innen- und Außenbereich nur bei § 4 Abs. 2 Nr. 3 CoKoBeV erfolgt. Demnach sind die Angaben der Gäste nur bei Bewirtung im Innenbereich ("geschlossene Räume") zu erfassen.
2. Zusammenkünfte in der Gastronomie - § 4 Abs. 2 Nr. 2 CoKoBeV sowie Ziffer 4 der Auslegungshinweise (S. 12):
Hinsichtlich des Besuchs von gastronomischen Einrichtungen gilt § 1 Abs. 1 Satz 1 der CoKoBeV, d.h. Aufenthalte in der Gastronomie sind alleine, mit einer weiteren Person oder gemeinsam mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet.

 

Tanzschulen dürfen wieder öffnen - Personen aus einem Haushalt dürfen auch mit Körperkontakt tanzen

Nach Rücksprache mit dem HMSI gilt für Tanzschulen § 2 Abs. 2 CoKoBeV. Diese können ihren Sportbetrieb wiederaufnehmen, wenn sie die Vorgaben in § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe a bis f sowie § 2 Abs. 2 Satz 2 und 3 umsetzen. Danach darf das Tanzen in der Tanzschule nur kontaktfrei erfolgen. Beim Unterricht muss die Gruppengröße so reduziert werden, dass jederzeit der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen außerhalb verschiedener Hausstände (oder fester Partner) gewährleistet ist, wobei also zwischen Paaren eines Hausstandes und anderen Personen zu unterscheiden ist. Das Abstandsgebot gilt also zwischen Personen, die nicht in einem Hausstand wohnen. Im Umkehrschluss dürfen Personen, die in einem Hausstand leben, zusammen in der Tanzschule mit Kontakt tanzen. Tanzschulen sind bei den Hygieneregeln wie andere Sportbetriebe zu behandeln in Bezug auf die Sportgeräte, Gemeinschaftsräumlichkeiten, Dusch- und Waschräume, Umkleidekabinen. 

 

Kinderbetreuung
 
Heute wurden an den Schulen des Landkreises 621 Kinder in 163 Gruppen betreut:
526 Schülerinnen und Schüler in 128 Gruppen an 52 Grundschulen, 46 Schülerinnen und Schüler in 13 Gruppen an zehn weiterführenden Schulen, 32 Kinder in zehn Gruppen an sechs öffentlichen Förderschulen und 17 Kinder in elf Gruppen an zwei privaten Förderschulen.

In der Notbetreuung in der KiTa "Wiesenpfadflöhe" in Niedernhausen sind derzeit 8 Kinder im Ü3-Bereich und 1 Kind im U3-Bereich. In der Heuneburg-Grundschule sind aktuell 2 betreute Kinder.

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

 11.05.2020 

Bestätigte Fälle

(+ 0

zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

371

16

7

2

308

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

2

47

98

48

17

0

212

weiblich

0

2

32

82

28

14

1

159

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden 3 Menschen behandelt. In Jugenheim sind es 10 auf Intensiv.

 

Fallzahlen in Hessen
 
In Hessen gibt es insgesamt 9012 Fälle (+20), verstorben sind 412 (+1). Stand: 11. Mai, 14 Uhr.

Quelle

 

Fallzahlen in Deutschland
 
In Deutschland gibt es 169.575 (+357) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7417 (+22) verstorben. Stand: 11. Mai, 14 Uhr.

Quelle

 

 

Aktuelle Informationen vom 11.05.2020:

Insta-Talk mit dem Chef der Intensivmedizin

Am morgigen Montag (11. Mai)  wird der Insta-Talk zwischen Landrat Klaus Peter Schellhaas und Dr. med. Patrick Schmenger, dem Chefarzt der Intensivmedizin in den Kreiskliniken nachgeholt. Beginn der interaktiven Talkrunde ist um 18:00 Uhr bei @pitschellhaas auf Instagram.

Quelle: https://www.instagram.com/pitschellhaas/?hl=de

 

Ministerpräsident Bouffier: "Unser Plan für Hessen"

In einer umfangreichen Pressemitteilung stellt Ministerpräsident Bouffier die weiteren Planungen der Landesregierung in Bezug auf die Corona-Pandemie vor: www.hessen.de/presse/pressemitteilung/unser-plan-fuer-hessen

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

10.05.2020

Bestätigte Fälle

(+ 2 zum Vortag)

Todes-fälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

371

16

7

2

301 + X

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

2

47

98

48

17

0

212

weiblich

0

2

32

82

28

14

1

159

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden 4 Menschen behandelt (hierbei handelt es sich nicht um bestätigte, sondern um Verdachtsfälle). In Jugenheim sind es 10 auf Intensiv.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 8992 Fälle (+45), verstorben sind 411 (+1).

 

Deutschland            

In Deutschland gibt es 169.218 (+667) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7395 (+26) verstorben.

Aktuelle Informationen vom 09.05.2020:

Neue Auslegungshinweise veröffentlicht

Kurzfristig erreichten uns die "Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie" - kurz: zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung. Eine entsprechende Anlage erläutert die Tragepflicht von Mund-Nasen-Bedeckungen in Einrichtungen und dem öffentlichen Personenverkehr sowie die Ausnahmen von derselben. 

Quelle

 

Herabgesetzte Steuervorauszahlungen für Unternehmen

Eine Erstattung für die 2019 und 2020 geleisteten Vorauszahlungen können jene Unternehmen beantragen, die aufgrund der Corona-Krise einen Verlust erwarten. Dies geht aus einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums hervor, auf das die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar verweist.

Quelle

 

Auszugsweise Ergebnisse der Konferenz zwischen Vertretern der kommunalen Spitzenverbände und Ministerpräsident Volker Bouffier

Allgemein:

  • Die Kommunalwahl soll wie geplant am 14. März 2021 stattfinden.

Sicherheit und Ordnung:

  • Das Land wird die Maskenpflicht in Hessen aktuell nicht ausweiten. Auch nicht auf die öffentliche Verwaltung.
  • Das Regierungspräsidium Darmstadt wird die Zuständigkeit für Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz übernehmen. Wegen Software war ein Start Anfang März nicht möglich. Start wird aber bald möglich sein.

Gesundheit:

  • Landesbeschaffung Schutzausrüstung: Es wurden dem Land keine Bedarfe gemeldet, die akut gedeckt werden müssen; Kommunen sollen sich ansonsten melden. Das Land wird gebeten, nochmals über eine Kostentragung zu sprechen.

Kindertagesstätten:

  • Der Sozialminister sagt zu, im Bereich Kita viel Flexibilität bei den Standards (z.B. Fachkraftschlüssel) im Zuge der Lockerungen zu gewähren. Hygienestandards bestimmen den Betrieb.
  • Aktuell gibt es keine Absicht des Landes, (ausgefallene) Elternbeiträge zu übernehmen.

Öffnung von Einrichtungen:

  • Das Land bittet die Ordnungsbehörden, stichprobenhaft auch in Gaststätten die Einhaltung der Hygieneregeln zu kontrollieren.

Regelung 50 Infizierte je 100.000 EW für restriktive Maßnahmen:

  • Die Regelung 50 soll für Hessen gelten; Hessen wird nicht von der Bundeslinie abweichen. Wenn erforderlich, kann aber jedes Gesundheitsamt auch schon bei niedrigeren Zahlen handeln.
  • Wenn die Zahl vor allem in bestimmten Einrichtungen aufkommt (z.B. Pflegeheime), dann reichen auch darauf bezogene Maßnahmen aus. Es muss nicht alles im Landkreis wieder geschlossen werden.
  • Das Land gibt Empfehlungen heraus, was geschehen soll, wenn die Schwelle von 50 überschritten wird.

Kommunalfinanzen:

  • Kurzfristiger Nachtragshaushalt des Landes ist geplant. Dort wird noch nicht das Thema Kommunalfinanzen gelöst.

Quelle: HLT

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

09.05.2020

Bestätigte Fälle (+ 2 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage insgesamt

Fälle pro 100.000 Einwohner letzte 7 Tage*

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

369

16

5

2

 

301 + X

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

2

47

97

48

17

0

211

weiblich

0

2

31

82

28

14

1

158

*Die anderen meldenden Behörden runden den Inzidenzwert auf ganze Personen auf. Um keine Verwirrungen zu schaffen, machen wir das ab heute auch. Rechnerisch liegt der Wert wieder bei 1,68.

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden 8 Menschen behandelt, in Jugenheim sind es 10 auf Intensiv.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 8947 Fälle (+70), verstorben sind 410 (+5). Stand: 9. Mai, 14 Uhr.

Quelle

 

Deutschland            

In Deutschland gibt es 168.551 (+1251) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 7369 (+103) verstorben. Stand: 9. Mai, 14 Uhr.

Quelle

 

Aktuelle Informationen vom 07.05.2020:

Bund gibt Verantwortung für weitere Lockerungen an Länder ab

Die Bundesländer übernehmen die Verantwortung für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen, müssen aber auch auf mögliche negative Folgen sofort reagieren. Bund und Länder verständigten sich darauf, dass die Länder sicherstellen, dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sofort wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werden muss. Gerade bei weitreichenden Öffnungen steige wieder die Gefahr einer dynamischen Entwicklung, die schon zu Beginn der Pandemie häufig von lokalen Ereignissen ausging und dann weiterverbreitet wurde, hieß es. Deshalb müsse ab einer gewissen Relevanz auf eine regionale Dynamik mit hohen Neuinfektionszahlen und einem schnellen Anstieg der Infektionsrate sofort vor Ort mit Beschränkungen reagiert werden. Bei einem klar eingrenzbaren Infektionsgeschehen, etwa in einer Einrichtung, könne ein Beschränkungskonzept auch nur die Einrichtung umfassen. Bei einem weiter verteilten regionalen Ausbruch und unklaren Infektionsketten müssten aber auch inzwischen aufgehobene allgemeine Beschränkungen regional wieder eingeführt werden. Darüber hinaus könnten auch Mobilitätsbeschränkungen in besonders betroffenen Gebiete hinein und aus ihnen heraus geboten sein - spätestens dann, wenn die Zahl weiter steige und es keine Gewissheit gebe, dass Infektionsketten umfassend unterbrochen werden konnten.

 

Bund und Länder lockern die Kontaktbeschränkungen leicht

Die weitreichenden Beschränkungen für das Alltagsleben waren am 22. März von Bund und Ländern beschlossen worden. Konkret gilt seitdem als bundesweite Leitlinie, dass man sich in der Öffentlichkeit nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes aufhalten soll. Diese Vorgabe war zuletzt Ende April verlängert worden.

Künftig sollen sich Angehörige aus zwei Haushalten treffen dürfen. Darauf haben sich Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder geeinigt. Bund und Länder haben die Kontaktbeschränkungen für die Bürger im öffentlichen Raum zur Eindämmung des Corona-Virus grundsätzlich bis 5. Juni verlängert. 

 

Bundesliga darf im Mai wieder spielen

Die Fußball-Bundesliga darf ihren Spielbetrieb noch in diesem Monat ohne Zuschauer wieder aufnehmen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat für den morgigen Donnerstag bereits eine Mitgliederversammlung angesetzt, um das weitere Vorgehen der Klubs abzuklären. Die Wiederaufnahme ist allerdings vonseiten der Politik an diverse Bedingungen geknüpft. So müssen unter anderem alle Teams eine verpflichtende Quarantäne, etwa in Form eines Trainingslagers, absolvieren, ehe sie den Spielbetrieb beginnen dürfen. Bundesliga und zweite Liga könnten damit zum 15. oder 22. Mai wieder spielen und sollen, nach Möglichkeit, bis Ende Juni beendet werden. Neun Spieltage sind noch zu absolvieren.

 

Maskenpflicht bestätigt

Dieser Beschluss ist unanfechtbar: Hessens oberstes Verwaltungsgericht in Kassel hat die Maskenpflicht in der Corona-Pandemie bestätigt. Es wies heute Vormittag den Eilantrag eines Klägers ab, der laut Gericht keinen Mund-Nasen-Schutz in Geschäften, Post- oder Bankfilialen tragen wollte. Die Begründung: Zwar seien Selbstisolierung, Händehygiene, Husten- und Niesregeln sowie das Abstandhalten nach wie vor die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sei jedoch ein weiterer Baustein zur Bekämpfung der Pandemie.

Soforthilfe in Hessen schon an 89.000 Unternehmen ausgezahlt

Bereits 89.000 Unternehmen haben in Hessen aufgrund der Corona-Krise Soforthilfe erhalten. Dabei wurden insgesamt 815 Millionen Euro ausgezahlt. Damit sind aber längst noch nicht alle Anträge bearbeitet, wie das Wirtschaftsministerium erklärte. 82,5 Prozent hätten schon Hilfe erhalten, beim Rest müssten meistens noch Rückfragen geklärt werden.

 

Corona-Lockerungen in Hessen: Das Wichtigste!

  • Die Kontaktbeschränkungen sollen bis zum 5. Juni verlängert, aber gelockert werden: Statt eines Haushalts dürfen sich nun zwei Haushalte oder zwei Familien in der Öffentlichkeit treffen.
  • Ab dem 18. Mai sollen die Sekundarstufen I und die Viertklässler wieder eingeschränkt in die Schule gehen, ab dem 2. Juni auch die anderen Jahrgangsstufen. Ebenfalls ab dem 2. Juni sollen die Kitas stufenweise wieder öffnen.
  • Für Geschäfte sollen keine Quadratmeter-Beschränkungen mehr gelten. Das bedeutet, dass auch größere Geschäfte ihre gesamte Fläche wieder öffnen dürfen. Pro 20 Quadratmetern Verkaufsfläche soll weiterhin nur eine Person zugelassen werden.
  • Restaurants und Hotels sollen noch im Mai wieder öffnen dürfen. Das soll auch für Campingplätze gelten.
  • Das Corona-Kabinett wird sich morgen auch mit der Wiederöffnung von Kultureinrichtungen befassen. Veranstaltungen in Hessen mit bis zu 100 Teilnehmern sollen unter Auflagen wieder zugelassen werden. Diese Zahl solle die Richtschnur sein, sagte Bouffier.
  • Der Freizeitsport im Außenbereich wird wieder geöffnet. Profisport soll ab Mitte Mai ebenfalls wieder möglich sein. In der Fußball-Bundesliga sowie weiteren Profi-Sportarten dürfen ab Mitte Mai Geisterspiele stattfinden.
  • Zu den Schwimmbädern gebe es noch keine endgültige Entscheidung.
  • Die Fitnessstudios könnten nach Angaben von Bouffier womöglich noch im Mai unter strengen Hygienevorschriften wieder öffnen.
  • Sollten sich in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt an sieben nachfolgenden Tagen jeweils 50 Personen je 100.000 Einwohner neu mit dem Coronavirus infizieren, werden die Beschränkungen dort wieder verschärft. "Dort, wo sich das Virus wieder vermehrt ausbreitet, muss man sofort reagieren", sagte Bouffier.
  • Die bisherigen Hygiene- und Abstandsvorschriften gelten weiter. In Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr muss weiterhin ein Mund-Nase-Schutz getragen werden.

Diese Regelungen gelten nicht ab sofort. Am Donnerstag wird das Corona-Kabinett tagen und Beschlüsse zu diesen Lockerungen fassen. Dann werden vermutlich auch Termine bekanntgegeben.

 

Sport wieder erlaubt: Unter freiem Himmel und mit Abstand

Der Sport- und Trainingsbetrieb im Breitensport soll im Freien und unter Corona-bedingten Regeln wieder aufgenommen werden dürfen. Erlaubt werden demnach zunächst nur sportliche Aktivitäten unter freiem Himmel und unter Bedingungen, auf die sich die Sportminister der Länder bereits Anfang letzter Woche geeinigt hatten. Dort werden als Bedingungen für die Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sportbetriebs unter anderem genannt, dass eine ausreichende Distanz von 1,5 bis 2 Metern gewährleistet sein muss und der Sport kontaktfrei ausgeübt wird. Zudem müssten Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten konsequent eingehalten werden. Darüber hinaus haben die Spitzenverbände des Deutschen Sportbundes Konzepte mit Übergangsregeln für ihre Sportarten entwickelt, die dem noch besseren Schutz vor Coronavirus-Infizierungen dienen sollen. So dürfen im Golf und Tennis nur eigene Bälle benutzt werden oder Kanuten und Ruderer zunächst nur im Einer trainieren. Für Mannschaftssportarten beginnt es mit Individualtraining, bevor Übungen in Kleinstgruppen erlaubt sein werden.

 

Schulbetrieb soll ab dem 18. Mai an weiteren Schulformen wiederaufgenommen werden

Das Warten hat für einen Großteil der hessischen Schülerinnen und Schüler ein Ende: Ab dem 18. Mai soll es in eingeschränktem Umfang wieder Präsenzunterricht geben, und zwar in den 4. Jahrgangsstufen an Grundschulen, in der Sekundarstufe I (also den weiterführenden Schulen), der Einführungsphase der Sekundarstufe II, in Intensivklassen an weiterführenden und beruflichen Schulen sowie für Berufsschülerinnen und Berufsschüler, die eine duale Ausbildung absolvieren. 

Zum 2. Juni sollen die Jahrgangsstufen 1-3 sowie Vorklassen, Vorlaufkurse und Intensivklassen an den Grundschulen den Schulbetrieb in eingeschränktem Umfang ebenso wiederaufnehmen dürfen wie die restlichen vollschulischen Formen der beruflichen Schulen. Die Wiederaufnahme des Schulbetriebs der Förderschulen orientiert sich an den Terminen der Grundschulen und der Sekun­dar­stufen.

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

06.05.2020

 

 

Bestätigte Fälle (+ 2 zum Vortag)

Todes-fälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

367

16

9

290

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

1

47

97

48

17

0

210

weiblich

0

2

31

81

28

14

1

157

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 8678 Fälle (+93), verstorben sind 388 (+4).

Deutschland

In Deutschland gibt es 164.807  (+947) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 6996 (+165) verstorben.

 

Aktuelle Informationen vom 06.05.2020:

Regierungserklärung von Staatsminister Klose

Gesundheitsminister Klose hat seine Regierungserklärung „Gemeinsam gegen das Virus – zusammenhalten, solidarisch sein, einander schützen“ im Landtag gehalten. Darin berichtet er über die aktuelle Situation in Hessen, die ergriffenen Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus und gibt einen Ausblick über die geplanten Lockerungsmaßnahmen, soweit dies jetzt möglich ist.
Lesen Sie hier die Regierungserklärung: soziales.hessen.de/presse/pressemitteilung/gemeinsam-gegen-das-virus-0

 

Hessen hilft den KommunenWeil den Kommunen in der Corona-Krise die Einnahmen wegbrechen, hilft das Land mit einer Finanzspritze aus

In der Corona-Krise greift Hessen mit einer Vorauszahlung von 650 Millionen Euro aus dem Kommunalen Finanzausgleich (KFA) seinen Städten, Kreisen und Gemeinden finanziell unter die Arme. Das kündigte Finanzminister Michael Boddenberg an. Den Kommunen brechen derzeit Einnahmen weg. Daher überweise das Land die Mittel aus dem KFA für Juni und Juli dieses Jahr bereits zusammen mit der Mai-Zahlung. Dadurch kämen rund 650 Millionen Euro deutlich früher als geplant in den Rathäusern an. Insgesamt erhielten die Kommunen somit im Mai fast eine Milliarde Euro aus dem KFA.

Das Land wolle sicherstellen, dass die Kommunen ihren laufenden finanziellen Verpflichtungen nachkommen können, erklärte Boddenberg. Der KFA umfasse in diesem Jahr insgesamt 5,998 Milliarden Euro und bleibe von der Krise unberührt. Boddenberg kündigte mögliche weitere Hilfen für die Kommunen an, sollten beispielsweise die Gewerbesteuereinnahmen wie befürchtet einbrechen. Mit der Schätzung wird am 17./18. Mai gerechnet.

Forderungen von kommunaler Seite nach einem neuen Schutzschirm nannte Boddenberg zwar „nachvollziehbar". Darüber sollte aber erst dann diskutiert werden, wenn die Kassenlage und die voraussichtlichen Steuereinnahmen der Kommunen klarer seien. Unter dem hessischen Schutzschirm stünden derzeit noch 76 von ursprünglich 100 Kommunen. 24 Kommunen wurden bereits erfolgreich entlassen. Weitere 61 haben aber nach Angaben des Ministers die wichtigste Forderung erfüllt und dreimal hintereinander ausgeglichene Haushalte vorgelegt. Dies muss aber noch durch verschiedene Prüfungen und Beschlüsse belegt werden. Damit seien in Summe mehr als drei Viertel der Kommunen der Entlassung bereits nahe oder schon erfolgreich entlassen.

 

Hessens Schulen gehen den nächsten Schritt in Richtung Normalität

Schulbetrieb soll ab dem 18. Mai an weiteren Schulformen wiederaufgenommen werden

Das Warten hat für einen Großteil der hessischen Schülerinnen und Schüler ein Ende: Ab dem 18. Mai soll es in eingeschränktem Umfang wieder Präsenzunterricht geben, und zwar in den 4. Jahrgangsstufen an Grundschulen, in der Sekundarstufe I (also den weiterführenden Schulen), der Einführungsphase der Sekundarstufe II, in Intensivklassen an weiterführenden und beruflichen Schulen sowie für Berufsschülerinnen und Berufsschüler, die eine duale Ausbildung absolvieren. „Mit unserem Plan für einen zweiten, weitreichenden Schritt halten wir an dem bewährten Kurs einer stufenweisen Öffnung der Schulen fest und arbeiten uns sukzessive von den älteren zu den jüngeren Schülerinnen und Schülern vor“, erklärte Kultusminister Alexander Lorz.

Bei ihrer Entscheidung orientiere sich die Landesregierung an den zwischenzeitlich gefassten Beschlüssen der Kultusministerkonferenz, dem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs zum Unterricht für die 4. Klassen sowie den Erfahrungen aus den schriftlichen Abiturprüfungen, so der Minister. „Ich freue mich, heute ein weiteres Etappenziel auf dem langen Weg zurück zur schulischen Normalität ins Auge fassen zu können. Damit entlasten wir nicht nur die insgesamt 520.000 von dieser Maßnahme betroffenen Schülerinnen und Schüler, sondern auch zahlreiche Eltern, die ihre Kinder zum Teil seit Wochen zuhause betreuen und gleichzeitig ihrer eigenen Beschäftigung nachgehen müssen.“ Bereits bei der Bekanntgabe der teilweisen Schulöffnung für die Abschlussklassen hatte Lorz betont, wie wichtig es sei, die Hygienevorschriften der Gesundheitsbehörden und die notwenigen Abstandsregeln einzuhalten. „Diese Vorgaben gelten unverändert fort, gerade weil sich ab dem 18. Mai deutlich mehr Personen auf dem Schulgelände, im Eingangsbereich und auf den Gängen aufhalten werden, als es jetzt der Fall ist.“ Die Einhaltung werde vor allem bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern nicht immer leicht sein. „Ich bin mir aber sicher, dass unsere Schulen hierauf gut vorbereitet sein werden.“

Weiterer Schritt in den Schulen für den 2. Juni geplant

Zum 2. Juni sollen die Jahrgangsstufen 1-3 sowie Vorklassen, Vorlaufkurse und Intensivklassen an den Grundschulen den Schulbetrieb in eingeschränktem Umfang ebenso wiederaufnehmen dürfen wie die restlichen vollschulischen Formen der beruflichen Schulen. Die Wiederaufnahme des Schulbetriebs der Förderschulen orientiert sich an den Terminen der Grundschulen und der Sekun­dar­stufen.

Der Plan des Kultusministeriums stehe unter dem Vorbehalt der Beschlüsse der Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin. Nachdem auch das Kabinett in Wiesbaden zugestimmt habe, sollen die Schulen am Donnerstag offiziell über die weiteren Schritte informiert werden.

Bei denjenigen Schülerinnen und Schülern, die noch nicht wieder zurück in die Schule dürfen, bat der Minister um Verständnis für die Entscheidung. „Wir müssen die Infektionsgefahren weiter sorgfältig im Blick behalten. Zur Eindämmung der Pandemie ist es deshalb besonders an den Grundschulen zwingend erforderlich, die Schülerinnen und Schüler nicht auf einmal, sondern in zwei Schritten wieder in die Schule zu lassen.“ Damit gebe man den Schulleitungen zugleich die nötige Zeit, um Konzepte zur Organisation der Kleingruppen, zur Raumverteilung, zur Einsatzplanung der Lehrkräfte und zur Umsetzung des Hygieneplans zu entwickeln.

„Auch wenn wir die Schulen jetzt nach und nach wieder öffnen, ist eines klar: Unterricht, genauso wie er auf dem Stundenplan steht, wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Der Schulbetrieb wird in diesem Schuljahr neben dem Präsenzunterricht ebenso immer wieder von unterrichtsunterstützenden Lernsituationen zuhause geprägt sein müssen“, so Lorz abschließend.

 

KiTa-Notbetreuung in Fischbachtal

In unserer Kindertagesstätte "Wiesenpfadflöhe" in Niedernhausen sind in derzeit 1 Kind in der U3-Betreuung und 8 Kinder in der Ü3-Betreuung angemeldet.

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

05.05.202

Bestätigte Fälle

(+ 1 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

365

16

8

283

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

1

47

97

48

17

0

210

weiblich

0

2

31

79

28

14

1

155

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 8585 Fälle (+44), verstorben sind 384 (+12).

Deutschland

In Deutschland gibt es 163.860  (+685) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 6831 (+139) verstorben.

 

Aktuelle Informationen vom 05.05.2020:

Trauerfeiern und Hochzeiten

In der Telefonkonferenz der Bürgermeister mit dem Landrat am 04.05. wurde nochmals das Thema der Trauerfeiern und Hochzeiten angesprochen: bei den Trauerfeiern wurde sich bereits in der vergangenen Woche darauf verständigt, dass es keine Beschränkung der Personenanzahl gibt. Die Personenanzahl richtet sich nach der Größe der Trauerhalle. Die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern ist einzuhalten sowie die Hygieneregeln des RKI. Sofern es das Wetter zulässt, sollen Trauerfeiern draußen stattfinden. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister haben sich zudem darauf verständigt, dass:

  • Jede zweite Sitzreihe muss freigehalten werden,
  • Menschen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, in einer Reihe zusammen sitzen dürfen,
  • der Bestatter darauf zu achten hat, dass in der Trauerhalle keine Menschen stehen.

Ergänzend zu den Ergebnissen der gestrigen Telefonkonferenz lässt sich für unsere Gemeinde Fischbachtal folgendes sagen:

Beerdigungen/Trauerhalle:

Diese öffnen am 11. Mai. Es dürfen nur so viele Menschen in die Trauerhalle wie ein Abstand von 1,5 m gewährleistet ist. Eine entsprechende Bestuhlung muss dann vorgenommen werden. Weitere Einschränkungen wie Maskentragen, Singverbot o.ä. sind von der Gemeinde nicht vorgesehen.

Hochzeiten:

Zusätzlich zum Hochzeitspaar und der /dem Standesbeamten dürfen Mitglieder des eigenen Hausstandes an den Trauungen teilnehmen; z.B. Kinder des Brautpaares.

Rathaus:

Hier arbeiten wir an einem Konzept, um eine schrittweise Öffnung ab dem 11.05. zu verwirklichen.

 

Weitere Schulöffnungen in zwei Wochen geplant

Kultusminister Lorz hat gegenüber der Presse angekündigt, dass es in zwei Wochen (ab 18.05.) weitere Schulöffnungen in Hessen geben soll. Näheres ist dazu noch nicht bekannt.

 

Fallzahlen Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

04.05.2020

Bestätigte Fälle (+ 0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

364

15

8

278

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

1

47

97

48

17

0

210

weiblich

0

2

31

78

28

14

1

154

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden derzeit neun Menschen mit COVID-19 behandelt, auf Intensiv in Jugenheim sind es 12.

 

Niedersachen will Gastronomie wieder öffnen

Niedersachsen prescht vor: Ab kommenden Montag soll die Gastronomie stufenweise öffnen. Im Einzelhandel werden Corona-Regeln gelockert und die Kita-Notbetreuung erweitert. Die Gastronomie in Niedersachsen kann einem Fünf-Stufen-Plan der Landesregierung zufolge am 11. Mai wieder anlaufen. Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten sollen mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent sowohl im Innen- als auch im Außenbereich öffnen können. Auch soll in Niedersachsen die bislang geltende 800-Quadratmeter-Regelung für Geschäfte ab Montag entfallenEinzelhandelsunternehmen dürfen in dem Bundesland dann unabhängig von ihrer Verkaufsfläche öffnen, wobei Abstandsregeln und andere Maßnahmen eingehalten werden müssen.

Auch die Kindertagesbetreuung soll in Niedersachsen schrittweise erweitert werden. Ab Montag können Tagesmütter und Tagesväter wieder Kinder betreuen. Ab dem 18. Mai soll die Notbetreuung in den Kitas deutlich ausgeweitet werden auf eine landesweite Betreuungsquote von bis zu 40 Prozent. Im Schnitt können dann bis zu zehn Kinder pro Notgruppe betreut werden.

In einer letzten Phase soll dann ab 1. August der Regelbetrieb in den Kitas wieder aufgenommen werden.

 

Was machen unsere Nachbarbundesländer? Das Wichtigste!

Baden-Württemberg

  • Friseure und Zahnärzte dürfen wieder öffnen. Bislang durften - deutschlandweit einmalig - Zahnärzte nur noch in Notfällen behandeln.
  • Da der Verwaltungsgerichtshof Mannheim die 800-Quadratmeter-Regelung für Geschäfte gekippt hat, dürfen unter strengen Auflagen auch größere Geschäfte wieder öffnen.

Bayern

  • Versammlungen und Gottesdienste aller Glaubensrichtungen sind bis zu einer Teilnehmerzahl von 50 Personen erlaubt.
  • Friseure und Praxen für Physiotherapie und Fußpflege dürfen öffnen.
  • Ab dem 11. Mai sollen Schüler der Abschlussklassen und der vierten Klassen wieder in den Unterricht.

Rheinland-Pfalz

  • Gottesdienste und Spielplatzbesuche sind unter Einschränkungen seit dem 3. Mai wieder erlaubt.
  • Vom 4. Mai an können Friseure wieder öffnen, ebenso Ladengeschäfte ohne Auflagen bezüglich ihrer Verkaufsfläche.
  • Weitere Lockerungen treten am 11. Mai in Kraft, darunter fällt aber lediglich die Öffnung von Museen und Galerien.

Thüringen

  • Von Montag, 4. Mai, an dürfen Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche wieder öffnen.
  • Freizeitsport ohne Körperkontakt wird im Freien wieder erlaubt, Musik- und Fahrschulen dürfen unter Auflagen wieder unterrichten.
  • Friseure, Kosmetik- und Nagelstudios dürfen wieder öffnen.

 

Fallzahlen für Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 8541 Fälle (+27), verstorben sind 372 (+2).

 

Deutschland

In Deutschland gibt es 163.175  (+679) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 6692 (+43) verstorben. Stand: 4. Mai, 14 Uhr. In Deutschland sind zum dritten Mal in Folge weniger als 1000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden. Erstmals waren es am Samstag, 2. Mai, weniger als 1000 Menschen, die neu an COVID-19 erkrankt sind.

 

 

Aktuelle Informationen vom 04.05.2020:

Verlässliche Quellen in der Krise

Die aktuelle Zeit kann mit den gegebenen Unsicherheiten und ihrer volatilen Verordnungslage getrost als „dynamisch“ bezeichnet werden. Nicht immer ist es dabei leicht, den Überblick zu behalten. Eine gesunde Ambiguitätstoleranz* hilft, offene Fragen und Unsicherheiten zu ertragen und die vorhandenen Lücken nicht mit zweifelhaften Theorien zu füllen. Auch wenn uns die angebotenen Lösungen oft als unzureichend erscheinen, sind wir gut beraten, uns auf die Grundregeln zu besinnen, denn auf der Suche nach dem Gesamtbild kommen uns die einfachsten Routinen bisweilen wieder abhanden (Händewaschen, Niesetikette, Abstandsregeln, etc.). Im Folgenden führen wir einige Quellen auf, mit denen man sich in relativ kurzer Zeit auf einen aktuellen Stand bringen kann:

  1. Zahlen und Fakten um die Pandemie-Situation in Hessen liefert die hiesige Landesregierung: https://www.hessen.de/fuer-buerger/aktuelle-informationen-zu-corona-hessen
  2. Informationen zu Förderprogrammen und Soforthilfen finden sich auf den Seiten der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar: https://www.darmstadt.ihk.de/
  3. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet Hygienetipps und Informationsmaterialien in verschiedenen Sprachen: https://www.bzga.de/
  4. Das Bundesgesundheitsministerium bietet neben einer Vielzahl an Informationen eine nützliche Chronik der Ereignisse: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html#c17719
  5. Das Robert-Koch-Institut bietet u.a. einen Überblick über das aktuelle Infektionsgeschehen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html (Dashboard: https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4 )
  6. Das Auswärtige Amt informiert über Reisebeschränkungen: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762
  7. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bietet eine informative Einordnung des Geschehens in einer FAQ-Liste: https://www.bmel.de/SharedDocs/FAQs/DE/faq-corona-virus/FAQ-corona-virus_List.html
  8. Auch der Deutschlandfunk darf als seriöse Quelle gelten und bietet hier wunderbar aufbereitet schöne Statistiken: https://www.deutschlandfunk.de/coronavirus-aktuelle-zahlen-und-entwicklungen.2897.de.html?dram:article_id=472799
  9. Einen Blick auf das internationale Infektionsgeschehen bietet die Johns-Hopkins-Universität: https://coronavirus.jhu.edu/?utm_source=jhu_properties&utm_medium=dig_link&utm_content=ow_jhuhomepage&utm_campaign=jh20

*Was zur Hölle ist „Ambiguitätstoleranz“? Quelle: https://www.deutschlandfunkkultur.de/mangel-an-ambiguitaetstoleranz-der-fatale-wunsch-nach.1005.de.html?dram:article_id=460621

 

Was gilt in welchem Bundesland?

Obwohl der Grundtenor bundesweit sicherlich vergleichbar ist, bringt der Föderalismus bisweilen unterschiedliche Regelungen in der Handhabung der Corona-Krise hervor, die mitunter für Verwirrung oder Verärgerung sorgen. Eine Übersicht (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) über die kleinen und feinen Unterscheide bieten folgende Artikel:

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198

Quelle: https://www.focus.de/finanzen/recht/lockerungen-und-verschaerfungen-welche-regeln-gelten-und-was-aendert-sich_id_11793149.html

Quelle: https://www.morgenpost.de/politik/article228706533/Corona-Lockerungen-Welche-Regel-in-welchem-Bundesland-gilt.html

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

03.05.2020

 

Bestätigte Fälle

(+ 2 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

364

14

18

268 + x

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

1

47

97

48

17

0

210

weiblich

0

2

31

78

28

14

1

154

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden Stand heute 11 Menschen stationär behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es 12 Menschen.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 8514 Fälle (+35), verstorben sind 370 (+3).

 

Deutschland

In Deutschland gibt es 162.496 (+793) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 6649 (+74) verstorben.

 

 

Aktuelle Informationen vom 30.04.2020:

Kontaktverbot und Abstandsgebot gilt auch an Feiertagen
Vereine dürfen am 1. Mai keine „Wurst to go“ anbieten

In zwei Tagen ist der 1. Mai. Ein Tag, an dem normalweise viele Menschen gemeinsam losziehen. Mit gepackten Rucksäcken oder gar Bollerwagen ziehen Gruppen von Menschen meist in der Gemeinde oder Stadt, in der sie leben, durch die Natur und machen dabei auch Halt bei der ein oder anderen Maifeier von Vereinen und Gastronomiebetrieben.

Dieses Jahr ist alles anders, dieses Jahr ist das in dieser Art und Weise nicht möglich. Seit Anfang März stellt die Corona-Pandemie das alltägliche Leben auf den Kopf. Auch wenn seit 20. April in verschiedenen Bereichen die Maßnahmen gelockert wurden, bleiben das Kontaktverbot und das Abstandsgebot bestehen, auch am 1. Mai.

Am Dienstagnachmittag (27.) hat das Land Hessen entschieden, dass Vereine am 1. Mai kein Essen und auch keine Getränke „to go“ anbieten dürfen. Es darf auch keine Maifeiern geben. Einzig und allein die Gastronomiebetriebe dürfen, wie bisher auch, Speisen zum Abholen oder liefern anbieten.
Wer am 1. Mai unterwegs ist, der hat sich an das Kontaktverbot und das Abstandsgebot zu halten. Das heißt, dass man sich nur mit einer weiteren Person oder den Menschen, mit denen man in einem gemeinsamen Haushalt lebt, draußen aufhalten darf. Zu anderen Menschen gilt es nach wie vor mindestens 1,5 Meter Abstand zu halten. Das gilt insbesondere auch dann, wenn man in einer Schlange ansteht, um sich eine Bratwurst auf die Hand zu kaufen. Sich mit der Bratwurst und Getränken mit mehr als einer weiteren Person oder einer Gruppe von Menschen, die nicht zusammenleben, auf eine Bank oder mit einer Decke auf eine Wiese zusetzen, ist verboten. Wer dagegen verstößt, gegen den kann ein Bußgeld verhängt werden.

„Auch wenn der 1. Mai und eine Tour mit Freunden durch die Natur für viele Menschen Tradition hat, appelliere ich eindringlich an alle, sich auch am 1. Mai an die Maßnahmen, insbesondere an das Kontaktverbot und das Abstandsgebot zu halten. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass wir Stück für Stück zur Normalität zurückkehren können. Das braucht alles seine Zeit, aber wir sind auf einem guten Weg und dabei dürfen wir jetzt nicht nachlässig werden“, erläutert Landrat Klaus Peter Schellhaas.

 

Bundesregierung beschließt Verlängerung der weltweiten Reisewarnung

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie soll die Warnung für alle touristischen Reisen ins Ausland vorerst bis Mitte Juni gelten. Über die Sommerferien soll erst später entschieden werden.

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

29.04.2020

Bestätigte Fälle
(+ 1 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

357

14

17

263

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

1

47

95

47

16

0

206

weiblich

0

2

30

76

28

14

1

151

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 8185 Fälle (+128), verstorben sind 346 (+10). Stand: 29. April, 14 Uhr.

Quelle

Deutschland

In Deutschland gibt es 157.641 (+1304) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 6115 (+202) verstorben. Stand: 29. April, 14 Uhr.

Quelle

 

 

Aktuelle Informationen vom 29.04.2020:

Hessische Landesregierung ermöglicht Besuche von Gottesdiensten und in Alten- und Pflegeheimen

Die Hessische Landesregierung hat die Regelungen zur Corona-Krise aktualisiert:

  • Glaubensgemeinschaften dürfen sich ab dem 1. Mai wieder versammeln.
  • Auch Besuche in Alten- und Pflegeheimen sind mit Auflagen ab dem 4. Mai wieder erlaubt.
  • Die Möglichkeit, an Sonntagen einzukaufen, um das Einkaufsgeschehen an den Werktagen zu entzerren, wird auf die Zeit von 13 bis 18 Uhr beschränkt. An Feiertagen bleiben die Geschäfte ganz geschlossen.

„Wir hatten intensive und konstruktive Gespräche, um diese Neuregelungen möglich zu machen. Wir sind froh, dass wir einen praktikablen Konsens mit den Vertretern der Glaubensgemeinschaften gefunden haben und die Gläubigen wieder zusammenkommen können. Gerade in dieser Zeit kann ein starker Glaube Halt geben. Sehr wichtig war uns auch, für alte und kranke Menschen den Besuch von nahen Angehörigen wieder zu ermöglichen. Trost spenden, Orientierung geben und Mut zusprechen – das ist es, was die Menschen in dieser Zeit ganz besonders brauchen. Diesen Zuspruch finden sie vor allem im Kreis der Familie und in den Kirchen oder Glaubensstätten vor Ort. Darüber hinaus haben wir entschieden, dass weiterhin die Möglichkeit besteht, Geschäfte am Sonntagnachmittag zu öffnen“, sagte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier heute in Wiesbaden. 

Die Kirchen und Religionsgemeinschaften haben eigene Konzepte zur Einhaltung der Abstandsregeln, der Hygiene und der Steuerung des Zutritts erarbeitet und zusammen mit den Ländern und dem Robert Koch-Institut abgestimmt.

Nach der Verordnung sind Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte dann wieder möglich, wenn

  • ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird.
  • Vom Mindestabstand ausgenommen sind nur Personen, die in einem Haushalt zusammenleben.
  • Gegenstände, wie beispielsweise das Kollekten-Körbchen, dürfen nicht entgegengenommen und anschließend weitergereicht werden.
  • Geeignete Hygienemaßnahmen wie das Aufstellen von Desinfektionsspendern sind sicherzustellen.
  • Zudem müssen die Glaubensgemeinschaften die erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen entsprechend am Versammlungsort gut sichtbar aushängen.

Die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen macht es möglich, Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte wieder durchzuführen. Auch wenn das nicht im gewohnten Rahmen sein wird, so können die Menschen gemeinsam ihren Glauben leben und zu Eucharistie und Abendmahl zusammenkommen.

Das Kabinett entschied des Weiteren, dass auch Zusammenkünfte bei Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen möglich sind – entsprechend der Regelungen für Gottesdienste.

Die Lockerung der Besuchsregelung in Alten- und Pflegeheimen soll mit einem möglichst umfassenden Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Pflegenden einhergehen.

Folgende Maßnahmen werden getroffen:

  • Die Einrichtungen müssen über ein individuelles Schutzkonzept verfügen – nach Maßgabe der aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Handlungsempfehlungen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration sowie der einrichtungsbezogenen Hygienepläne.
  • Um das Infektionsrisiko soweit wie möglich zu minimieren, ist der Kreis der Besucher auf nahe Angehörige und enge Bezugspersonen begrenzt.
  • Nahen Angehörigen und engen Bezugspersonen wird der Besuch von einer Person pro Woche für eine Stunde gestattet.
  • Die Mindestabstände und Hygieneregeln müssen eingehalten werden.
  • Außerdem muss von den Besucherinnen und Besuchern ein entsprechender Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske) getragen werden, der einen besseren Schutz bietet als eine sonst im öffentlichen Raum zulässige Mund-Nasen-Bedeckung.

Die Landesregierung hat darüber hinaus weitere kleinere Anpassungen der Corona-Verordnungen beschlossen. Unter anderem wurde eine Regelung für Ausnahmen vom Mindestabstandsgebot bei richterlichen Amtshandlungen und Gerichtsverhandlungen getroffen, die den Sitzungsbetrieb in den Gerichten unter Pandemiebedingungen sicherstellt.
Zudem können die überbetrieblichen und betrieblichen Berufsbildungseinrichtungen zur Wahrnehmung der Angebote für prüfungsrelevante Lehrgänge des Abschlussjahres 2020 wieder öffnen und an den Hochschulen Präsenzveranstaltungen stattfinden, für die spezielle Lehr- und Arbeitsräume notwendig sind.

Quelle: Hessischer Landkreistag (HLT)

 

Freizeitnutzung von Seen und anderen Gewässern

Bei Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie aller weiteren Vorgaben der Dritten Verordnung zur Bekämpfung des Corona Virus kann schwimmen in öffentlich zugänglichen Badeseen gestattet sein, wenn keine sanitären Anlagen oder ähnliche Einrichtungen zur Verfügung stehen, bei denen es zu Tröpfchen-, Aerosol- oder Schmierinfektionen kommen kann. Die Ordnungsbehörden entscheiden selbst, ob Aktivitäten wie Windsurfen oder Tauchen vor Ort geeignet sind, die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zu gefährden und handeln entsprechend. 
Bewertung von abgetrennten oder durch Vereine genutzte Gewässern: Sportstätten sind geschlossen, weil von der sportlichen Betätigung durch Aerosol-Bildung und nie auszuschließende körperliche Nähe erhebliche Infektionsgefahren ausgehen. Bei beiden Sachverhalten handelt es sich um Sportstätten, die allenfalls zum Zugang z.B. zu einem Segelboot individuell ohne Kontakt zu anderen Mitgliedern aufgesucht werden dürfen, wenn die Fahrt umgehend angetreten wird.

 

Bewertung von Mitnahmeangeboten von Speisen und Getränken von Vereinen zum 1. Mai – „Wurst to go"

Es liegen Hinweise vor, dass anstelle der üblichen Mai-Feiern offensichtlich zahlreiche Vereine beabsichtigen, Essenstände aufzubauen um dort Essen bzw. Getränke zum Mitnehmen anzubieten. Als Vorbild sollten die bestehenden Hygiene-Regelungen für Gastronomie bzw. Eisdielen herangezogen und angewendet werden.

Das HMSI weist aktuell darauf hin, dass solche Aktivitäten im klaren Widerspruch sowohl zur 4. als auch zur 3. Corona-Verordnung stehen. Derartige Veranstaltungen entwickeln sich zum Anziehungspunkt für Personen, was mit Blick auf das Kontaktminimierungsgebot im allgemeinen (§ 1 Abs. 1 der 3. Corona-VO) und im besonderen (vgl. § 1 Abs. 2 der 3. Corona-VO) unbedingt zu vermeiden ist. Auch sind Vereine weder als Eisdielen noch als Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes zu qualifizieren und fallen folglich nicht unter den Erlaubnistatbestand nach § 2 Abs. 2 der 4. Corona-VO. Der Verordnungsgeber hat ausdrücklich nur die in § 2 Abs. 1 der 4. Corona-VO erwähnten Gewerbebetriebe (Gaststätten, Eisdielen, Mensen, Kantinen etc.) privilegiert. Ferner sind nach § 1 Abs. 2 der 4. Corona-VO Zusammenkünfte in Vereinen ausdrücklich untersagt.

Quelle: Hessischer Landkreistag (HLT)

 

Kinderbetreuung

Heute wurden 455 Schülerinnen und Schüler in 124 Gruppen betreut. Davon wurden 395 Schülerinnen und Schüler in 100 Gruppen an 51 Grundschulen beziehungweise Grundstufen betreut, 21 Schüler an sechs Förderschulen sowie 39 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 an elf weiterführenden Schulen.

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

28.04.2020

Bestätigte Fälle

(+ 2 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

356

 

13

15

259

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

2

46

94

45

14

0

201

weiblich

0

3

33

77

26

15

1

155

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden Stand heute 12 Menschen stationär behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es zehn Menschen, die wegen SARS-CoV-2 behandelt werden.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 8057 Fälle (+57), verstorben sind 336 (+10). Stand: 28. April, 14 Uhr.

Quelle

 

Deutschland

In Deutschland gibt es 156.337 (+1144) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 5913 (+163) verstorben. Stand: 28. April, 14 Uhr.

Quelle

 

 

Aktuelle Informationen vom 28.04.2020:

Sind bestimmte Kund/innen des ÖPNV und von Ladengeschäften von der Maskenpflicht ausgenommen? Ja, Ausnahmeregelungen in den Verordnungen

Hier sind die gleichlautenden Regelungen der 3. und der 4. Verordnung eindeutig: „Satz 1 gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können."

 

Wie sind die entsprechenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder eine Behinderung nachzuweisen? Ärztliches Attest wird empfohlen

Sofern die gesundheitlichen Beeinträchtigung oder eine Behinderung nicht offensichtlich sind, empfiehlt das HMSI ein ärztliches Attest. Dazu schreibt das HMSl: „Das Mitführen einer ärztlichen Bescheinigung wird empfohlen. Damit ist insbesondere gewährleistet, dass in der Öffentlichkeit keine Diskussionen über die konkreten gesundheitlichen Beeinträchtigungen geführt werden müssen, gleichzeitig aber bei offensichtlicher Unfähigkeit, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, keine ärztliche Bescheinigung beigebracht werden muss."

 

Das richtige Tragen von Alltagsmasken

Vorab: Das Tragen einer Maske ist kein Freibrief dafür, den geforderten Mindestabstand zu seinen Mitmenschen nicht einzuhalten. Beim Anziehen der Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Deshalb die Hände vorher gründlich mit Seife waschen. Dann dafür sorgen, dass die Maske ordentlich über Mund, Nase und Wangen platziert ist und an den Rändern möglichst eng anliegt, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren. Das ist übrigens auch hilfreich, damit die Brille nicht beschlägt ...

Ist die Maske nach einer gewissen Tragezeit durchfeuchtet, sollte sie umgehend ausgetauscht werden. Beim Absetzen der Maske darauf achten, dass man ihre Außenfläche möglichst wenig berührt, denn die ist potenziell erregerhaltig. Danach gilt einmal mehr: Ordentlich die Hände waschen! Ist die Maske durchfeuchtet oder der Einkaufsbummel vorbei, gehört die benutzte Alltagsmaske in einen luftdichten Beutel - oder idealerweise direkt in die Wäsche. Das heißt: Auch Stoffmasken solten nur einmal verwendet werden! Anschließend sollte man sie bei mindestens 60 Grad waschen oder bei mindestens 80 Grad in den Backofen geben oder heiß bügeln und vollständig trocknen lassen.

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

27.04.2020

Bestätigte Fälle
(+ 4 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

354

13

17

251

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

2

46

94

45

14

0

201

weiblich

0

3

32

77

26

14

1

153

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden Stand heute sechs Menschen stationär behandelt, in Jugenheim sind zehn Menschen auf Intensiv.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 8000 Fälle (+35), verstorben sind 326 (+6).

 

Deutschland

In Deutschland gibt es 155.193 (+1018) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 5750 (+110) verstorben.

 

 

Aktuelle Informationen vom 27.04.2020:

Soforthilfen: hessisches Wirtschaftsministerium zieht Fazit

Nach 4 Wochen verzeichnet das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen 76.500 bewilligte Anträge auf Soforthilfe im Wert von mehr als 728 Millionen Euro. Obwohl der erste Ansturm bewältigt scheint, erreichen tägliche neue Anträge das Ministerium. Da das Geld als Einnahme zählt, muss das Geld versteuert werden, sollte das Unternehmen für das Jahr 2020 einen Gewinn ausweisen. Gut die Hälfte der ausgezahlten Soforthilfe fließt in die Dienstleistungsbranche. Das Regierungspräsidium Kassel nimmt bis Ende Mai Anträge online entgegen. Insgesamt 80 Prozent der von der IHK befragten, hessischen Unternehmen haben mittlerweile Soforthilfe beantragt oder haben dies vor.

Hier ist die ausführliche Pressemitteilung.

 

Versorgung Pflegebedürftiger auch in Zeiten von Corona: Pflegestützpunkt Darmstadt-Dieburg hilft weiter bei Fragen

Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des Corona-Virus bietet der Pflegestützpunkt des Landkreises Darmstadt-Dieburg derzeit keine persönlichen Beratungen und Hausbesuche an. Beratung und die Vermittlung von Angeboten erfolgt aber weiterhin per Telefon und E-Mail. Dies ist gerade jetzt besonders wichtig, da viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen angesichts des Kontaktverbots und der damit verbundenen Einschränkungen sehr besorgt und verunsichert sind. Hierzu können viele Fragen und Probleme auch im Rahmen der telefonischen Beratung beantwortet und geklärt werden. Ausführliche Unterstützung des Pflegestützpunkts benötigen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen jetzt etwa im Rahmen der Begutachtung zur Feststellung der Pflegegrade durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Denn auch der MDK führt derzeit keine Hausbesuche mehr durch. Die Begutachtung erfolgt nach Aktenlage und mittels eines Interviews (telefonisch oder digital). Hierzu versendet der MDK vorab einen Fragebogen zur Beantwortung. Unterstützung und Hilfestellung benötigen Betroffene und ihre An- und Zugehörigen jetzt vor allem auch bei der Suche nach einem geeigneten Pflegedienst und der Organisation der Pflege zuhause, etwa bei einer anstehenden Entlassung aus dem Krankenhaus. Der Pflegestützpunkt hilft zudem bei der Suche nach einem Pflegeheim oder Platz zur Kurzzeitpflege sowie bei der Suche nach Einkaufshilfen oder Besuchsdiensten. Der Pflegestützpunkt ist erreichbar unter pflegestuetzpunkt@ladadi.de oder 06071 / 881-2173.

 

Der HLT bietet Orientierungshilfen zur Umsetzung der ab Montag (27.4.) geltenden Maskenpflicht

  • Sind die Mitarbeiter/innen in Ladengeschäften auch gehalten, Masken zu tragen?
    Hier sind die Regelungen der 4. Verordnung einschlägig und eindeutig: "Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen nach Abs. 7 Satz 1, sowie Satz 2 Nr. 1, 2 und 4 entbehrlich, soweit anderweitige Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden."

  • Sind die Mitarbeiter/innen des ÖPNV auch gehalten, Masken zu tragen?
    Hier sind die Regelungen der 3. Verordnung einschlägig und eindeutig: "Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Personennahverkehrs entbehrlich, soweit anderweitige Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden."

  • Haben ÖPNV-Bedienstete und Ladenbesitzer die Pflicht, bei bei Nichteinhaltung der Maskenpflicht den Kund/innen den Zutritt zu verwehren oder einen Platzverweis zu erteilen?
    Zu dieser Frage schreibt das HMSI: "Die Pflicht, eine Maske zu tragen richtet sich an die Kunden und Mitarbeiter. Eine Pflicht, für das Tragen einer Maske zu sorgen, wurde nicht etabliert. Allerdings dürfte, spätestens durch entsprechende Aushänge, ein Verstoß gegen die Maskentragepflicht auch das Hausrecht tangieren." Nach dieser Einschätzung haben die ÖPNV-Bediensteten und Ladenbesitzer die Möglichkeit, über das jeweilige "Hausrecht" die Maskenpflicht bei den Kund/innen durchzusetzen. Inwieweit aber ÖPNV-Bedienstete oder Ladenbesitzer gezwungen werden können, ihr "Hausrecht" anzuwenden, wenn diese es nicht tun, bleibt in einem Graubereich.

  • Sind bestimmte Kund/innen des ÖPNV und von Ladengeschäften von der Maskenpflicht ausgenommen?
    Hier sind die gleichlautenden Regelungen der 3. und der 4. Verordnung einschlägig und eindeutig: "Satz 1 gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können."

  • Wie sind die entsprechenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder eine Behinderung nachzuweisen?
    Sofern die gesundheitlichen Beeinträchtigung oder eine Behinderung nicht offensichtlich sind, empfiehlt das HMSI ein ärztliches Attest. Das HSMI schreibt: "Das Mitführen einer ärztlichen Bescheinigung wird empfohlen. Damit ist insbesondere gewährleistet, dass in der Öffentlichkeit keine Diskussionen über die konkreten, gesundheitlichen Beeinträchtigungen geführt werden müssen, gleichzeitig aber bei offensichtlicher Unfähigkeit, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, keine ärztliche Bescheinigung beigebracht werden muss."

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

26.04.2020

Bestätigte Fälle (+ 0 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

350

13

15

239 + x

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

1

45

95

45

14

0

200

weiblich

0

3

31

77

24

14

1

150

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden Stand heute 6 Menschen stationär behandelt, in Jugenheim sind 10 Menschen auf Intensiv.

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 7965 Fälle (+79), verstorben sind 320 (+7).

 

Deutschland

In Deutschland gibt es 154.175 (+1737) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 5640 (+140) verstorben.

 

Aktuelle Informationen vom 24.04.2020:

Corona-Hilfen: Koalition stockt Kurzarbeitergeld auf

Nach langen Verhandlungen einigen sich Union und SPD auf ein höheres Kurzarbeitergeld. Zudem soll in der Gastronomie die Mehrwertsteuer auf Speisen gesenkt werden.

Wegen der schweren wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind Hunderttausende Beschäftigte in Kurzarbeit. Bisher galt: Die Bundesagentur für Arbeit ersetzt einen Teil des weggefallenen Nettoeinkommens: Bei kinderlosen Beschäftigten 60 Prozent und bei Beschäftigten mit Kindern 67 Prozent.

Was die Koalition beschlossen hat:

Nun soll das Kurzarbeitergeld für diejenigen, die derzeit um mindestens 50 Prozent weniger arbeiten,

  • ab dem 4. Monat des Bezugs auf 70 Prozent des pauschalierten Netto-Entgelts erhöht werden.
  • Ab dem 7. Monat wird es auf 80 Prozent erhöht.
  • Für Haushalte mit Kindern liegen die Zahlen höher, bei 77 beziehungsweise 87 Prozent.
  • Die Regelung soll bis Ende des Jahres gelten.

 

Mehrwertsteuer auf Speisen wird vorübergehend gesenkt

Die Mehrwertsteuer für Speisen in Gaststätten wird auf den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent gesenkt, diese Regelung soll ab dem 1. Juli gelten. Sie sei nicht so zu verstehen, dass Restaurants und gastronomische Betriebe erst im Juli wieder öffnen dürfen. Die gesenkte Mehrwertsteuer ist befristet bis zum 30. Juni 2021.

 

Bedürftige Schüler erhalten 150 Euro für Computer

Außerdem will der Bund zur besseren technischen Ausstattung von Schülern in der Corona-Krise 500 Millionen Euro für den Unterricht am heimischen Computer zur Verfügung stellen. Bedürftige Schüler sollen dadurch einen Zuschuss von 150 Euro für die Anschaffung von entsprechenden Geräten erhalten.

 

Weitere Beschlüsse des Koalitionsausschusses

Auf dem Arbeitsmarkt werden gerade kaum neue Jobs vermittelt. Deswegen soll nun die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I verlängert werden - und zwar um drei Monate für diejenigen, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai und 31. Dezember 2020 enden würde. Wer arbeitslos wird, bekommt bisher 12 Monate lang Arbeitslosengeld, das gilt für Arbeitnehmer bis 50 Jahre - vorausgesetzt, sie waren zuvor 24 Monate oder länger versicherungspflichtig. Für Arbeitslose ab 50 Jahren steigt die Bezugsdauer in mehreren Schritten auf bis zu 24 Monate an. Voraussetzung: Sie waren 48 Monate oder länger versicherungspflichtig. Die Höhe des Arbeitslosengelds liegt bei 60 Prozent des letzten Netto-Entgelts, bei Arbeitslosen mit Kindern sind es 67 Prozent.

Die Politik hat bereits milliardenschwere Hilfsprogramme für die Wirtschaft beschlossen, um Jobs und Firmen zu erhalten. Geplant sind nun eine zusätzliche steuerliche Entlastungen für kleine und mittelständische Unternehmen. Konkret geht es um die sogenannten Verlustverrechnung. Absehbare Verluste für dieses Jahr sollen mit Steuer-Vorauszahlungen aus dem vergangenen Jahr verrechnet werden dürfen.

 

VHS.fürAlle – besonderer Service in Zeiten von Corona

Da die Präsenzkurse ausfallen, hat die Volkshochschule Darmstadt-Dieburg ihren Online-Auftritt deutlich aufgewertet und der neuen Situation angepasst.

Single, im Home Office oder Kinder betreuend? Die Einschränkungen in Beruf, Alltag und Familie stellen die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis vor große Herausforderungen. Hierzu geben die Mitarbeiter der VHS Darmstadt-Dieburg auf der Webseite hilfreiche Tipps, den Alltag in Corona-Zeiten zu gestalten. Dementsprechend finden sich dort Angebote zu Bildung, Kultur, Unterhaltung, Information bis zu einem Sofort-Maßnahmen-Video zur Stressbewältigung. Auch die Bildungsberatung findet weiterhin statt – selbstverständlich telefonisch. Zusätzlich wurden Fremdsprachenkurse von Präsenzveranstaltungen in Online-Angebote umgewandelt, so dass sie weiter laufen können. Im Bereich Deutsch gibt es die Möglichkeit, für Integrations-Kurs-Berechtigte Online-Angebote im Übergang anzubieten. Da sich dieses Projekt zurzeit in der Vorbereitung befindet, ist die #LaDaDi VHS momentan noch auf der Suche nach Kursleitungen mit Erfahrungen in der digitalen Lehre.

Glücklicherweise hat auch der Deutsche Volkshochschul-Verband bemerkenswerte Digitalisierungsfortschritte zu verzeichnen und stellt hierzu die vhs.cloud zur Verfügung – eine datensichere, virtuelle Umgebung, die ausschließlich auf deutschen Servern läuft.

Die Seite der Volkshochschule Darmstadt-Dieburg ist hier erreichbar: https://vhs.ladadi.de/

Das Online-Kursangebot findet sich hier: https://vhs.ladadi.de/online-kurse.

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

23.04.2020

 

Bestätigte Fälle
(+ 2 zum Vortag)

Todesfälle

Bestätigte Fälle letzte 7 Tage

gesund

Landkreis Darmstadt-Dieburg

345

12

22

236

 

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

1

45

93

45

14

0

198

weiblich

0

3

31

76

23

13

1

147

 

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 7639 Fälle (+193), verstorben sind 288 (+13).

 

Deutschland

In Deutschland gibt es 148.046 (+2252) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 5094 (+215) verstorben.

 

Aktuelle Informationen vom 23.04.2020:

Plakate für Einzelhandel und Gewerbetreibende

Die Kreisverwaltung ein Plakat entworfen, dass sich die Einzelhändler und Gewerbetreibenden in ihre Schaufenster/Verkaufsräume hängen können. 

Plakat zum Download 


Darf ich mein Geschäft wieder öffnen?

Die aktuellen Auslegungshinweise zur Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus sind auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft,
Energie, Verkehr und Wohnen gut zu lesen:

https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/darf-ich-mein-geschaeft-oeffnen

 

Kinderbetreuung

Heute wurden 307 Schülerinnen und Schüler in 92 Gruppen betreut, und zwar 288 Schülerinnen und Schüler in 82 Gruppen an 47 Grund- und zwei Sprachheilschulen. 19 Schülerinnen und Schüler wurden an zehn weiterführenden Schulen betreut.

 

Maskenpflicht in allen Bundesländern ab Montag, 27. April im ÖPNV und beim Einkaufen

Mit der Lockerung der Corona-Maßnahmen führen jetzt alle Bundesländer eine Maskenpflicht ein. Auch die Bundesregierung empfiehlt das Tragen von Alltagsmasken beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr (eine Pflicht seitens des Bundes gibt es allerdings nicht, braucht es nun auch nicht mehr).

 

Erste Studie zu Corona-Impfstoff

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) macht Hoffnung! Denn es hat eine klinische Studie für einen möglichen Impfstoff gegen Covid-19 erlaubt. Die Zulassung erhielt das Mainzer Biontech-Unternehmen. Der Impfstoff soll nun an 200 gesunden Freiwilligen getestet werden. In Deutschland werden nach Angaben von PEI-Präsident Cichutek 2020 voraussichtlich insgesamt vier klinische Studien mit einem Impfstoffkandidaten starten. Dass bereits in diesem Jahr ein erster zugelassener Impfstoff für die allgemeine Bevölkerung bereit steht, hält er allerdings für unwahrscheinlich.

 

Das Virus im Alltag – wie hat es unsere Gewohnheiten verändert?

Die ZEIT hat erhobene Daten in einem überschaubaren Artikel ausgewertet und stellt dar, wie sich unser Leben während der Pandemie im Vergleich zu vorher entwickelt hat. Wann stehen wir auf? Wann duschen wir? Wie entwickelt sich der Stromverbrauch oder unser Surf-Verhalten? Unsere Rhythmen und Konsumgewohnheiten sind darin ebenso erfasst wie der Warenverkehr und unsere Bewegungsprofile. Wir werden sehen, wie nachhaltig diese Veränderungen nach der Krise sein werden…

Quelle

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

343 Bestätigte Fälle (+ 6 zum Vortag)

11 Todesfälle

29 Bestätigte Fälle letzte 7 Tage

230 gesund

 

 

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

1

45

92

45

14

0

197

weiblich

0

3

31

74

23

14

1

146

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 7446 Fälle (+141), verstorben sind 275 (+18) Stand heute: 22. April, 14 Uhr.

Quelle

 

Deutschland

In Deutschland gibt es 145.694 (+2237) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 4879 (+281) verstorben (Stand: 21. April, 14 Uhr)

Quelle

 
 

Aktuelle Informationen vom 22.04.2020:

Azur GmbH öffnet am 23. April wieder

Auch die Azur GmbH öffnet am Donnerstag (23.) wieder für alle Kundinnen und Kunden.
Hier wird gebeten, bei Anlieferung größerer Elektrogeräte mit maximal zwei Personen zu kommen. Die Geräte müssen selbst ausgeladen werden. Weiterhin muss auch hier ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden und dem Personal eingehalten werden und sofern möglich, eine Alltagsmaske getragen werden.
Da für den Verkauf aktuell nur wenige Geräte bereit stehen, wird empfohlen, vorher die Azur GmbH telefonisch zu kontaktieren, ob von der gewünschten Geräteart Produkte vorhanden sind.
Bei Reparaturen ist auch eine telefonische Voranmeldung unter der 06151 / 94520 notwendig.

www.azurgmbh.de/Aktuell

 

Neuer LaDaDi-Familienservice: „Die Dritte Hand“

Das Corona-Virus stellt auch das Familienleben auf eine harte Probe: Mütter und Väter müssen Home Office, Home Schooling und Haushalt unter einen Hut bringen. Manche Familien dürfen aufgrund einer Quarantäneauflage das Haus nicht verlassen und sind auf Unterstützung von außen angewiesen – viele könnten buchstäblich eine dritte Hand gebrauchen. Kindern und Jugendlichen fehlen in dieser Ausnamesituation oft externe Bezugspersonen, denen sie sich anvertrauen können. Der LaDaDi reagiert darauf mit einem neuen und kostenlosen Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien, das ab sofort zur Verfügung steht.
„Die Dritte Hand“ ist ein Unterstützungsangebot des LaDaDi, das Kinder, Jugendliche und Familien in dieser schwierigen Zeit begleitet. Das zentrale Familientelefon 06151/881-8100 ist montags bis freitags jeweils zwischen 10 und 15 Uhr erreichbar.
Hinter dem neuen Service stehen Expertinnen und Experten aus den Disziplinen Kitafachberatung, Jugendsozialarbeit an Schulen und Beratung für Eltern, Kindern und Jugendliche beim Landkreis Darmstadt-Dieburg. Bei Bedarf können sich sowohl Kinder, Jugendliche und Familien als auch Mitarbeitende öffentlicher Institutionen direkt an das Expertenteam beim LaDaDi wenden.

 

Kinderbetreuung

Heute wurden 224 Schülerinnen und Schüler in der Notbetreuung gemeldet, sie wurden in 78 Gruppen betreut. Davon entfielen 197 Schülerinnen und Schüler auf Grundschulen bzw. Grundstufen von Gesamtschulen und eine Sprachheilschule, nur acht Grundschulen (u.a. Heuneburgschule in Fischbachtal) blieben ohne angemeldete Kinder. An neun weiterführenden Schulen wurden in den Jahrgangsstufen 5 und 6 insgesamt 16 Kinder betreut.

 

Das Wichtigste aus der Pressekonferenz des Gesundheitsministers Klose:

Maskenpflicht in Hessen?

Bereits heute Mittag haben verschiedene Medien gemeldet, dass es nun auch in Hessen eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen geben soll. Gesundheitsminister Kai Klose sagte dazu in einer Pressekonferenz, dass das Corona-Kabinett heute Abend über das Tragen von Masken im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen beraten wird. Klose betonte ausdrücklich, dass beim Tragen von Masken keine OP-Masken gemeint sind. Diese sind nach wie vor ausschließlich medizinischem Personal vorbehalten. Gemeint ist das Tragen von Alltagsmasken beim Einkaufen und bei der Nutzung des ÖPNV.

COVID-Schwerpunktpraxen

Die COVID-Schwerpunktpraxen führen keine Tests durch. Die Praxen behandeln ausschließlich Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben. Das machte der Vorsitzende der KV Hessen, Frank Dastych, in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem hessischen Gesundheitsminister Klose deutlich.

 

Facts about Corona

Keine erhöhte Sterberate durch Corona-Virus in Hessen

Die Corona-Pandemie führt bisher nicht dazu, dass in Hessen mehr Menschen sterben als sonst. Ein möglicher Grund dafür: Die Kontaktsperre und die Hygieneregeln bremsen auch andere Erreger.

Deutlich weniger Flugzeuge über Hessen

Am Frankfurter Flughafen ist es ganz schön still geworden. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Passagierverkehr um 97 Prozent eingebrochen. Die einen bangen um die wirtschaftliche Situation, die anderen freuen sich über die Ruhe und die sich erholende Natur.
Vor Corona: 1400 Flugbewegungen täglich allein über Hessen
Aktuell: 1400 Flugbewegungen wöchentlich über Hessen

Alkoholkonsum steigt

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben die Deutschen nicht nur deutlich mehr Toilettenpapier gekauft, sondern auch 34 Prozent mehr Wein.

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

Wir haben heute keine neuen Fälle im Landkreis, was aber nicht heißt, dass das die Regel sein wird. Es ist gut, dass wir weiterhin ein lineares Wachstum haben. Das zeigt, dass die Maßnahmen, die Bund und Land getroffen haben, wirken. Auch wenn seit gestern einige Lockerungen in Kraft getreten sind, ist es wichtig, dass sich jeder Einzelne an das Kontaktverbot, das Abstandsgebot und die Hygieneregeln des Robert Koch-Instituts hält, um sich und andere zu schützen.  

 

Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 7305 Fälle (+77), verstorben sind 257 (+11) Stand: 21. April, 14 Uhr.

Quelle

 

Deutschland

In Deutschland gibt es 143.457 (+1785) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 4598 (+194) verstorben (Stand: 21. April, 14 Uhr)

Quelle

 

 

Aktuelle Informationen vom 21.04.2020:

Auslegungshinweise (neu) zur Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus

Es gibt neue Auslegungshinweise zur Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus, die vorerst bis zum 3. Mai gültig sind. Dort steht explizit, dass Nagelstudios und Kosmetikstudios nach wie vor nicht öffnen dürfen. Der HLT merkt zu den Kosmetikstudios folgendes an: „Bislang war die Position „Kosmetikgeschäfte / Naturkosmetikgeschäfte“ neben der Position „Kosmetikstudios“ unter den ausdrücklich nicht erlaubten Geschäften gelistet. Nunmehr sind nur noch Kosmetikstudios ausdrücklich untersagt, sodass die entsprechenden Geschäfte, in denen im Gegensatz zu Kosmetikstudios mehr der Verkauf und nicht die körpernahe Behandlung im Vordergrund steht, regelmäßig erlaubt sein dürften – wenn die sonstigen Anforderungen beachtet werden.“

Die Auslegungshinweise sind hier hinterlegt. Die Lesefassung ist hier abrufbar

 

Kompostierungsanlagen und Wertstoffhöfe öffnen am 23. April

Die Kompostierungsanlagen und die Wertstoffhöfe öffnen am Donnerstag, 23. April.
Hier finden Sie die dazugehörige Pressemeldung.
Hier sind die Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe.
Hier sind die Öffnungszeiten der Kompostierungsanlage Wembach-Hahn.

 

Zulassungsbehörde bearbeitet trotz Corona-Pandemie tausende Anträge

Seit 18. März bis heute hat die Zulassungsbehörde des Kreises 11.866 Zulassungsanträge von Privatpersonen bearbeitet. Das entspricht 71 Prozent des sonstigen Antragsaufkommens respektive der Bearbeitung von Anträgen.

 

Kinderbetreuung

Am heutigen „ersten Schultag“ nach den Osterferien wurden 169 Schülerinnen und Schüler betreut, davon 159 Kinder an 43 Grundschulen, elf Grundschulen (auch in Fischbachtal) hatten keinen Bedarf. Zehn Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 wurden an sieben weiterführenden Schulen betreut.

 

Pressekonferenz Ministerpräsident Bouffier

Ministerpräsident Volker Bouffier hat heute noch einmal daran erinnert, dass die Corona-Krise noch lange nicht überstanden ist. „Die Gefahr dauert an", unterstrich er zu Beginn einer Pressekonferenz und appellierte erneut an die Vernunft der Bürger. Die Lockerungen der Corona-Regeln dürften nicht ausgenutzt werden, jeder Einzelne müsse weiter verantwortlichen handeln, so Bouffier. Sollten die Abstandsregeln und die Hygienevorschriften nicht eingehalten werden, könnten die Lockerungen auch wieder rückgängig gemacht werden. Das will niemand. Aber das hängt von der Disziplin der Menschen ab. Laut Bouffier soll die in Hessen geltende Grenze für Großveranstaltungen bei 100 Leuten liegen. Eine endgültige Entscheidung soll in den kommenden zehn Tagen fallen.

 

Soforthilfe für Vereine geplant

Das Land Hessen startet jetzt mit einem neuen Förderprogramm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für die hessische Vereins- und Kulturlandschaft abzufedern. Je nach Situation des einzelnen Vereins kann dieser bis zu 10.000 Euro finanzielle Unterstützung beantragen.

Alle ehrenamtlichen Bereiche sind von den notwendig gewordenen Einschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Virus-Pandemie betroffen: zum Beispiel Sportvereine, Theater, Tierschutzinitiativen, Hospizdienste oder Nachbarschaftshilfen. Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie auf gemeinnützige Vereine sind teilweise erheblich und können schnell existenzbedrohend werden, weil Vereine aufgrund des Vereins- und Steuerrechts nicht wie etwa Kapitalgesellschaften Rücklagen bilden, auf die sie in Krisenzeiten zurückgreifen können. Das Programm dient zur Abwendung dieser pandemiebedingten existenzbedrohlichen Engpässe im ideellen Bereich, das heißt es geht hier um die klassische Vereinsarbeit.

Laut der entsprechenden Richtlinie können Mittel beantragt werden, beispielsweise für

  • Nachwuchsarbeit
  • Mieten / Betriebskosten (Wasser, Strom, weitere Nebenkosten)
  • Instandhaltungen
  • Kosten für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pandemie abgesagten Projekte (Storno- und Reisekosten, Ausfallhonorare, Werbung, Sachkosten o.ä.)

Diese Mittel können ab 1. Mai  beim fachlich zuständigen Ministerium beantragt werden. Der Antrag ist online abrufbar. Dabei ist zu beachten, dass finanzielle Notlagen, die bereits vor dem 11. März bestanden haben, davon nicht abgedeckt werden.

Quelle und Downloads

 

Krankschreibungen auch weiterhin telefonisch möglich

Nach massiver Kritik sollen Telefon-Krankschreibungen wegen Erkältungen in der Corona-Krise nun doch weiterhin möglich sein. Das teilte der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen, Josef Hecken, mit. Der Bundesausschuss, der mit Vertretern von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen besetzt ist, werde sich im Laufe des Tages erneut mit dem Thema befassen und mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Verlängerung der Regelung bis zum 4. Mai beschließen. Ärzte könnten "im Vorgriff auf diese Entscheidung" weiterhin aufgrund telefonischer Anamnese Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen.

www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen/861/

 

Fallzahlen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg (20.04.2020)

337 Bestätigte Fälle (+ 1 zum Vortag)

11 Todesfälle

38 Bestätigte Fälle letzte 7 Tage

218 gesund

Geschlecht

0-4 Jahre

5-14 Jahre

15-34 Jahre

35-59 Jahre

60-79 Jahre

80 + Jahre

k.A.

gesamt

männlich

0

1

44

90

45

13

0

193

weiblich

0

3

30

74

23

13

1

144

In den Kreiskliniken in Groß-Umstadt werden aktuell acht Menschen stationär behandelt, in Jugenheim auf Intensiv sind es Stand heute zehn Menschen.

 

Fallzahlen Hessen

In Hessen gibt es insgesamt 7228 Fälle (+81), verstorben sind 246 (+15) Stand: 20. April, 14 Uhr.

Quelle

 

Fallzahlen Deutschland

In Deutschland gibt es 141.672 (+1775) Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, davon sind 4404 (+110) verstorben (Stand: 20. April, 14 Uhr)

Quelle

 

Veröffentlicht am Freitag, 15. Mai 2020

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite benutzen, erklären Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung einverstanden.