Bergkuppe Rimdidim

Im Meßbacher Oberwald liegt die 498 m hohe Bergkuppe mit dem Namen Rimdidim.

Zur Deutung des Namens wird von einem Wirbelsturm berichtet, der in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts an einem Himmelfahrtstag (15. Mai 1898) auf jener Höhe gewütet und alle Bäume entwurzelt habe.

Nach den Erzählungen der älteren Bauern wird die Namensgebung sogar mit dem früheren Darmstädter Oberbürgermeister Ohly in Verbindung gebracht, der von 1888 bis 1892 Vorsitzender des Odenwaldklubs war. Ohly habe damals einen Urlaub in Neunkirchen verbracht und sei auf einem Spaziergang dem Förster Hechler begegnet, der ihm von den Folgen des Wirbelsturms berichtet und gezeigt habe, wie weit man jetzt von der Höhe aus sehen könne: "Vun do hott mer de schönste Blick rimdidim im Ourewald".

Früher hat man den Rimdidim mit "Arnstein" bezeichnet, der in der Beschreibung der Rodensteiner Mark als Grenzpunkt genannt wird.

Der Wald ist inzwischen wieder gewachsen, so dass die Aussicht von anderen Punkten besser ist.
Das in der Nähe befindliche ehemalige Naturfreundehaus "Rimdidim" ist 2001 abgebrannt und z.Zt. leider nur eine Ruine.

Felsen am Rimdidim

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